Urlaubsgeschichten und Reiseberichte rund um den Globus und ganz nah vor der Haustür

Die Soca in Tolmin/Slowenien
Die Soca in Tolmin/Slowenien

Viele Reiseberichte und Urlaubsgeschichten aus nah und fern, aus Wolfsburg und Deutschland, aus Europa und Asien und Afrika und Australien und Nordamerika und sogar Weltreisen, von Zeltlagern und Ehrungen und Meisterschaften und internationalen Konferenzen und sozialen Aktionen gibt es in dieser Rubrik.

 

Wer selbst auch Geschichten veröffentlichen will, kann dies gern tun: manfred-wille-cvjm-wolfsburg@t-online.de.

 

Ihr kommt zu der Rubrik "Urlaubsgeschichten" hier klicken.

 

Der Herr sei vor dir

 

Der Herr sei vor dir,

um dir den rechten Weg zu zeigen

 

Der Herr sei neben dir,

um dich in die Arme zu schließen

und dich zu schützen.

 

Der Herr sei hinter dir,

um dich zu bewahren

vor der Heimtücke böser Menschen.

 

Der Herr sei unter dir,

um dich aufzufangen, wenn du fällst,

und dich aus der Schlinge zu ziehen.

 

Der Herr sei in dir, um dich zu trösten,

wenn du traurig bist.

 

Der Herr sei um dich herum,

um dich zu verteidigen,

wenn andere über dich herfallen.

 

Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.

So segne dich der gütige Gott.

 

(Altchristlicher Segenswunsch)

  • Sozialvolleyball trifft Volleyball-Bundesliga: Eine Stippvisite zu den "LüneHünen" von der SVG Lüneburg in Hamburg - steile Stimmung in der Halle - Volleyball vom Feinsten
  • Vergelt's Gott: Ökumenischer Gottesdienst in Nürnberg - inspirienrender Pfingstgottesdienst in der St. Sebald-Kirche - Posaunenchor - Orgelmusik - Pilger aus der ganzen Region zu Fuß, mit dem Fahrrad und der Pferdekutsche - "wir sind angekommen"
  • Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen: Evangelisch-lutherischer Gottesdienst zu Himmelfahrt auf dem Klieversberg - "Wo ist das Himmelreich?" - Aufwärmen - Anspiel - Dialogpredigt - Musik - Gebete - Gedenken - Basteln - Gemüsesuppe
  • Frankfurt ist eine Reise wert - Besuch der "Sternwarte" im Deutschen Olympischen Sportbund - Dankeschön für die Unterstützung von sozialsportlichen und integrativen Aktionen
  • Tolmin an der Soca in Slowenien: Immer eine Reise wert - Zeltlager und Gruppenfahrten - viele schöne Erinnerungen - Einsatz für Freiheit und Frieden in Slowenien 1991 - positive Veränderungen in den letzten vier Jahrzehnten - nichts wie hin!
  • Volleyball-Briefmarken zufällig in Madrid entdeckt - eine bundesdeutsche Marke zum 100-jährigen Bestehen des Volleyballsports von 1995 und eine sowjetische Marke aus dem Jahr 1956 
  • Informationen beim Freizeitvolleyball-Turnier: Ida und Robert Fischer präsentieren eine Ausstellung über die Geschichte von Deutschen aus Russland und ihrer eigenen Familien Sozial-volleyballerinnen und Sozialvolleyballern
  • CVJM Briefmarken: Eine Idee fliegt um die Welt - bunte Fotos auf den Marken der Wolfsburger der Wolfsburger CVJM-Vereinsgeschichte begeistern Mitlgieder des internationalen Y's Men's Clubs - "Countdown" für den 100. Geburtstag 2022 des "Dienstklubs" des YMCA
  • Fahrradsponsorenrundfahrt: Sozialradlerinnen und Sozialradler treten für Kinder und Jugendliche in die Pedalen - Nieselregen - CVJM-Organisatoren zufrieden - Musik - Informationen - heißer Kaffee zum Abschluss
  • Y's Men's Club: Distrikt- und Regionskonferenz - Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland - Northeimer hervorragende Gastgeber
  • Y's Men's Club: Regionalkonferenz der südostasiatischen Vereine in Chiang Mai/Nordthailand - viele Informationen - viele neue Ideen - viele Freundschaften -  viel Spaß - gutes Essen
  • Hanseatische Gastfreundschaft: Y's Men's Club-Konferenzen in Hamburg - Berichte - Unterstützung von Kindern in Bolivien - Wahlen - Gedankenaustausch - Andachten - Essen - Singen - Gottesdienst - DANKE
  • Was haben wir mit Indien zu tun? Ein Reisebericht von Erich Schnau-Huisinga vom CVJM Oldenburg über eine internationale Jugendfreizeit nach Südindien
  • Wolfsburg - Berlin und zurück: Ferdinand Uecker und Manfred Wille auf großer Tour zum Bundespräsidenten Joachim Gauck ins Schloss Bellevue - unvergessliches Erlebnis für beide CVJM-Urgesteine - Tag des Ehrenamtes - Bundesverdienstkreuz
  • Mit der Bahn nach Basel zur Bundesfeier - 1. August Nationalfeiertag der Schweiz - "Rütli-Schwur" - Eidgenossen - Baseler feiern bei Musik, Gesang und Feuerwerk am Rhein und im Bruderholz
  • CVJM-Aktion: "Auf eigenen Füßen die Welt erkunden" seit 20 Jahren - viele Städte in Europa besichtigt - zufriedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer - fettes Dankeschön an Familie Könnemann für die vorbildliche Organisation
  • 25.000 Jahre Lebenserfahrung unterwegs - CVJM-Senioren-Initiative auf großer Fahrt nach flandern in Belgien - viele Informationen - Rathäuser, Kirchen, Schlösser und Museen - europäische Idee - Morgenandachten und Gottesdienst
  • Im Urlaub die Seele baumeln lassen: Gottesdienst-Besuche bei Urlaubstrips gibt es über all in der Welt
  • Eine Reise nach Düsseldorf-Kaiserwerth zur Jahreshauptversammlung des Vereins zur Förderung der Stiftung Frederico Fliedner in Madrid - viele Erinnerungen - viele Ideen für die segensreiche Arbeit
  • Hanseatische Gastfreundschaft: Y's Men's Club-Konferenzen in Hamburg - Berichte - Unterstützung von Kindern in Bolivien - Wahlen - Gedankenaustausch - Andachten - Essen - Singen - Gottesdienste - DANKE
  • Dankeschön-Fahrt beim CVJM Wolfsburg nach Weimar: Stilvoll und hippig - informativ und interessant - Michael Kühn begeistert - tolles DANKE für Kümmerer und Engagierte - Aktion soll auf jeden Fall wiederholt werden
  • 3. Seniorensporttag des Wolfsburger StadtsportBundes - Georg Lubowsky bringt jüngere und ältere Teilnehmer in Bewegung - großes Lob von Senioren für die Veranstaltung
  • Chor der Deutschen aus Rusland auf großer Fahrt: Schifffahrt auf der Donau begeisterte Chormitglieder - von Passau nach Budapest - viele schöne Erinnerungen
  • Rundes Jubiläum: Seit 20 Jahren vorbildliche Betreuung von Weltenbummler Manfred Wille bei Reisen in Asien durch das Reisebüro "Siam Express Tour" in Chiang Mai/Nordthailand - zuverlässig - qualifiziert - kompetent
  • Loy Krathong: Ein wunderschönes Festival in Thailand - viele Feierlichkeiten in Chiang Mai in Nordthailand - Easy Study Thai Sprachschule bringt thailändische Kultur ihren Schülerinnen und Schülern näher
  • Das Kreuz mit dem Deutsch: Kaffee zum Mitnehmen oder Coffee to go - Eindrücke bei einem Kurztrip nach Hamburg
  • Praktischer Unterricht zum Abschluss eines Spanisch-Kurses - spanisches Nationalgericht - Paella wird gemeinsam zubereitet - "Fünf-Sterne-Menü" - Geschichten und Anekdoten von vielen Reisen 
  • Trip durch Kanada und USA: Stopp im Staat Washington - Lydia und Helmut Kieß haben viel erlebt - "einmalig" - Bericht in lokaler Zeitung "The Odessa Record"
  • Mit dem Zug zum Finale der Volleyball Europameisterschaft der Frauen in Berlin: Tolle Stimmung - toller Sport - Rußland wird Europameister - Deutschland belegt den zweiten Platz
  • Fanreise des Deutschen Volleyball Verbandes zur Weltmeisterschaft nach Polen - tolle Gruppe - Stars zum Anfassen - hochklassiges Volleyball - prima Organisation - gelungene Premiere
  • Ein unvergesslicher Moment: Alexander Bolger beim Fußball-Pokalfinale in Berlin dabei - Olympia-Stadion - VfL Wolfsburg gewinnt gegen Borussia Dortmund
  • Fröhlichkeit, Geduld und Weisheit sind afrikanische Tugenden - Delegation des CVJM Stederdorf vor Ort in Burkina Faso - Hilfe zur Selbsthilfe - große Unterstüzung von Vereinen, Kirche, Geschäftsleuten und Privatpersonen
  • CVJM weltweit: T-Shirts vom YMCA Kambodscha - Weltenbummler Manfred Wille vervollständigt seine Sammlung - Gespräch auch über die Arbeit mit Straßenkindern
  • Urlaub  in Westhagen: Die Jugend der Immanuelgemeinde richtete die Open Days für Kinder und Jugendliche aus - viel Spaß und Freude - Gespräche und Freundschaften - Gottes Wort und Sport
  • Wenn einer eine Reise macht, dann trifft er viele Bekannte: Manfred Wille trifft den Generalsekretär des YMCA-Weltbundes, den Norweger Johan Vilhelm Eltvik, auf dem Amsterdamer Flughafen
  • Mit China Airlines zweimal um die Welt: Globetrotter Manfred Wille fliegt häufig mit der taiwanesischen Fluggesellschaft - seit 25 Jahren Mitglied - als Dankeschön ein frabenfrohes Bild mit einem fliegenden Elefanten - 谢谢 xiexie / xièxie
  • Erntedankgottesdienst in Hehlingen: Lieder, Predigt, Abendmahl, Gebet und leckere Kürbissuppe - Gottesdienstbesucher zufrieden - viel Lob
  • Fahrten in die Justizvollzugsanstalten in Wolfenbüttel und Braunschweig - Begegnung unter dem Kreuz - Volleyball, Tischtennis, Fußball und Spielenachmittage - Informationen über den Gefängnsialltag - Vorbeugung wichtig - Opfer nciht vergessen
  • "Teile deine Geschichte - gestalte unseren CVJM": Unter diesem Motto trafen sich CVJM-Hauptamtliche in Deutschland - CVJMer aus 14 Länder - viel gelernt - viele Begegnungen - nachdenklicher Gottesdienst
  • Wundeschönes Erlebnis: Ramadan in Mekka - Wolfsburger Moslems zum Gebet an der Kaaba im Innenhof der Al-Haram-Moschee während einer  für sie gesegneten Zeit
  • Interessante Führung durch das Wolfsburger Islamische Kulturzentrum - viele Informationen - Gäste immer herzlich willkommen
  • Glere: Ein kleiner Ort im Französischen Jura ist Ziel von drei Zeltlagern in den siebziger Jahren und weiterer Fahrten - schöne Zeit - viele Aktivitäten und Rundfahrten - prima Erinnerungen - unvergessen
  • Deutsch-französische Freundschaft: Mit jungen Menschen begann es - eine junge Französin erinnert sich über CVJM-Zeltlager in den siebziger Jahren in Glere
  • Seit vier Jahrzehnten ein Reiseziel für Wolfsburger - die Stadt Tolmin und der grün-blaue Fluss Soca in Slowenien laden zum Verweilen und Entspannen ein
  • Marco Leban aus Slowenien hat viele Jugendliche aus Wolfsburg in Tolmin betreut – CVJM organisierte zahlreiche Zeltlager und Fahrten in die Julischen Alpen - „Die Erinnerungen sind heute noch sehr lebendig“
  • Wie wird DANKE gesagt? Wolfsburger Jugendliche und Junggebliebene auf großer Fahrt nach Madrid - Hauptstadt von Spanien begeistert - Kontakte zur Schule "El Porvenir" zum spanischen CVJM - Gottesdienstbesuche
  • Nordstadt-Kulturverein: Einmal Celle zum Weihnachtsmarkt und zurück - Theateraufführung - Fahrt kommt bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern an
  • Sozialvolleyballer des CVJM Wolfsburg Achter bei den Deutschen-CVJM-Volleyball-Meisterschaften - CVJMer aus Ronsdorf bei Damen und Herren Deutscher Meister - vorbildliche Gastfreundschaft in Annaberg-Buchholz
  • Über Wolfsburg und Deutschland erzählt: Weltenbummler Manfred Wille bei kantonesisch-chinesischer Gesellschaft in Chiang Mai/Nordthailand
  • "Es ist immer schön, die alte Heimat wiederzusehen" - Anneliese Augustin flog vom sonnigen Florida in das kältere Deutschland - Viele Freunde kennengelernt
  • Von der Weltreise zurück: Maria und Daniel Janzen waren drei Monate in Kalifornien - viele neue Eindrücke
  • Hochwasser in Thailand - Menschen leiden stark unter den Wassermassen - Atelier von Glasmalkünstler Sayon Kaew-Lerng steht Knie tief unter Wasser
  • Zentraler Gedenktag der Deutschen aus Russland in Berlin: Wolfsburger waren unter den vielen Besuchern und gestalteten die Feier mit
  • Westhagener Mütterzentrum: Die kurzweilige Fahrt ins "Grüne" führt in diesem Jahr in den Harz
  • 17. Weltkonferenz der Internationalen YMCA in Hongkong: "Streben nach einer Welt-Staatsbürgerschaft für alle" - Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt - viele neue Ideen für Westhagen
  • „Deutschland sucht den Superchrist“ - tolle Freizeit der Jugend der Evangelisch-Freien Gemeinde in Westhagen
  • Gerührt: Beim Lied "Ich bete an die Macht der Liebe" kamen die Tränen
  • Valerie Seifried baut einen Kaninchenstall in den Sommerferien
  • Für Vanesa Santiago Fernandez ist ein Traum in Erfüllung gegangen: "Wir sind die Besten aller Zeiten" - Spanien wurde Fußball-Weltmeister
  • Die Schwester in Florida besucht - Ingeborg Fest-Festerling reist mit 84 Jahren noch um die Welt
  • Fisch-Spa auch in Wolfsburg: Der Wolfsburger Weltenbummler Manfred Wille testete einmal die tierische Körperpflege in Chiang Mai/Nordthailand - ein Renner in Asien und den USA
  • Montags trägt Thailand Gelb - ein Bericht über eine thailändische Dorfschule im Goldenen Dreieck
  • CVJM-Urgestein Ferdinand Uecker erinnert sich: Urlaub von beengten Wohnverhältnissen - jugendliche Russlanddeutsche nutzten das CVJM-Freizeitgelände täglich - Beachvolleyballanlage gebaut -  Frisbeegolfanlage schon 1999 auf dem Gelände
  • Eine Aktion im Rahmen der deutschen Einheit 1990: Wir sitzen im selben Boot - in Ost und West - 50 Schülerinnen und Schüler aus Sulingen, Havelberg und Wolfsburg paddeln von der Oder zur Elbe 280 Kilometer
  • Mit 75 Jahren nach Australien: Charlotte Wille flog nach "Down Under" - viele Eindrücke - entspannte Tour - mit Bus, Eisenbahn und Flugzeug durch den Erdteil
  • Zwei Weltreisen waren Glanzpunkte der Reisetätigkeit von Charlotte Wille: Viele Städte, viele Länder, viele Kulturen, viele Eindrücke - Übernachtungen beim CVJM - nach Vertreibung und Flucht waren die Reisen um die Welt schöne Höhepunkte eines bewegten Lebens
  • YMCA Chiang Mai: Volleyball mit Straßenkindern - gespielt wird mit dem "Willeball" - Wolfsburger CVJM sammelt Geld bei Volleyballturnieren

  • Tolle Überraschung: Ausländische Zeitungen aus Taiwan und Thailand für den ausgewiesenen Fußballfan Dirk Borth - Artikel mit Fotos über die Bundesliga-Fußballer des VfL Wolfsburg - VfL Wolfsburg in Asien beliebt und bekannt
Start der Fahrradsponsorenrundfahrt
Start der Fahrradsponsorenrundfahrt

Fahrradsponsorenrundfahrt: Sozialradlerinnen und Sozialradler treten für Kinder und Jugendliche in die Pedalen - Nieselregen - CVJM-Organisatoren zufrieden - Musik - Informationen - heißer Kaffee zum Abschluss

 

Das war Einsatz! Bei Nieselregen gingen Sozialradlerinnen und Sozialradler der Weltdienstgruppe des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) Wolfsburg zum 19. Mal auf den Rundkurs durch Wolfsburg. Auf die Strecke wurden sie mit flotten Liedern des Chors der Deutschen aus Russland unter Leitung von Waldemar Varlamov geschickt. "Wir singen immer gern beim Start zur Sponsorenfahrt", so Alexander Schlegel vom Chor.

 

In der Begrüßung wies Manfred Wille darauf hin, dass wir stärker positive Botschafter im Leben sein sollten. Deshalb freute er sich, dass wieder soviele Engagierte für Projekte für Kinder und Jugendliche in Pedalen treten würden. Gesammelt wird für Projekte in Indien, Nigeria, Spanien, Weißrussland und sozialsportliche Aktionen in Wolfsburg. Bei anderen Touren wurde schon für Projekte in Hyderabad/Indien, Asuncion/Paraguay, Colombo/Sri Lanka, Chiang Mai/Thailand und Kolumbien gesammelt.

 

Für ihren vorbildlichen Einsatz bei den Fahrradsponsorenrundfahrten erhielten Gisela Reichelt-Zimmermann, Sieghild Vathke und Klaus Brandl ein Glasbild mit einem radelnden Elefanten des thäiländischen Künstlers Sayon Kaew-Lerng aus Chiang Mai/Nordthailand von Michael Meixner vom CVJM Wolfsburg.  

 

Bei Stopps in Westhagen informierten Ingrid und Holger Seiler die Radlerinnen und Radler über den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und im Islamischen Kulturzentrum gewährte Dr. Mohamed Kodja ihnen einen interessanten Einblick in den Islam. Mit einem gemütlichen  Kaffeetrinken in den Räumen des Stadtjugendringes klang die Rundfahrt aus.

 

"Wir rechnen mit rund 3000 Euro für die Projekte für Kinde rund Jugendliche", hoffen Mareile Pieper, Ferdinand Uecker und Michael Kühn vom CVJM Organisationsteam auf genügend Spenden.

 

Wer die CVJM-Weltdienstler unterstützen möchte, kann gern Geld auf das Konto 060 0199 des CVJM Landesverband Hannover bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft (EKK) Kassel (BLZ 52060410) mit dem Stichwort "CVJM Wolfsburg 2013" überweisen.

 

Y's Men's Club: Distrikt- und Regionskonferenz - Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland - Northeimer hervorragende Gastgeber

 

Northeim ist eine Reise wert - besonders wenn der Y's Men's Club Northeim Gäste und Besucher betreut. Zu zwei Konferenzen trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Y's Men's Clubs (Dienstclubs/Fördervereine von Christlichen Vereinen Junger Menschen/CVJM) aus Hamburg, Kiel, Northeim, Essen und Genf/Schweiz. Sie trafen sich zur Distriktkonferenz und zur Regionalkonferenz. Dazu kamen Gäste aus Dänemark: Der Präsident des europäischen Y's Men's Clubs, Carl Hertz-Jensen, mit seiner Frau Anne-Marie und der Präsident der dänischen Region Knud-Hougard Klausen mit seiner Frau Bodil.

 

Eröffnet wurde die Konferenz durch Northeims stellvertretenden Bürgermeister Wolfgang Haendel. In seiner Rede machte er deutlich, wie ideenreich und wegweisend der Y's Men's Club und der CVJM Northeim ist.

 

Die beiden Konferenzen begannen mit einer Andacht in der Krypta im Haus des CVJM Northeim. Neuer Präsident des Distriktes ist Bilian Proffen aus Northeim, und Lothar Riebling aus Hamburg wurde Präsident des Distriktes. Die Arbeit des YMCA/ACJ La Paz/Bolivien wird weiterhin unterstützt.

 

Eine interessante Stadtführung, ein sehr angenehmer Festabend mit einem leckeren Essen und ein Gottesdienst unter Mitwirkung des CVJM-Bläsercores in der St. Sixti-Kirche rundeteten das Wochenende ab.

 

Die Besucherinnen und Besucher wurden hervorragend von Bärbel Bohne, August Bohne, Bilian Proffen, Ottfried Mittelstädt, Renate Mittelstädt, Lore Marof, Heidrun Hartje, Erna Breitling, Birgit Proffen, Lieselotte Pflug und Bruno Pflug mit Rolf Hartje an der Spitze. "Ihr wart immer ganz nah an uns dran", brachte es Klaus-Dieter Raddatz aus Kiel auf den Punkt. Auch Ernest Riesen vom Genfer Y's Men's Club war von der Gastfreundschaft begeistert: "Ich habe mich sehr heimisch gefühlt. Es war eine sehr gute und segensreiche christliche Gemeinschaft"

 

Einen Artikel mit Bildergalerie gibt es unter www.cvjm-wolfsburg.de unter Aktuelle Berichte 2014 (13.07.2014). Anklicken!

 

Weitere Informationen zum Y's Men's Club Deutschland im Internet (hier klicken) und zum weltweiten Y's Men's Club (hier klicken).

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer lächeln in die Kamera
Teilnehmerinnen und Teilnehmer lächeln in die Kamera

Y's Men's Club: Regionalkonerenz der südostasiatischen Vereine in Chiang Mai/Nordthailand - viele Informationen - viele neue Ideen - viele Freundschaften -  viel Spaß - gutes Essen

 

In Chiang Mai/Nordthailand fand 2014 die Südostasiatische Regionalkonferenz der Y's Men's Clubs (Dienstclub für den YMCA/CVJM) statt. Vertreter aus Thailand, Myanmar, Singapur, Hongkong, Bangladesh, Malaysia, Taiwan und Japan nahmen an dem Treffen teil. Unter ihnen auch Weltenbummler Manfred Wille vom Wolfsburger Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM).

 

Mich für mich bleibt es eine unvergessliche Konferenz“, so Manfred Wille: Kop krun krap, Sheshe, arikato, thanks, kamsametat und DANKE! Vorbildlich wurde das Regionaltreffen von Chularat Phongtudsirikul und Yuwadee Kantakalung und den Mitarbeitern des YMCA Chiang Mai vorbereitet.

 

Neben den üblichen Arbeitsberichten, Kassenberichten und Wahlen standen auch drei inhaltliche Punkte auf dem Programm.

 

Kohei Yamada, Generalsekretär der YMCA der asiatischen und pazifischen Allianz hielt einen sehr eindringlichen und eindrucksvollen Vortrag über den „Drogenkonsum in Myanmar/Birma“. Dabei machte der Japaner deutlich, wie wichtig die Arbeit von CVJM vor Ort ist.

 

Außerdem wurde im Plenum über die Zusammenarbeit zwischen dem YMCA und Y's Men's Club und die Frage der Ausbreitung der Y's Men's Clubs und Mitgliedergewinnung diskutiert. Es wurde bei den zahlreichen Beiträgen spürbar, dass CVJM und Y's Men's Club voneinander lernen und profitieren können.

 

Abschluss der Tagung war ein gemeinsamer Abend mit Musik aus den 60er und 70er Jahren.

 

Ein Artikel mit Bildergalerie gibt es im Interent www.cvjm-wolfsburg.de unter Aktuelle Presse 2014 (30.05.2014). Anklicken!

 

In Chiang Mai, the Rose of Thailand, the Regionalconference of the South Asia Y's Men's Club took place. And among the particpants of Hongkong, Singapur, Thailand, Myanmar, Bangladesh and Malaysia was globetrotter Manfred Wille from the CVJM of Wolfsburg.

 

Prepared was the conference by the two „Superladies“ Chularat Phongtudsirikul and Yuwadee Kantakalung and the team of the YMCA Chiang Mai. Frederick Ng from Hongkong and Wichian Boonmapajorn made a lot of jokes and fun, and David Lua from Singapur moderated the conference excelent.

 

A very explosive input gave Kohei Yamada, sectretary general of the Asia Pacific Alliance of YMCA. He spoke about the „Drug abuse in Myanmar“ (former Birma). „Something has to be done and the YMCA is doing something“, was his message.

 

There was also a panel discussion about „Sharing of experiences in mutual strengthening between YMCA and YMC“ and „Club extension and membership conversation“. Manfred Wille's opionon: The YMCA and the YMC needs a solid basement (Paris basis), but should also go out and look out for new inspirations – like the strong input about about Drug abuse in Myanmar.

 

Kop krun krap, Sheshe, arikato, thanks, kamsametat und DANKE!

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich dem Fotografen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich dem Fotografen
Erich Schnau-Huisinga (rechts) mit Solvin in Kerala/Südindin bei einer internationalen Jugendfreizeit
Erich Schnau-Huisinga (rechts) mit Solvin in Kerala/Südindin bei einer internationalen Jugendfreizeit

Was haben wir mit Indien zu tun? Ein Reisebericht von Erich Schnau-Huisinga vom CVJM Oldenburg über eine internationale Jugendfreizeit nach Südindien

 

Wir sind als CVJM ein internationaler Jugendverband! Ich behaupte nicht, dass das ein Alleinstellungsmerkmal ist – andere Jugendverbände machen ebenfalls internationale Arbeit. Aber das internationale Bewusstsein gehört zu unserem Selbstverständnis als CVJM. Und das ist keine Theorie, sondern gelebte Praxis! So gibt es im CVJM Landesverband Hannover die Kontakte nach Belarus (Weißrussland) und Burkina Faso (in Afrika), und beide zeichnen sich durch langjährige Kontinuität und Verlässlichkeit aus.

 

Im CVJM Norddeutschland (dem früheren CVJM Nordbund) gibt es seit Jahrzehnten die Verbindung nach Südindien. Es begann nach 1980 mit Hyderabad und Secunderabad. Aber es gehört zu solcher Projektarbeit dazu, dass das auch mal zu Ende geht. Etwa seit dem Jahr 2000 sind wir als „CVJM im Norden“ mit dem YMCA Shimoga (Karnataka) und dem YMCA Martandam (Tamil Nadu) verbunden und unterstützen die dortige Arbeit mit den Spendenmitteln, die in unseren Vereinen mit Sponsorenrallyes, Tannenbaumaktionen, Basaren und vieles mehr eingeworben werden.

 

Ein anderer Schwerpunkt ist die Internationale Begegnungsarbeit mit dem YMCA Kerala. Seit dem Jahr 2000 hat es neun (!!) internationale Begegnungen gegeben und im CVJM Bissendorf wird man sich gerne an die Reisen 2006 und 2008 nach Südindien erinnern und der Aufenthalt im Jahr 2007 in Bissendorf war von dem Team um Björn Stockleben fantastisch gut organisiert und eine wundervolle Zeit für die jungen Inderinnen und Inder in Deutschland.

 

Aufgrund dieser jahrelangen Beziehungen nach Südindien war es nicht überraschend, dass vom Internationalen Referat des CVJM Gesamtverbandes in Kassel die Frage kam, ob jemand aus dem Norden an einer Delegationsreise nach Indien teilnehmen könne. Nach den üblichen Beratungen landete diese Aufgabe bei mir und so kam es dazu, dass ich zum fünften Mal in den letzten zehn Jahren nach Südindien fahren durfte.

 

Zusammen mit Berthold Messinger, dem Referenten für Internationale Arbeit im CVJM, besuchte ich zunächst den YMCA in Shimoga, ca. 250 km nordwestlich von Bangalore. Das letzte Mal war ich dort im Jahr 2005 gewesen und es ist ja klar, dass sich tatsächlich auch manches in der Arbeit dort verändert hat. Es gab noch zwei von ursprünglich fünf Kindergärten, in die täglich etwa 40 Kleinkinder in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr kommen. Hier erhalten sie etwas zu essen und eine gewisse vorschulische Erziehung. Das ist die Arbeit, die wir mit unseren Spendengeldern in Höhe von etwa 3500 Euro jährlich unterstützen. Neu war in Shimoga, dass sie dort mit einer Arbeit für alte Menschen angefangen haben, die von der „Aktion Hoffnungszeichen“ des Gesamtverbandes unterstützt wird. Auch die älteren Menschen treffen sich jeden Tag in den bescheidenen Hütten des YMCA und erfahren dort Gemeinschaft und werden ebenfalls versorgt. Als toll habe ich in Shimoga auch die Tayloring Ausbildung (Schneiderei) für junge Frauen erlebt und den Eindruck gewonnen, die sie im YMCA eine gute Zeit erleben.

 

Von Shimoga ging es zurück nach Bangalore und von dort am nächsten Tag zum YMCA Kerala an die südliche Westküste Indiens. Die Geschwister dort wünschen sich die Fortsetzung der Internationalen Begegnung. Inzwischen ist es so, dass die Begegnung in der Region bekannt und begehrt ist. In südindischen Bundesstaat Kerala gibt es 258 registrierte YMCA´s und außerdem 310 angeschlossene „YMCA Kontaktgruppen“ (!!). Der YMCA dort ist ausgezeichnet organisiert und es ist nicht nur mein Eindruck, dass wir vieles von ihnen lernen können.

 

Das ist nun eine der Aufgaben nach der Reise: Wo bei uns im Norden findet sich ein Landesverband, eine Region oder ein Ortsverein, der die Herausforderung annimmt, im Jahr 2014 etwa acht junge Menschen aus Kerala 20 Tage lang zu Gast zu haben? Ein Jahr später machen sich dann acht junge Menschen von uns auf die Reise nach Kerala – was für eine Bereicherung der Weltsicht kann so etwas sein?

 

Inzwischen gibt es Signale aus dem CVJM Bissendorf, die es sich nach den guten Erfahrungen (siehe oben), wieder vorstellen können, so eine Maßnahme durchzuführen. Aber vielleicht gibt es auch andere interessierte Vereine im Landesverband, die Interesse haben? Weil in solche Begegnungen hohe Bundesmittel fließen, braucht es nach meiner Einschätzung für einen Ortsverein Hilfe bei der Beantragung der Mittel und der verwaltungsmäßigen Abwicklung so einer Maßnahme.

 

Von Kerala aus ging es dann in 1 ½ stündiger Autofahrt in den Nachbarstaat Tamil Nadu zum YMCA Martandam. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass die Arbeit dort mich total beeindruckt hat: 350 Frauengruppen gibt es in der Region und ich habe den Eindruck, dass diese wöchentlichen Treffen für die jeweils etwa 15 – 20 Frauen sehr wichtig sind. Über diese Gruppen haben sie Zugang zum Micro-Kredit-Programm und so die Chance, etwas Geld für sich und ihre Familie zu erwirtschaften. Neben vielen anderen Aktivitäten hat der YMCA Martandam außerdem ein Gesundheits- und Aufklärungsprogramm für Frauen und Mädchen begonnen. YMCA Worker fahren in die Dörfer, und sie haben uns erzählt, dass sie mit diesem Programm etwa 1000 Frauen und Mädchen erreichen.

 

Bundespräsident Joachim Gauck im Gespräch vertieft mit Manfred Wille (links)
Bundespräsident Joachim Gauck im Gespräch vertieft mit Manfred Wille (links)

Wolfsburg - Berlin und zurück: Ferdinand Uecker und Manfred Wille auf großer Tour zum Bundespräsidenten Joachim Gauck ins Schloss Bellevue - unvergessliches Erlebnis für die CVJM-Urgesteine - Tag des Ehrenamtes - Bundesverdienstkreuz

 

Große Ehre für Wolfsburgs Sozialsport, für den CVJM, für christlichen Sozialsport, für integrativen Sozialsport, für mulit-kulti Sport, für den organisierten Sport, für Wolfsburg und natürlich für Manfred Wille - Vorsitzender im hiesigen Christlichen Verein Junger Menschen.

 

Aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck erhielt er "das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" ("Bundesverdienstkreuz") am Tag des Ehrenamtes im Schloss Bellevue überreicht.

 

In seiner Rede wies Bundespräsident Gauck darauf hin, dass "sich das Vermögen von Ehrenamtlichen nicht reduziert, wenn sie es mit anderen teilen." Weitere Schwerpunkte seiner Rede waren "Verantwortung", "sich bewegen, um etwas zu bewegen" und die "Vorbildfunktion"  - eine Mut machende Rede für Ehrenamtliche, aber auch für alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland.

 

In zwei kurzen Gesprächen während der Ordensverleihung und beim Empfang berichtete er dem Bundespräsidenten von einer Paddeltour im Rahmen der deutschen Einheit im Mai 1990 von Sulinger, Havelberger und russlanddeutschen Kindern, die unter dem Motto "Wir sitzen im selben Boot - in Ost und West" 300 Kilometer von der Oder zur Elbe paddelten. (siehe Artikel bei den Urlaubsgeschichten). Ebenso fanden andere Aktionen des CVJM bei Joachim Gauck sehr guten Anklang.

 

Auch für Ferdinand Uecker war es eine schöne Reise. "Dass ich dies auf meine alten Tage noch einmal erleben durfte, war schon toll", freute sich "Ferdi" Uecker. "In den letzten Tagen vor der Berlin-Tour habe ich viel an die CVJM-Aktionen gedacht - ob es in der St. Mariengemeinde, im Zeltlager, in Madrid, Slowenien, auf dem CVJM-Gelände und in der Sporthalle war -, es war eine erlebnisreiche Zeit. Ich wünsche es noch vielen Kindern und Jugendlichen", zog er eine positives Fazit über die erlebnisreiche Wochenendreise in Deutschlands Hauptstadt.

 

Es war eine sehr schöne Erfahrung für mich. 1961 kurz vor Mauerbau aus meinem Geburtsort Herzberg/Elster in den Westen nach Wolfsburg geflüchtet worden - und jetzt die Auszeichnung durch den Bundespräsidenten und Bürgerrechtler Joachim Gauck - dies ist schon ein sehr erhebender Moment. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir in Vorsfelde kaum Geld hatten. Wir haben Brennholz und Kohle gesammelt, nicht üppig gegessen - zum Beispiel Sauerampfersuppe - und alte, getragene Kleidung angezogen. 1965/66 sind wir - Ferdinand Uecker, mein Bruder Hans-Jürgen und ich, im Konfirmandenalter für die evangelisch-lutherische St.Marienkirche und den CVJM "eingesammelt" worden und meine Mutter hat uns immer an die Gruppenstunden erinnert. Und dann ging es weiter im CVJM, Kirche, organisierten Sport. Und jetzt nach über vier Jahrzehnten so eine tolle Veranstaltungen im Herzen von Deutschland - ein Kreis hat sich geschlossen. Viele mündlichen Glückwünsche zur Ehrung haben mich erreicht - und jetzt sogar schon die  ersten postalischen Grüße zur Ordensverleihung - zum Beispiel vom Präsidenten des deutschen CVJM, Karl-Heinz Stengel, vom CVJM Norddeutschland, der Niedersächsische Volleyball Verband, von Mitgliedern der Wolfsburger CVJM Weltdienstgruppe, von Weggefährten aus dem multi-kulti Stadtteil Westhagen.

 

Ein riesiges Dankeschön und ein fettes Lob an das Team vom Bundespräsidialamt um Susanne Bos-Eisolt und für den Einblick in die Geschichte des Schlosses Bellevue und der bundesdeutschen Präsidenten an Ronny Archut. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben durch ihre hilfreiche und umsichtige Betreuung großen Anteil, dass diese Ehrung für mich ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird. DANKE!

 

Manfred Wille

 

Beim Empfang durch Bundespräsident Joachim Gauck wurden weiter geehrt: Ellen Eberle (Pforzheim/Baden-Württemberg), Heinrich Kümmerle (Heilbronn/Baden-Württemberg), Helga Langrock (Bruchsal/Baden-Württemberg), Doris Dörrie (Müchen/Bayern), Ingrid Ritt (Straubing/Bayern),  Kazim Erdogan (Berlin), Irene Melzer (Berlin), Detlev Riemer (Luckenwalde/Brandenburg), Rolf Rübsam (Bremen), Kurt Orzechowski (Hamburg), Heike Knorr (Neu-Anspach/Hessen), Iris Plasberg (Sinn/Hessen), Wilhelm Hacker (Sagard/Mecklenburg-Vorpommern), Hanna Hullmann (Rastede/Niedersachsen), Manuel Storkebaum (Fröndenberg/Nordrhein-Westfalen), Sabine Zaun (Herscheid/Nordrhein-Westfalen), Gerda und Gerd Diehl (Neuwied/Rheinland-Pfalz), Gertrud Herth (Großrosseln/Saarland),Sebastian Krumbiegel (Leipzig/Sachsen), Bernd Matthes (Halle/saale in Sachsen-Anhalt), Klaus Dürkop (Heiligenhafen/Schleswig-Holstein), Helga Kiel (Kiel/Schleswig-Holstein), Hans-Gerd Adler (Heilbad Heiligenstadt/Thüringen) und Kerstin Wagner-Hohage (Unstruttal/Thüringen).

 

Ein Artikel über diese Ehrung steht auch in diesem Internetauftritt unter Berichte über Aktionen 2012 (zum Text). Anklicken! Auf dem Internetauftritt des CVJM Wolfsburg www.cvjm-wolfsburg.de steht unter Aktuelle Berichte 2012 (03.12.2012) ein Artikel mit einer Fotogalerie  http://www.cvjm-wolfsburg.de/03-12-2012/

 

 

Informationen zum Bundespräsidenten und Bundespräsidialamt gibt es im Internet unter www.bundespraesident.de. Ebenfalls Anklicken!

 

CVJM-Urgestein Ferdinand Uecker (links) und Manfred Wille im Amtszimmer von Bundespräsident Joachim Gauck
CVJM-Urgestein Ferdinand Uecker (links) und Manfred Wille im Amtszimmer von Bundespräsident Joachim Gauck
Der Jodlerchörli Wildenstein Bubendorf
Der Jodlerchörli Wildenstein Bubendorf

Mit der Bahn nach Basel zur Bundesfeier - 1. August Nationalfeiertag der Schweiz - "Rütli-Schwur" - Eidgenossen - Baseler feiern bei Musik, Gesang und Feuerwerk am Rhein und im Bruderholz

 

Was den US-Amerikanern der 4. Juli, den Franzosen der 14. Juli, den Deutschen der 3. Oktober, ist den Schweizern der 1. August: Ihr Nationalfeiertag. Am 1. August 1291 gaben sich die Ur-Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden den sogenannten "Rütli-Schwur" und begründeten dadurch die Schweiz. Jetzt haben die Eidgenossen 26 Kantone und sind auf ihre Demokratie "sehr stolz", wie es die Redner immer betonten.

 

In Basel feiern die Bewohnerinnen und Bewohner schon am Vorabend in den Nationalfeiertag. Unter dem Motto "Bundesfeier am Rhein" wird gemütlich-schweizerisch am Rheinufer bei Musik, Tanz, Gesang, sportlichen Wettbewerben, Essen und Trinken, Feuerlöschbooten und Bands gefeiert. Mit einem großen Feuerwerk klang die Feier aus.

 

Am Nationalfeiertag ging es abends mit einer Feier auf dem Bruderholz weiter. Bei Live-Musik, akrobatischen Vorführungen, Alphorn-Bläserinnen, der Nationalhymne und einem Feuerwerk  hatten die Baseler und Touristen ihren Spaß.

 

Übrigens: Bei den Zeltlagern in den siebziger Jahren des CVJM Wolfsburg (siehe weiter unten) fuhren die Wolfsburger Jugendlichen immer durch Basel um nach Glere/Frankreich zu ihrem Zeltplatz zu kommen zu kommen.

 

Stolz wehen die Nationalflaggen der Schweiz gemeinsam mit dem Stadtwappen der Stadt Basel über dem Rhein
Stolz wehen die Nationalflaggen der Schweiz gemeinsam mit dem Stadtwappen der Stadt Basel über dem Rhein
Die beiden Macher der CVJM-Aktion "Reisen auf eigenen Füßen" (von links) Erika und Henning Könemann im Deutschen Bundestag
Die beiden Macher der CVJM-Aktion "Reisen auf eigenen Füßen" (von links) Erika und Henning Könemann im Deutschen Bundestag

CVJM-Aktion: "Auf eigenen Füßen die Welt erkunden" seit 20 Jahren - viele Städte in Europa besichtigt - zufriedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer - fettes Dankeschön an Familie Könemann für die vorbildliche Organisation

 

Ein Wochenende zum Durchatmen: Vor 20 Jahren startete die CVJM-Aktion "Auf eigenen Füßen die Welt erkunden" - und jetzt trafen sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zahlreichen Reisen für drei Tage im CVJM-Jugendgästehaus in Berlin.

 

Zu den besuchten Zielen gehörten die europäischen Städte wie Paris, Rom, London, Wien, Prag, Budapest, Kopenhagen, Dresden, Berlin, Erfurt, Avignon, Genua und Sevilla - aber auch Israel, die Türkei, Andalusien/Spanien und Siebenbürgen in Rumänien wurden bereist. Organisiert werden die Fahrten von Erika und Henning Könemann für den CVJM Landesverband Hannover, zu der auch der Christliche Verein Junger Menschen Wolfsburg gehört. Dafür gab es von den Berlin-Reisenden ein fettes Dankeschön! Die größten "Wiederholungstäter bei den Reisen mit 23 Teilnahmen waren Jutta und Rudolf Lohr und Roland Gruschka vom CVJM Nienburg.

 

Einen guten Ausgangspunkt für ihr Treffen in der Bundeshauptstadt hatten die CVJMerinnen und CVJMer mit dem CVJM Haus. Dort wurden sie von Anne Stolz und ihrem Team liebevoll betreut. Den Weg zu den Reisenden hatten auch Silvia Lamprecht, Vorsitzende des Landesverbandes, Landeswartin Katrin Müller und Geschäftsführer Uwe Lege gefunden.

 

Neben zwei Begegnungsabenden mit einer sehenswerten Diashow über die kurzweiligen Trips und einem internationalen Buffet war der gemeinsame Besuch des Deutschen Bundestages ein Höhepunkt des Treffens. Anschließend erkundeten die rund 40 Reisemitglieder Berlin auf eigene Faust: So radelten Elke Ullrich-Gierveld und Holger Gierveld und Ute Steinkamp und Gerhard Höger-Hansen Berlin mit dem Rad, ein Teilnehmer nutzte die Busse und S-Bahnen ausgiebig, Museumsbesuche, Einkäufe .... Abschluss des Berlin-Besuches war ein gemeinsamer Gottesdienst in der Gedächtniskirche.

 

Ein Artikel über diese CVJM-Aktion steht auch auf dem Internetauftritt www.cvjm-wolfsburg.de unter Aktuelle Berichte 2013. Anklicken!

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer kurz vor dem Start zum Trip in den Deutschen Bundestag
Teilnehmerinnen und Teilnehmer kurz vor dem Start zum Trip in den Deutschen Bundestag
Teilnehmerinnen und Teilnehmer singen schwungvoll während des Gottesdienstes in der deutschsprachigen evangelischen Kirchengemeinde in Brüssel
Teilnehmerinnen und Teilnehmer singen schwungvoll während des Gottesdienstes in der deutschsprachigen evangelischen Kirchengemeinde in Brüssel

25.000 Jahre Lebenserfahrung unterwegs - CVJM-Senioren Initiative auf großer Fahrt nach Flandern in Belgien - viele Informationen - Rathäuser, Kirchen, Schlösser und Museen - europäische Idee - Morgenandachten und Gottesdienst

 

Wenn einer ein Reise tut, dann kann er viel erleben – wenn aber rund 25.000 Jahre Lebenserfahrung mit der CVJM-Senioren-Initiative (CSI) auf große Tour gehen, dann ist gute Laune vorprogrammiert. Unter der kompetenten Leitung von Marie-Luise und Hans-Peter Matthies und Brigitte und Albrecht Kaul brachen 32 gestandene CVJMerinnen und CVJMer nach Flandern in Belgien auf. Rolf Torkel, der fachkundiger Reiseführer der Tour, informierte sie ausführlich über Brügge, Gent, Antwerpen, Brüssel und die belgische Geschichte. In Brüssel hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem die Möglichkeit, mit drei Mitarbeitern der Europäischen Union über Entwicklungen in Europa und der Welt zu sprechen.

Hans-Peter Matthies (mit Schiffermütze), Albrecht Kaul (daneben) und Rolf Torkel (roter Pullover)
Hans-Peter Matthies (mit Schiffermütze), Albrecht Kaul (daneben) und Rolf Torkel (roter Pullover)

Neben dem „Geist“ (Besichtigungen und Informationen) und dem „Leib“ (Fußwanderungen) kam die „Seele“ nicht zu kurz. Hans-Peter Matthies, Albrecht Kaul und Rolf Karkmann hielten Morgenandachten in einer ehemaligen Klosterkirche  in Gent. In Brüssel nahmen sie am Gottesdienst der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde teil und erhielten ein guten Einblick in die Arbeit der Kirchengemeinde. Und die vielen besichtigten Kirchen und Kathedralen ….

Spontan und autenthisch: Günter Wehmeier bringt Studenten in Gent ein Ständchen
Spontan und autenthisch: Günter Wehmeier bringt Studenten in Gent ein Ständchen

Ein Gewinn für die Gruppe war sicherlich auch der Mann am Steuer: Kay Artal y Galan brachte sie sicher an jedes Ziel und ließ sich  durch Baustellen und Umleitungen nicht aus der Ruhe bringen.

 

Bei der letzten Morgenandacht im Bus sangen die rüstigen Rentner „Vom Anfang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn“: Unter diesem Motto fand die kurzweilige Fahrt statt, waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig.

 

Übrigens: Die CVJM-Senioren-Initiative wurde vor Jahren von Edith und Reinhart Weiß, Helga und Friedhelm Ringelband, Klaus Biel, Ruth und Dieter Schumann, Hans-Peter Matthies und Wolfgang Winkler gegründet. Weitere Informationen über die CSI hier klicken.

 

Lächeln in die Kamera: Seniorinnen und Senioren vor dem Rathaus in Brügge
Lächeln in die Kamera: Seniorinnen und Senioren vor dem Rathaus in Brügge
Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vom 3. Seniorensporttag begeistert
Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vom 3. Seniorensporttag begeistert

3. Seniorensporttag des Wolfsburger Stadtsportbundes - Georg Lubowsky bringt jüngere und ältere Teilnehmer in Bewegung - großes Lob Senioren für die Veranstaltung

 

"Denken und Bewegen im Alter“: Unter diesem Motto richtete der Wolfsburger Stadtsportbund im Föhrenkrug den 3 Seniorensporttag aus. Er fand im Rahmen der Reihe „Aktiv und gesund in der zweiten Lebenshälfte“ (AGIL) des LandesSportBundes (LSB) Niedersaschen.

 

Referent Georg Lubowsky brachte die vorwiegend Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwungvoll in Bewegung und förderte so Körper, Geist und Seele (übrigens seit über 150 Jahren das CVJM-Motto „Body, Mind, Spirit“). „Der Sporttag ist sehr vielfältig und es wird auf allen Bereichen etwas geboten“, lobte Katarina Ollmann die Veranstaltung. Sie war mit 93 Jahren die älteste Teilnehmerin, Ursula Biek war 89 Jahre.

 

Ilse Niemeyer, Beauftragte im SSB, war von der Aktion begeistert. „Heute werden die älteren Sportler sehr gut mobilisiert“. Unterstützt wurde sie von ihrem Ehemann Jürgen Niemeyer, und Ortsbürgermeister Detlef – selbst in der SSB-Seniorensportgruppe mit aktiv – war auch dabei. Christa Kuske vom SSB betonte: „Dieser Sporttag ist auch für uns Jüngere prima.“

 

SSB-Vorsitzende Ursula Sandvoß zog ein positives Fazit vom Seniorentag: „Wir wollen Senioren zusammenbringen und zu nachhaltiger Bewegung anregen – und dies ist uns gelungen.“

 

Die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger im Stift "Melk" in Wachau in Österreich
Die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger im Stift "Melk" in Wachau in Österreich

Chor der Deutschen aus Russland auf großer Fahrt: Schifffahrt auf der Donau begeistert Chormitglieder - von Passau nach Budapest - viele schöne Erinnerungen

 

Der Chor der Deutschen aus Russland in Wolfsburg unternahm eine Flusskreuz-Schiffsfahrt vom 15. –bis 20. April auf der Donau von Passau bis Budapest in Ungarn. Die Fahrt bot ein abwechslungsreiches Programm: Veranstaltungen an Bord wie auch ein Besuch der Städte Wien, Budapest, Bratislava und Wachau. In Wien war neben der Stadtrundfahrt wurde ein klassisches Konzert eines der besten Kammerorchester der Wiener Musikwelt geboten. Budapest begeisterte uns unter anderem mit prachtvollem Burgberg von Buda, dem Parlamentsgebäude und der märchenhaften Beleuchtung bei Nacht. In Budapest hatten wir auch ein Ungarischen Abend mit ungarischer Gulaschsuppe, Strudeln und klassischem ungarischen Wein. Die lebhafte Musik lockte auch einige von uns auf die Tanzfläche. Bratislava liegt in der fruchtbaren Donauebene südlich der „Kleinen Karpaten“. Als klein aber fein kann man die slowakische Hauptstadt bezeichnen. Zum Abschluss der Ausflüge war ein Besuch in der Wachau in Österreich. Melk faszinierte uns mit seinem barocken Benediktinerstift, das in der Wachau seit mehr als 1000 Jahre bereits ein geistliches und kulturelles Zentrum ist. Der Besuch fand seinen Ausklang in einem Weinkeller mit Verkostung der besten Rebsorten an Weißwein aus der Wachau. Am letzten Abend wurde auf dem Schiff in der Panoramabar im Rahmen eines bulgarischen Folkloreabendes eine „Bulgarische Hochzeit“ vorgeführt. Der gemütliche Abend klang mit Tanz und Musik aus. Unser Chor hatte auf Bitte der Mitreisenden das Lied „ Wetschernij zwon“ vorgetragen. Die Zuhörer waren sehr begeistert und klatschten kräftig Beifall für den gelungenen Vortrag. Nach der Ausschiffung in Passau hatten wir noch Zeit für einen Besuch der „Heilige-Messe“ am Ostersonntag im Stephansdom. Es war eine sehr schöne und erlebnisreiche Reise die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Kittisab Ruangvatanasitikul, Panomporn Raktanaosri und Manfred Wille (von links)
Kittisab Ruangvatanasitikul, Panomporn Raktanaosri und Manfred Wille (von links)

Rundes Jubiläum: Seit 20 Jahren vorbildliche Betreuung von Weltenbummler Manfred Wille bei Reisen in Asien durch das Reisebüro "Siam Express Tour" in Chiang Mai/Nordthailand - zuverlässig - qualifiziert - kompetent

 

Rundes Jubiläum beim Weltenbummler Manfred Wille und dem Reisebüro „Siam Express Tour“ in Chiang Mai/Nordthailand. „Seit 20 Jahren buche ich viele Reisen in Asien über dieses Reisebüro und bin immer sehr zufrieden mit den Reiseplanungen“, bedankt sich Wille für die vorbildliche Betreuung durch Panomporn Raktanaosri und ihren Mann Kittisab Ruangvatanasitikul, der auch Hochschullehrer am Geologischen Institut der dortigen Universität ist. „Sie haben mir schon Reisen nach Laos, China, Vietnam, Birma und zahlreiche Trips in Thailand organisiert. Auch die notwendigen Visa wurden von der Siam Express Tour beantrtagt und Fragen geklärt“, berichtet Manfred Wille. Die beiden Thailänder freuen sich immer über seine Besuche in ihrem Reisebüro. „Und besonders über die deutsche Schokolade, die Manfred jedes Mal mitbringt“, erzählen sie Augen zwinkernd. Die Beiden warten auch schon in Deutschland und sind auf dem Weg von den Niederlanden nach Berlin sogar mit dem Zug durch Wolfsburg durchgefahren. „Wir erinnern uns gern an diese Europareise“, so die Reiseprofis.

 

Mehr Informationen über das Reisebüro "Siam Express Tour" im Internet unter www.esiamex.com.

 

Since 20 years a competent travel agency is "Siam Express Tour" in Chiang Mai in the north of Thailand for globetrotter Manfred Wille for his trips in Asia. "They have organised trips in Laos, China, Birma, Vietnam und Thailand", tells Manfred Wille. "And all trips were very good organized", added Manfred Wille. "Manfred is always welcome in our travel agency", says Panomporn Raktanaosri. "He brings us chocolate from Germany", smiles she. Both Thais already traveled to Europe and were passing Wolfsburg by train, when they were travelling from the Netherlands to Berlin.

 

Schulleiterin Yai beim Vorstellen des Loy Krathong Festivals
Schulleiterin Yai beim Vorstellen des Loy Krathong Festivals

Loy Krathong: Ein wunderschönes Festival in Thailand - viele Feierlichkeiten in Chiang Mai in Nordthailand - Easy Study Thai Sprachschule bringt thailändische Kultur ihren Schülerinnen  und Schülern näher


Eines der schönsten und imposantesten Feste feiert Thailand Anfang im November: Das Loy Krathong Festival, dessen Wurzeln wohl hinduisten Ursprung hat. Es gilt als Dank für die Reis(Ernte) und soll Sünden und das Böse vertreiben. Besonders in Chiang Mai im Norden von Thailand wird es drei Tage mit Umzügen und dem Fliegen lassen von Ballons gefeiert. Sogar Flüge werden am Abend storniert, weil die Sicherheit für die Flugzeuge nicht gewährleistet ist.

Thailändisch-Lehrerinnen zeigen den Loy Krathong Tanz
Thailändisch-Lehrerinnen zeigen den Loy Krathong Tanz

Dies nahm auch die Easy Study Thai Language School (Sprachschule) zum Anlass, ihre Schülerinnen und Schülern, darunter auch Weltenbummler Manfred Wille, über das Fest zu informieren. „Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Ländern dieser Welt unsere Kultur näher bringen“, betonte Schulleiterin Yai Thatsawan. Neben dem Singen von Liedern und das Einstudieren von Tänzen bastelten sie Boote aus Bananenblättern mit Orchideen geschmückt. „Ich habe mein Boot dann in der Nähe meines Hotel Diamond Riverside im Ping-Fluss zu Wasser gelassen – und es schwamm“, erzählte der Wolfsburger Manfred Wille stolz.

Ein selbstgebasteltes Boot aus Bananenblättern
Ein selbstgebasteltes Boot aus Bananenblättern

One of the most famous Festivals is Loy Krathong in Novembre. The Easy Study Language School in Chiang Mai brings their pupils this festival and the thai culture with workshops closer. So were the participants singing and dancing and were "constructing" boats with banana-leafs. "Thanks for this interesting workshop", said Globetrotter Manfred Wille. Close to his Hotel Diamond Riverside he put his boat in the Ping-River.

Aber auch über andere Feste und Feierlichkeiten informiert die Sprachschule im Panthip-Plaza in der Nähe des Nachtbasars. So war es jetzt mit dem Songkran-Fest – dem thailändischen Neujahrsfest. Die Mitarbeiterinnen der Schule informierten die Sprachschülerinnen und Sprachschüler aus verschiedenen Ländern dieser Welt über die Essgewohnheiten und der Musik zu diesem Fest. Außerdem bastelten sie gemeinsam einen bunten, farbenfrohen Lampion.

Thailändisch Lehrerinnen mit Manfred Wille
Thailändisch Lehrerinnen mit Manfred Wille
Eine Tasse Kaffee
Eine Tasse Kaffee

Das Kreuz mit dem Deutsch: Kaffee zum Mitnehmen oder Coffee to go - Eindrücke bei einem Kurztrip nach Hamburg

 

Bei einem Kurzaufenthalt in der Hansestadt Hamburg wollte ich mir einen Kaffee zum Mitnehmen kaufen. Gab es nicht. Nur einen Coffee to go. Schade, ich konnte keine leckeren Kaffee schlürfen. 

 

Und dann wollte ich eine Stadtrundfahrt buchen. Nur Sightseeing-Touren. Und die Busse waren delayed wegen des Christopher Street Days. Auch gab es keinen Zentralen Omnibus-Bahnhof - nein, einen BusPort (Basport).

 

Abends bin ich ins Theater. Keine Eintrittskarten - nur Tickets.

 

Die Kochschule hieß natürlich La Cocina.

 

Und in der Hansestadt wird mit der Deern geschnackt.

 

Weitere Beispiele gefällig?

 

Wie sollen da Newcomer in Deutschland die deutsche Sprache lernen?

 

Am Sonntag bin ich dann noch kurz vor der Abfahrt in einen Gottesdienst in der Nähe meines Hotels gegangen. Es war ein farbenfroher Gottesdienst der evangelisch-methodistischen Kirche Ghanas, wie sich durch Nachfragen herausstellte. Allerdings in der Heimatsprache. Ich war glücklich, als ich den Spruch auf einem T-Shirt auf deutsch las. "Begeisterte Kirche in Schwung" (Begeisternde?) stand auf ihm. Endlich verstand ich etwas. Und der Gottesdienst hatte wirklich Schwung.

 

Spanisch-Lehrerin Rita Görlitz-Burfeindt bereitet die Paella vor
Spanisch-Lehrerin Rita Görlitz-Burfeindt bereitet die Paella vor

Praktischer Unterricht zum Abschluss eines Spanisch-Kurses - spanisches Nationalgericht - Paella wird gemeinsam zubereitet - "Fünf-Sterne-Menü" - Geschichten und Anekdoten von vielen Reisen 

 

Praktischer Unterricht bei einem Spanisch-Kurs der Wolfsburger Volkshochschule: Dozentin Rita Görlitz-Burfeindt lud Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu sich Nachhause ein. Es gab das spanische Nationalgericht Paella.

 

Diesmal standen nicht Vokabeln und Grammatik im Vordergrund - diesmal waren Kochkünste gefragt. Und die Argentinierin Rita Görlitz-Burfeindt erwies sich auch beim Kochen als Expertin. Fachmännisch - unterstützt von den begeisterten Teilnehmerinnen - bereitete sie die Paella zu. Und immer wieder gaben die Gäste Geschichten - teilweise in spanischer Sprache - von ihren Reisen und Aufenthalten in Spanien, Portugal, Mexiko, Brasilien und anderen Ländern Südamerikas und Mittelamerika zum Besten. Aus den Lautsprechern klangen natürlich lateinamerikanische Melodien und Rhythmen.

 

Mit "ah" und "oh" verspeisten dann die Spanischschülerinnen und Spanischschüler das leckere "Fünf-Sterne-Menü". Alle waren sich nach einem kurzweilgien Nachmittag einig: Ein gelungener Abschluss eines Spanischkurses! Bis zum nächsten Mal.

 

Das spanische Essen mundete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorzüglich
Das spanische Essen mundete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorzüglich
Die Reisegruppe im Rathaus mit Bürgermeisterin Hiltrud Jeworrekt (Vierte von links) und Manfred Hüller (Dritter von rechts) vor Stadtwappen
Die Reisegruppe im Rathaus mit Bürgermeisterin Hiltrud Jeworrekt (Vierte von links) und Manfred Hüller (Dritter von rechts) vor Stadtwappen

Internationale Freundeskreis: Gäste aus Chattanooga/USA besuchen für drei Tag Wolfsburg - erlebnisreiche Zeit - viele Informationen über die Volkswagenstadt "Danke für die sehr gute Gastfreundschaft"

 


Drei erlebnisreiche Tage verlebten Mitglieder des Vereins für Städtefreundschaft (Sister City Association) mit ihrer Präsidentin Karen Claypool aus der Wolfsburger Freundschaftsstadt Chattanooga in Tennessee in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), zu der die Volkswagenstadt seit 2011 Kontakte hat. Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Stephen Sherman, Kaihan Strain, Jacqualine Stanfield, Rita Downer, Sarah Jones und Nancy Fletcher. Die us-amerikanische Reisegruppe war auf dem Weg zu ihrer zweiten deutschen Partnerstadt in Hamm (Nordrhein-Westfalen).

 

Während ihres Aufenthaltes besuchten sie das Wissenschaftsmuseum phaeno, die Autostadt, das VW-Werk. Auch ein Empfang im Wolfsburger Rathaus durch Bürgermeisterin Hiltrud Jeworrek und Manfred Hüller vom Internationalen Freundeskreis (IFK).

 

Stephen Sherman zog ein positives Fazit des Besuches in Wolfsburg: „Wir haben einen sehr guten Einblick erhalten. Danke für die sehr gute Gastfreundschaft.“

 

Der Internationale Freundeskreis mit seinen Mitgliedern hatte die Betreuung der Gäste aus den USA übernommen und trug somit viel zum guten Gelingen des Besuches bei. „Vielen Dank für Ihre Unterstützung“, lobte Mitorganisatorin das Engagement von Andrea Jagla, Manfred Hüller, Hiltrud Jeworrek, Beatriz Garcia-Goransch, Laure Debouttière, Hannelore Künne, Peter Rzeczewski, Christin Eckstein und Manfred Wille, die die Gäste in Wolfsburg mitbetreuten.

 

For three days a group of the Sister City Association from Chattanooga (Tennessee/USA) with her President Karen Claypool stayed in Wolfsburg. The us-guests were visiting the scienc-museum phaeno, Autostadt, the Volkswagen-factory and the town-hall. The International Freundeskreis took care of them „Thanks Wolfsburg for great hospitality. You gave us a good time“, said Stephen Sherman.

 

 

Lydia und Helmut Kieß (rechts) im Museum Friedland mit Dokumenten ihres Wegen als Deutsche aus der damaligen Sowjetunion bis hin nach Deutschland
Lydia und Helmut Kieß (rechts) im Museum Friedland mit Dokumenten ihres Wegen als Deutsche aus der damaligen Sowjetunion bis hin nach Deutschland

Das Lager Friedland - Durchgangstation für viele, viele Russlanddeutsche - Ausstellung "Abschied - Ankunft - Neubeginn" - Familie Lydia und Helmut Kieß aus Wolfsburg-Fallersleben dabei

 

Am 18. März 2016 war ein historischer Tag im Grenzdurchgangslager Friedland, „Eröffnung des Museums Friedland“. Millionen Flüchtlinge, Vertriebene, Heimkehrer und Aussiedler sind mit diesem historischen Ort verbunden. Das war für die Flüchtlinge seit 1945 der erste Schritt in die Freiheit. Zu diesem Ereignis waren mehr als 500 geladene Gäste anwesend. Das Projekt steht unter dem Motto „Abschied – Ankunft - Neubeginn“. Nach dem offiziellen Teil, mit einer Reihe Vertreter aus Politik und Wissenschaft, ging es zum Museum, das im historischen Bahnhof Friedland beheimatet ist. Das Material im Museum wurde durch Zeitzeugen zusammengetragen und von wissenschaftlichen Mitarbeitern des Institut „Exponauten“ in Berlin aufgearbeitet und dargestellt. Unter den Zeitzeugen ist auch der Schicksalsweg unserer Familie dokumentiert. Dr. Birga Mayer, Mitarbeiterin der „Exponauten“ hatte uns freundlicherweise durch das Museum begleitet. Durch die große Anzahl an Besucher, war es nicht gegeben alles in Detail anzuschauen. Wir waren selbstverständlich sehr gespannt auf den Teil, der unser Familienschicksal dokumentiert. Es war sehr emotional vor eigener Geschichte der Familie zu stehen. Es ist sehr informativ in Bild und Text aufgearbeitet und dargestellt. Da kamen die Erinnerungen der Strapazen, Schikanen und Erniedrigungen bei den Ausreisebemühungen in der ehemaligen Sowjetunion und dann der freundliche Empfang in Friedland und Neubeginn in Deutschland. Man war zu Tränen gerührt. Museum Friedland ist ja nicht nur ein Erinnerungsort für Zeitzeugen, sondern auch für die Besucher, denn Millionen Schicksale sind mit Friedland verbunden. „Wir haben mit meiner Frau beschlossen, dem nächst mit unserer Familie das Museum zu besuchen und in der Ruhe alles anzuschauen. Ich kam mit meiner Frau Lydia Kieß, geb. Trippel, und mit meinen beiden Töchtern Lilli und Inge vor genau 40 Jahren am 13. April 1976 nach Friedland“, erzählte Helmut Kieß. „Friedland ist in der Nachkriegszeit mit Sicherheit einer von den bedeutensten Orten in Deutschland für deutschstämmige Aussiedler.

 

Helmut und Lydia Kieß (von links), Terri Schmidt-Crosby, Melitta und Ernst Beierbach. das Wappen von Odessa.
Helmut und Lydia Kieß (von links), Terri Schmidt-Crosby, Melitta und Ernst Beierbach. das Wappen von Odessa.

Trip durch Kanada und USA: Stopp in Odessa im Staat Washington - Lydia und Helmut Kieß haben viel erlebt - "einmalig" - Bericht in lokaler Zeitung "The Odessa Record"

 

Bei einer Reise durch Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) haben wir, Lydia und Helmut Kieß aus Wolfsburg sowie Melitta und Ernst Beierbach aus Hannover, die Stadt Odessa im Staat Washington/USA am 12. und 13. Juni besucht. Schon bei der Anfahrt auf der Bundesstraße 28 hat die Gegend ähnlich ausgesehen wie Odessa in der Ukraine. Das Land ist leicht hügelig ohne Wald. Die weiten Felder sind bestellt. Bei der Ankunft empfing uns das Ortsschild "Entering Odessa" und gleich dahinter ein großes Schild "Willkommen zum Odessa Deutschfest. Sept. 14-15-16". Daneben waren zwei Figuren: Ein Mann und eine Frau in deutscher Tracht. Die breite durchgehende Straße ist mit schönen Häusern mit Vorgärten mit Blumen gesäumt. Es macht einen richtig einladenden Eindruck, aufgeräumter und sauberer als die anderen Orte, die wir vorher durchquerten. Es ist schon ein bekanntes Bild aus Rußland, dass deutsche Siedlungen schon von aussen erkennbar sind. Wir hielten vor einem Supermarkt und kamen ins Gespräch mit Einheimischen. Mit der deutschen Sprache ist wenig anzufangen. Es sind einige ältere Einwohner, die unsere russlanddeutsche Sprache im Ansatz sprechen, aber für ein Gespräch ist es nicht ausreichend. Uns wurde vorgeschlagen, mit den Wohnmobilen zur Nacht im Besucherpark zu bleiben. Als wir an dem Park anhielten und uns umschauten, da kam ein Mann auf uns zu und begrüßte uns freundlich. Er stellte sich vor, Doug Plinski, und sagte, er sei der Bürgermeister. Er hätte gehört, dass hier Deutsche eingetroffen sind und wollte sich informieren. Er bot uns auch gleich an, auf der Wiese zu parken, falls wir zur Nacht bleiben wollen und wenn wir Fragen und Wünsche haben, ist er gern bereit zu helfen. Bevor wir uns verabschiedeten, bot er uns, am nächsten Morgen im Pressehaus vorbeizuschauen. Wir bedankten uns für die Gastfreundlichkeit und sind dann noch durch die Straßen gegangen, die wie auf einem "Schachbrett" angelegt sind, mit schönen Wegen und Vorgärten. Nach so einem freundlichen Empfang hatten wir auch eine geruhsame Nacht in Odessa verbracht.

Am nächsten Morgen wurden wir im Pressebüro von Chefredakteurin Terrie Schmidt-Crosby, der lokalen Zeitung "The Odessa Record" empfangen. Sie sprach fließend Deutsch und meinte, dass sie fünf Jahre in Deutschland war. Bei dem Gespräch haben wir erfahren, dass die Siedlung 1902 gegründet wurde, und die ersten Siedler waren Wolgadeutsche aus dem Dorf Frank von der "Bergseite" an der Wolga. Später kamen auch Schwarzmeerdeutsche dazu. Heute leben mehr als 900 Personen hier, die meisten mit russlanddeutscher Abstammung. Es hat die Presse sehr beeindruckt, dass auch wir Russlanddeutsche sind und noch dazu bei Odessa in der Ukraine 1943 geboren worden sind. Wir meinten, dass wir schon bei der Planung unserer Reiseroute so gelegt hatten, dass wir auch durch Odessa kommen, um den Ort kennen zu lernen. Wir erzählten von unseren Landsleuten in Deutschland und Russland, auch von unserer Landsmannschaft und vom Chor der Deutschen aus Russland. Der Redakteurin ist das Informationsblatt "Volk auf dem Weg" bekannt. Vom 14. bis 16. September findet in Odessa ein "Deutsches Fest" statt, zudem wir auch herzlich eingeladen wurden. Leider haben wir bedauert, dass wir nicht dabei sein können, aber vielleicht ergibt es sich beim nächsten Mal. Nach einem etwa einstündigem Gespräch nahmen wir Abschied. Als Erinnerung wurde uns ein Wandteller mit Wappen von Odessa/Washington geschenkt. Nach einem kurzen Rundgang durch die Souvenirgeschäfte verließen wir Odessa in Richtung Seattle. In der lokalen Zeitung in Odessa wurde ein Bericht von unserem Besuch gebracht. Ja, es war ein einmaliges Erlebnis.

 

Mit dem Zug zum Finale der Volleyball Europameisterschaft der Frauen in Berlin: Tolle Stimmung - toller Sport - Rußland wird Europameister - Deutschland belegt den zweiten Platz

 

Mit dem Zug mittags nach Berlin und dann weiter mit der S-Bahn und der U-Bahn zur Max-Schmeling-Halle*. Es sind die Finalspiele der Volleyball-Europameisterschaften der Frauen in der Schweiz und in Deutschland.

 

Lange Schlangen von Zuschauern schon vor dem kleinen Finale um den dritten Platz zwischen Belgien und Serbien. Einlass. Und dann geht es los. Eine tolle Stimmung in der Halle. Nach spannendem Spiel gewinnt Belgien gegen Serbien mit 3:2 Sätzen recht knapp.

 

Beim Finale zwischen Rußland und Deutschland ist die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt - gut 8500 Zuschauer wollen das Endspiel sehen. Gingen die Zuschauer schon beim Spiel um den dritten Platz voll mit, steigt jetzt der Geräuschpegel noch einmal. Die Musik aus den Boxen dröhnt. Jede Aktion wird beklatscht - nicht nur mit den Händen. Vielmehr haben sie Kartonfächer, die sie im Takt der Musik wie beim Touch kurz auf die Hände schlagen.

 

In den ersten drei Sätzen können die deutschen Schmetterlinge gut mit dem Weltmeister mithalten. Einen Durchgang entscheidet Deutschland für sich und zwei Rußland. Den vierten Satz gewinnt die russische Vertretung klar - die Sputnik-Frauen zeigen teilweise Volleyball von einem anderen Stern und gewinnen das Finale verdient. Eine farbenfrohe Siegerehrung schließt ein wunderbares Finale ab. Ein steiles Danekschön an alle Spielerinnen, Trainer, Offiziellen, Helfer ... für die den mitreißenden Volleyballsport und die sehr gute Organisation.

 

Mit der U-Bahn und der S-Bahn dann zurück zum Berliner Hauptbahnhof, rund drei Stunden auf den ICE nach Wolfsburg warten. Nach zwei Stunden Fahrzeit werden die Schornsteine des Volkswagenwerkes sichtbar - wieder Zuhause. Der Tagestripp hat sich gelohnt!

 

*) Max Schmeling war Boxweltmeister und hat die Paddeltour 1990 zur deutschen Einheit von Sulinger, Havelberger und Wolfsburger Schülerinnen und Schüler mit seiner Unterschrift unterstützt (siehe Geschichte weiter unten).

 

Super Stimmung in der Max-Schmeling-Halle in Berlin bei den Volleyball-Finalspielen
Super Stimmung in der Max-Schmeling-Halle in Berlin bei den Volleyball-Finalspielen

Fanreise des Deutschen Volleyball Verbandes zur Weltmeisterschaft nach Polen - tolle Gruppe - Stars zum Anfassen - hochklassiges Volleyball - prima Organisation - gelungene Premiere

 

Premiere gelungen! Zum ersten Mal organisierte der Fan-Club des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV) eine Reise – und dann gleich zur Weltmeisterschaft der Männer ins Nachbarland Polen. Dort ist Volleyball mittlerweile ein Nationalsport. Zum Eröffnungsspiel zwischen Polen und Serbien kamen 64.000 Zuschauer (kein Tippfehler!).
 
Ein Bus mit 44 begeisterten Fans machte sich mitten in der Nacht in Dresden auf den Weg, um die eigene Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft anzufeuern und zu unterstützen. Ziel war Gleiwitz. Nach dem Einschecken ging es sofort zum Spielort Kattowitz, in dem Deutschland zum Auftakt der WM auf Weltmeister Brasilien traf. 3:0 für Brasilien.

 

Am nächsten Tag dann ein echter Leckerbissen für die Volleyballenthusiasten: Zu Fuß begrüßte sie Nationaltrainer Vital Heynen vor dem Stadion. Und dann beobachteten sie die „langen Kerle“ (der alte Fritz hätte sicherlich seine helle Freude an ihnen gehabt!) bei ihrem 90-minütigen Training. Anschließend fachsimpelten die Nationalspieler mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern rund eine Stunde. Natürlich wurden viele Erinnerungsfotos geschossen und Autogramme auf T-Shirts, Bälle und Fotos geschrieben. „Stars zum Anfassen“ war die Meinung der Besucherinnen und Besucher. Eine Stadtführung durch Kattowitz rundete den Tag ab.

 

Am Abfahrtstag dann noch einmal ein hochklassiges Spiel zwischen Deutschland und Kuba. Die lautstarke Unterstützung des Fanclubs zahlte sich aus: Deutschland gewann glatt mit 3:0 Sätzen.

 

In Dresden ging dann eine tolle Fahrt mit vielen neuen und positiven Eindrücken ging zu Ende. Ein fettes Dankeschön an die beiden Organisatoren Anette Bechthold und Lars Gäbler vom DVV-Fanclub für die prima Organisation und an polnische Bürgerinnen und Bürger für die Gastfreundschaft uns gegenüber. Mehr Informationen zum Fanclub-DVV (hier klicken).

 

Auf der Homepage des CVJM Wolfsburg steht ein Artikel zur Volleyball-WM "Sozialvolleyball trifft Weltklassevolleyball" (hier klicken). Anklicken!

 

Volleyball-Bundesliga: Lüneburg gegen Berlin
Volleyball-Bundesliga: Lüneburg gegen Berlin

Sozialvolleyball trifft Volleyball-Bundesliga: Eine Stippvisite zu den "LüneHünen" von der SVG Lüneburg in Hamburg - steile Stimmung in der Halle - Volleyball vom Feinsten

 

Sozialvolleyball trifft Volleyball-Bundesliga: Manfred Wille vom CVJM Wolfsburg besuchte ein Punktspiel zwischen der SVG Lüneburg und dem amtierenden deutschen Meister, die BR Volleyballs Berlin, in der CU-Arena in der Hansestadt Hamburg. Der Geschäftsführer der SVG, Andreas Bahlburg, hat in einer Kommission zur Werbung von Mitgliedern des Niedersächsischen Volleyball Verbandes (jetzt: Nordwestdeutscher Volleyball Verband (NWVV) einige sozialsportliche Aktionen des hiesigen CVJM – zum Beispiel die Volleyball-Pausenliga – mitbeworben. Und so war selbstverständlich, dass Sozialvolleyballer Manfred Wille die „LüneHünen“ auch einmal vor Ort unterstützt.

 

Um es vorweg zu nehmen: Es war ein begeisterndes Spiel mit ganz, ganz tollen und packenden Aktionen. Bewundernswert das Durchhaltevermögen der vielen Fans – das gesamte Spiel über unterstützten sie ihr Team mit rhythmischem Klatschen, sorgten für eine steile Stimmung und halfen ihren Volleyball-Cracks auf dem Spielfeld über manche schwierige Situation hinweg. Am Ende setzten sich die „LüneHünen“ mit 3:0 Sätzen (25:22, 25:21, 25:22/ Gesamtpunkte 75:65 Punkte) durch.

 

Ein gelungenes Wochenende: Ein hochklassiges Spiel, ein Sieg des SVG Lüneburg, ein erstklassiges Publikum, eine prima Organisation und eine Super-Asphäre, die Bahnfahrt in der 1. Klasse und ein 5 Sterne+ Luxus-Hotel. Was will der Volleyball-Fan mehr?! Bis zum nächsten Mal.

 

 

 

Alexander Bolger vor dem Berliner Olympia-Stadion
Alexander Bolger vor dem Berliner Olympia-Stadion


Ein unvergesslicher Moment: Alexander Bolger beim Fußball-Pokalfinale in Berlin dabei - Olympia-Stadion - VfL Wolfsburg gewinnt gegen Borussia Dortmund

 

Dienstag, 28. April 2015, Borussia Dortmund schlägt den mächtigen FC Bayern München im Elfmeterschießen und zieht somit ins DFB-Pokalfinale ein. Jetzt hieß es für uns, das Gleiche gegen die Arminia aus Bielefeld zu schaffen, die zuvor die starken Borussen aus Mönchengladbach ausscheiden lassen haben.

 

Dieses Spiel gewannen wir jedoch sehr souverän und zogen somit ebenfalls in das Pokalfinale 2015 ein und die Worte: „Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin“ waren in aller Munde.

 

In Wolfsburg herrschte ein Ausnahmezustand, denn fast jeder bemühte sich eine Karte für das Finale zu sicher. Dieses stellte sich jedoch als sehr schwierig heraus, weil die Plätze begrenzt waren und es nicht nur die Fußball-Fans reizte an solch

einem Event teilnehmen zu können.

 

Mehrere Nachrichten gingen bei den Fanbeaufragten des VfL Wolfsburg ein und es wurde prompt reagiert. Die VfL-Wolfsburg GmbH sorgte dafür, dass die Dauerkartenbesitzer bei einem Kauf des Finaltickets den Vorzug bekamen und ich war mehr als erleichtert, ein Dauerkartenbesitzer zu sein. Mein Ticket hatte ich somit sicher, und ich konnte mich völlig stressfrei auf diesen wichtigen Tag freuen.

 

Jetzt musste ich nur noch die Fahrt organisieren. Dies war jedoch sehr einfach. Denn durch meine Zugehörigkeit im Fanclub der „Meilenwölfe“, bekam ich sehr  schnell ein Angebot für eine Mitfahrt im Reisebus. Samstag 30. Juni 2015, nun war der Tag gekommen an dem das ersehnte Finale stattfinden sollte.

 

Wir versammelten uns vor der Volkswagen Arena, wo wir auf unsere beiden Reisebusse warteten. Die Wartezeit überbrückten wir mit Small-Talk, tranken etwas und stimmten schon einmal ein paar Fangesänge an. Unser Stellvertretender Vorsitzender „Kevin Krause“ hielt eine kleine Rede, in der er uns noch auf ein paar Verhaltensregeln hinwies und wir suchten unsere Plätze in den Bussen auf. Jetzt musste es endlich losgehen. Der Busfahrer suchte ebenfalls seinen Platz auf, wir applaudierten und er fuhr los.

 

Da ein sehr dichter Verkehr zu erwarten war, weil die Dortmunder ebenfalls dieselbe Strecke nehmen mussten, fuhren wir erst über die Landstraße, um auch die erwartete Baustelle bei Helmstedt zu umfahren. Das gelang uns aber nur bedingt, denn der Busfahrer nahm eine Autobahnauffahrt zu früh und wir waren mitten im Verkehrschaos. Somit ging die Weiterfahrt nur schleppend voran, was uns aber unsere Laune nicht vermieste.

 

Nach der viertündigen Fahrt mit Pausen und etlichen Dortmunder Bussen, die uns immer wieder deutlich machten, was sie von uns hielten, kamen wir endlich in Berlin an. Das Wetter war einfach wunderbar. Der Bus hielt gleich in der Nähe des Olympia-Stadions an und es wurde sehr laut, denn die Freude war nicht zu übersehen.

 

Die Türen öffneten sich und ein ganz lautes „Hurra, Hurra die Wolfsburger sind da“ ertönte auf den Busparkplätzen. Es war absolut faszinierend zu beobachten, wie viele Fans in den Farben „grün-weiß“ aufgetaucht sind, was mich als Wolfsburger sehr stolz machte.

 

Wir machten uns auf den Weg Richtung Stadion und wurden von einer netten Fan Meile begrüßt. Wir bekamen T-Shirts, Mützen, Sonnenbrillen, Fahnen und vieles mehr, sodass wir für das Finale gewappnet waren.

 

Die Zeit an der Fan Meile verging wie im Flug und wir machten uns auf den Weg ins Stadion. Durch das Olympia-Tor hindurch, betraten wir endlich das Olympia-Stadion und suchten auch schnell unsere Plätze auf.

 

Das Spiel begann und die Stimmung war einfach atemberaubend, noch nie habe ich es in einem Stadion so laut empfunden, wie zu dieser Zeit, denn absolut jeder machte mit, sodass ich eine Gänsehaut bekam.

 

 

Das Spiel begann und ich feuerte den VfL so laut an, wie ich konnte.

 

 

Wir entschieden das Spiel verdient für uns und können uns jetzt „Deutscher Pokalsieger 2015“ nennen-  und ich war dabei.


Ein unvergesslicher Moment in meinem Leben!


Die Mitfahrerinnen und die Mitfahrer der Wolfsburger Meilenwölfe zum Pokalfinale nach Berlin
Die Mitfahrerinnen und die Mitfahrer der Wolfsburger Meilenwölfe zum Pokalfinale nach Berlin
Frankreich gegen Ägypten
Frankreich gegen Ägypten

 

Handball-Länderspiele in Straßburg: Deutsche Mannschaft verliert gegen Dänemark – Super-Stimmung in der Halle – tolles Erlebnis – Wiedersehen mit Straßburg

 

Straßburg ist immer eine Reise wert – besonders wenn dort ein Vierländerturnier im Handball mit deutscher Beteiligung stattfindet. Als ich am Bahnhof ankam, hörte ich zufällig, wie eine Deutscher nach dem Weg zur Sporthalle fragte. Ich sprach ihn an. Richtig. Frankreich gegen Ägypten um 18 Uhr und Deutschland gegen Dänemark um 20.30 Uhr. Jetzt gab es nur noch ein Problem: Gibt es noch Karten und wie komme ich an sie ran. Der Mitarbeiter des Hotels konnte mir nicht helfen. Ab zum Tourismusbüro. Dort gab es die ersehnten Hinweise – aber immer noch keine Karten. Also zu Fuß ab zur Halle. Nach einem einstündigen Fußmarsch endlich die Halle. Gibt es noch Karten? In dem Preissegment noch drei Stück. Also gekauft. Etwas essen und etwas trinken. Und dann in die Halle. Die Franzosen gewannen gegen Ägypten. Und die Deutschen? Olympiareif sieht anders aus. Aber es war doch ein schönes Spektakel. Und zum Schluss habe ich noch ein ein blaues T-Shirt gefangen – die Farbe des französischen Teams. Medium. Ich muss noch etwas abnehmen. Auch sonst war es ein schönes Wiedersehen mit Straßburg nach 30/40 Jahren. Im nächsten Jahr wieder.

Einige Weltdienstlerinnen und Weltdienstler des CVJM Stederdorf
Einige Weltdienstlerinnen und Weltdienstler des CVJM Stederdorf

Fröhlichkeit, Geduld und Weisheit sind afrikanische Tugenden - Delegation des CVJM Stederdorf vor Ort in Burkina Faso - Hilfe zur Selbsthilfe - große Unterstüzung von Vereinen, Kirche, Geschäftsleuten und Privatpersonen

 

Pünktlich und wohlbehalten kehrten Larissa Mandel, Erika Könemann, Melanie Hartkopp und Henning Könemann als Delegation vom Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Staderdorf von ihrer Projektreise in das westafrikanischen Burkina Faso zurück. Dort wurde die Reisegruppe durch die derzeit dort arbeitende und aus Stederdorf stammende Nicole Kaboré fachkundig unterstützt. Die Wiedersehensfreude mit den Projektpartnern ODE (Office de Dèvelopement des Eglises Evangèliques du Burkina Faso), vertreten durch Pasteur Etienne Bazie, Tasseré Ouedraogo und dem „Lago-Komitee“ war groß. Die Sonne schien und die Mittagstemperatur kletterte auf + 35°. Nachts war es allerdings für Afrika ungewöhnlich kühl und ein Schlafsack hilfreich.

 

Dankbar blickt die CVJM-Gruppe auf reich ausgefüllte Burkina Faso-Tage, mit viel Inspiration, Kultur-Transfers, Betroffenheit und Spaß zurück. Dabei gelang es auf besondere  Weise Einblick in den burkinischen Alltag der Menschen, ihre Lebensbegeisterung und ihre Mentalität zu erlangen.

 

Das Hauptanliegen der Reise - die Prüfung und Entwicklung der Projekte zu Gunsten des im Norden von Burkina Faso gelegenen Dorfes Lago. Schulstipendien, Krankenstation, Seifenwerkstatt für Frauen, Trinkwasser und natürlich die beabsichtigte Solar-Ausstattung des Entbindungshauses - gerieten nicht aus dem Blick. Mit großer Ernsthaftigkeit wurde eine „Lago-Konferenz“ mit allen Repräsentanten des Dorfes, der Schule, Krankenstation und Religionsgemeinschaften, dem aus der Hauptstadt Ouagadougou angereisten ODE-Lago-Beauftragten Josua und den CVJM-Vertretern durchgeführt. Galt es doch, die bisherige Arbeit seit 1999 zu bewerten und eine Prioritätenliste für zukünftige Projekte aufzustellen.

 

Da längst nicht alle Wünsche erfüllt werden können und dem CVJM Stederdorf „Hilfe zur Selbsthilfe“ wichtig ist, wurden von den Deutschen keine Vorschläge gemacht, sondern die „Lago-Gemeinschaft“ gebeten, Prioritäten zur Entwicklung festzulegen. Auf Platz eins dieser erarbeiteten Wunschliste steht die Errichtung eines weiteren Schulgebäudes zur Alphabetisierung. Platz zwei nimmt die Trinkwasserversorgung des Ortsteiles Koulmiougou aus einem geschlossenen Brunnen per Handpumpe und die Errichtung einer Schultoilette ein. Die dritte Priorität erstreckt sich ebenfalls auf die Versorgung anderer Ortsteile Lagos mit sauberem Trinkwasser, möglichst durch Handpumpen und geschlossene Brunnenanlagen.

 

Wir sind vielleicht noch mehr zu einer eine „großen Weltfamilie“ zusammengewachsen und haben dabei erneut die afrikanischen Tugenden Fröhlichkeit, Geduld und Weisheit gelernt“, resümieren rückblickend die aus Burkina Faso zurückgekehrten CVJMer der Reise.

 

Bei dieser Gelegenheit konnten dann auch die von einer Arztpraxis aus dem Nordkreis Peine gespendeten Medikamente und medizinischen Geräte an die Gesundheitsstation von Lago übergeben werden. Die Schulen und engagierte Bewohner von Lago freuen sich sehr über von zwei Stederdorfer Industriefirmen und einem Autohersteller bereitgestellte praktische Werbegeschenke. Natürlich fanden auch die vom Weltladen Peine gesponserten Fußbälle in den Schulen großen Anklang.

 

Zwei dreistündige Gottesdienstbesuche in prall gefüllten evangelischen Kirchen von Ouagadougou waren eine gute Begleitung, die der CVJM-Delegation einen wichtigen geistlichen Orientierungs-Rahmen gegeben und auch gezeigt haben, wie fröhlich, lebensnah und ansteckend christlicher Glaube sein kann und besonders in Afrika gelebt wird. Wenn auch das von den fünf Deutschen vorgetragene „Vorstellungslied“ gegenüber den stimmgewaltigen, von Band und Trommeln begleiteten afrikanischen Gesängen vielleicht etwas kläglich war, hinderte das die gastgebenden Gemeinden keinesfalls daran, die CVJM-Delegation überaus herzlich zu begrüßen und in die fröhliche Gottesdienstgemeinschaft aufzunehmen. Natürlich wurden die Grüße der St. Petrus-Kirchengemeinde zu Stederdorf und überhaupt der christlichen Schwestern und Brüder aus Deutschland überbracht. Die Gruppe war im Stederdorfer Abendgottesdienst der St. Petrus-Kirche am 1. Weihnachtstag mit einem Reisesegen verabschiedet worden.

 

Herz, Kopf und Bauch sind übervoll von den Eindrücken der „Afrika-Tage“. Wir danken Gott für die gesunde Rückkehr, erinnern uns an Strohhütten unter einem Sternen übersäten afrikanischen Himmel, wurden vom Hähne krähen und Eselgeschrei geweckt, haben hunderte Hände geschüttelt, die Begeisterung der Kinder am Schulbesuch, bittere Armut und hoffnungsvolle Projekte erlebt!“, stellen Larissa Mandel, Erika Könemann, Melanie Hartkopp und Henning Könemann fest.

 

Bei einem Empfang in der deutschen Botschaft von Ouagadougou erfuhren die Stederdorfer CVJM-Delegierten im informativen Gespräch mit Botschafter Dr. Ulrich Hochschild von der im Vergleich zu Deutschland erheblich niedrigeren Kriminalitätsrate in Burkina Faso und, dass Malaria und nicht Aids nach wie vor die größte gesundheitliche Bedrohung in Westafrika ist. Der Botschafter würdigte das Entwicklungsengagement des CVJM Stederdorf, besonders weil es sich auf die nördliche und von unzureichenden Niederschlägen betroffene Sahel-Region des Landes erstreckt.

 

Nicole Kaboré hat den Stederdorfern ihr nach einem intensiven Jahr zu Ende gehendes  Arbeitsfeld bei der von der deutschen Katrin Rohde begründeten Hilfsorganisation AMPO vorgestellt und von der Vielfalt dort verwirklichter sozialer Projekte berichtet. Waisen- und Straßenkinder, Frauen, Behinderte, eine Gesundheitsstation und zwei Ausbildungsfarmen sowie ein kleines Restaurant gehören zum Engagement von AMPO in der Hauptstadt Ouagadougou mit 1,5 Mio. Einwohnern.

 

Einige bauliche Prestige-Projekte in „Ouaga 2000“ stehen in einem harten Kontrast  zum ansonsten vorherrschenden afrikanischen und für Europäer chaotischen Straßenbild mit Buden, Wohnhöfen, Staubpisten, Auto- u. vor allen Dingen Mopedabgasen und einem auf den ersten Blick völlig unüberschaubaren Verkehrsgeschehen. „Wir haben immer wieder Nicole bewundert, wie sie uns in ihrem mit fünfv Personen voll beladenen kleinen alten Peugot 206 souverän von A nach B gefahren hat, vielfach gefolgt von burkinischen Freunden auf ihren Rollern. Für die mehrtägige Lago-Tour stand der Dienstwagen von Pasteur Etienne Bazie, ein Gelände tauglicher „Landcruiser“ incl. Fahrer Thimothe, zur Verfügung“, berichten die Afrika-Reisenden.

 

Viele Grüße, Briefe, kleine Geschenke und der Dank an den Unterstützerkreis aus dem Peiner Land sind den CVJM-Reisenden mit auf den Rückflug gegeben worden. Nicht gerechnet die vielen lebenden Hühner, die die Delegation während des Lago-Aufenthaltes als kostbare Gastgeschenke und zum Verzehr bestimmt erhielten.

 

Pasteur Etienne Bazie – Generalsekretär des ODE in Burkina Faso, wird vielleicht Ende Februar im Rahmen eines Deutschlandaufenthaltes für Brot für die Welt auch beim CVJM und in der St. Petrus-Kirchengemeinde Stederdorf zu Gast sein. In diesem Zusammenhang wird der CVJM zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung einladen. Vielleicht kann dann etwas von der afrikanischen Weisheit erlebt werden: „Dieselbe Wasserfülle ist in deinem Krug, ob du aus einem Brunnen oder aus einem Ozean schöpfst.“ Die Guzelin-Realschule Peine unterhält ebenfalls eine Partnerschaft mit Burkina Faso.

 

Weitere Informationenzu diesem CVJM Projekt im Internetauftritt www.cvjm-stederdorf.de.

 

rechts: Bunthok Deth, Generalsekretär des kombodschanischen YMCA, und Manfred Wille mit dem neuerworbenen YMCA T-Shirt
rechts: Bunthok Deth, Generalsekretär des kombodschanischen YMCA, und Manfred Wille mit dem neuerworbenen YMCA T-Shirt

CVJM weltweit: T-Shirts vom YMCA Kambodscha - Weltenbummler Manfred Wille vervollständigt seine Sammlung - Gespräch auch über die Arbeit mit Straßenkindern

 

Der Wolfsburger Weltenbummler Manfred Wille hat wieder zugeschlagen! Bei einem Aufenthalt in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Phen kaufte er sich für seine Sammlung von YMCA-T-Shirts ein weiteres Sammlerstück. Andrea Müller-Kudelka (amü) von der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung (WAZ) hatte schon am 30. August 1996 unter der Überschrift "Das Hobby hinterläßt Spuren: 250 T-Shirts im Wandschrank - weitgereist/ Der Wolfsburger Manfred Wille besuchte schon 110 CVJM-Gruppen in der ganzen Welt" ausführlich über dieses ausgefallene Hobby berichtet. Jetzt sind es natürlich schon wesentlich mehr. "So 300 bis 400 Hemden könnten es mittlerweile sein", schätzt Manfred Wille.

 

Und Generalsekretär des kambodschanischen YMCA (Young Men's Christian Association), Bunthok Deth, freute sich über den Besuch aus Deutschland und über das Interesse an seinen YMCA-Trikots. "Wir haben sehr selten Besucher aus anderen Ländern", erzählte der YMCA-Mitarbeiter. Manfred Wille, der in Wolfsburg Vorsitzender des hiesigen CVJM ist, ließ sich von der Arbeit mit Straßenkindern informieren. "Eine sehr eindrucksvolle Arbeit", so Wille.

 

Informationen zur Arbeit des Christlichen Vereins Junger Menschen von Kambodscha gibt es im Internet unter www.camymca.org. Die E-Mail-Adresse ist bunthok@camymca.org. Der CVJM Kambodscha gehört dem YMCA Asien-Pazifik an: www.asiapacificymca.org.

 

Die WAZ berichtete schon ausführlich über das Hobby von Manfred Wille
Die WAZ berichtete schon ausführlich über das Hobby von Manfred Wille
Volleyball war Trumpf
Volleyball war Trumpf

Urlaub  in Westhagen: Die Jugend der Immanuelgemeinde richtete die Open Days für Kinder und Jugendliche aus - viel Spaß und Freude - Gespräche und Freundschaften - Gottes Wort und Sport

 

Der Open Days 2013 ist vorbei und es war für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis. Die Jugend der Immanuelgemeinde bedankt sich bei allen Beteiligten und vor allem bei jedem Besucher, durch den dieser Tag etwas besonderes wurde und Freude macht auf mehr.

 

Diese Freude und dieser Spaß war unter anderem bei gutem Wetter im Fussballtunier zu finden.

 

Dort haben sechs Fussballmanschaften gegeneinander um den 1. Platz gespielt. Nach fairen Spielen gewann ein Team aus Gifhorn die kurzweilige Fußballrunde. Da hat sich die etwas weite Anreise gelohnt.

 

Aber auch Volleyball wurde gespielt und klein und groß konnte sich auf der acht Meter hohen Hüpfburg austoben.

 

Die Snacks zwischen den sportlichen Übungen sorgten für die notwendige Stärkung. Und die die Musik untermalten die Open Days.

Gemeinsames Essen gehörte mit zu den Open Days
Gemeinsames Essen gehörte mit zu den Open Days

Es war ein toller Eindruck für Zuschauer: Auf dem Gelände der Immanuelgemeinde und den Gärten der Nationen wurden Lieder auf Wiesen gesungen, Gespräche geführt und Freundschaften entstanden. 

 

Am Nachmittag kam dann auch Achim Ullrich mit seinem Mobil und hat den ganz kleinen und deren Familien eine super Unterhaltung geboten.

 

Der am Abend veranstaltetet "get connected" in der Immanuelgemeinde hat mit seiner lebendigen Nachricht für weitere gute Gespräche und Gemeinschaft gesorgt, und so freut sich viele Besucher auf den nächsten Open Day.

 

Ein herzliches Dankeschön geht noch einmal an die Immanuelgemeinde und die Jugend, aber auch an Achim Ullrich und jede Helferin und jeden Helfer und Beteiligten und besonders jeden Besucher und Gast, ohne den dieser Tag nicht so schön geworden wäre, zog Mitorganisator Edgard Brilz ein positives Fazit über die christliche Jugendaktion.

 

Die Jugend lädt weiterhin herzlich zur Jugendstunde an jedem Sonntag um 18.30 Uhr in das Cafe Auszeit in der baptistischen Immanuel-Gemeinde am Dresdner Ring ein..

 

Von links: Johan Vilhelm Eltvik, seine Frau Ingünn und Manfred Wille auf dem Amsterdamer Flughafen
Von links: Johan Vilhelm Eltvik, seine Frau Ingünn und Manfred Wille auf dem Amsterdamer Flughafen

Wenn einer eine Reise macht, dann trifft er viele Bekannte: Manfred Wille trifft den Generalsekretär des YMCA- Weltbundes, den Norweger Johan Vilhelm Eltvik, auf dem Amsterdamer Flughafen

 

Wenn einer eine Reise macht, dann kann er viel erleben, sagt der Volksmund - und trifft viele Bekannte. So musste der Wolfsburger Weltenbummler Manfred Wille von Chiang Mai in Nordthailand mit Thai Airways nach Bangkok, von dort mit China Airlines nach Amsterdam fliegen, um auf dem Flughafen den Generalsekretär des Weltbundes (World Alliance) des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM), den Norwegers Johan Vilhelm Eltvik, und seine Frau Ingunn zu treffen. "Ist er es, oder ist er es nicht?", fragte sich Manfred Wille. Und tätsächlich: Er war es. Eltvik und Wille kennen sich von einigen Veranstaltungen, da Eltvik über Jahre Generalsekretär des europäischen YMCA war. So ist in Willes Erinnerungen immer noch eine Tagung der VHM (Vereinigung Hauptamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im CVJM) auf dem CVJM-Schiff in Dresden über die Frage, "wie überzeuge ich junge Menschen von Jesus Christus". (Mehr über das spontane Treffen)

 

Schon in Chiang Mai nahm Manfred Wille an einer Regionaltagung der Y's Men's Clubs von Singapur, Myanmar (Birma) und Thailand teil. "Ich wollte eigentlich nur zwei Wochen in Chiang Mai Urlaub machen, und dann kam diese Einladung", so Wille. "Es war eine interessante, informative und gastfreundliche Veranstaltung", zog Wille ein positives Fazit über diese Tagung. (Mehr über die Tagung)

 

Aber damit nicht genug von überraschenden Begegnungen. "Vor Jahren flog ich von Hannover nach Asien. Und im Fahrstuhl vom Bahnsteig zur Abflughalle des Flughafen traf ich Eckard M. Geisler vom CVJM Westbund - er war auf dem Weg nach Afrika", erzählt Manfred Wille. Damals hatte der CVJM Wolfsburg noch kein Internet. "Das wäre ein tolles Foto geworden - Eckhard mit einem prall gefüllten Trolley, und ich mit meinem Rucksack", berichtet Wille schmunzelnd.

 

Und weiter: "Als ich mit Dory und Warren Chong vom YMCA Worcester aus Massachusetts in Berlin im Fernsehturm den Fahrstuhl betrat, waren dort Lehrer von der Hauptschule Westhagen", sagte der Volkswagenstädter.

 

Und noch eine Geschichte: Früh am Morgen in Hannover auf dem Bahnhof. "Ich schaue mich um, und sehe plötzlich den Thomas Franzen, Kassenwart des CVJM Landesverbandes Hannover. Er mit Arbeitstasche auf dem Weg zu seiner Dienststelle in Walsrode bei der Diakonie und ich mit Rucksack auf dem Weg zum Flughafen und weiter in die USA", schildert Manfred Wille.

 

Und eine weitere Geschichte:  Auf dem Rückweg von Vietnam traf Wille die damalige Stadtjugendpflegerin Freia Neßhold auf dem Bahnhof von Hannover. "Freia hat mir eine Stunde lang auf der Rückfahrt im Zug die neuesten Begebenheiten aus der Kinder- und Jugendszene in Wolfsburg erzählt - da brauchte ich dann nicht mehr in der Zeitung nachzulesen", so Wille.

 

Und wie das Leben so spielt: Beim Mittagessen bei einem Seminar zum Thema "Inklusion im SPORT(verein)" in der Zentrale des LandesSportBundes in Hannover war dann auch Klaus Witte, ehemaliger Vorsitzender der niedersächsischen Sportjugend, der uns - dem CVJM Wolfsburg  - Wettbewerb "Sterne des Sports" 2007 in Berlin fett die Daumen gedrückt hat.

 

Und zu guter letzt: "Ich kam gerade vor etwa 15/17 Jahren aus Asien. Es war Januar, es war dunkel, es war kalt. Ich wartete an der Bushaltestelle. Dann eine Kinderstimme: Hallo, Trainer. Ein Asylbewerberkind aus Damskus/Syrien von der Volleyball-Freitagsgruppe aus Alt-Wolfsburg begrüßte mich. Da wurde mir richtig warm ums Herz", erinnert sich Manfred Wille immer noch gern an diese wunderschöne Begrüßung in Wolfsburg.

 

Der YMCA-Slogan "Home away from home" (Ein Zuhause weg von Zuhause) etwas umgewandelt: "Bekannte treffen in der Ferne".

 

Ein Nachtrag noch: Bei der letzten Vertreterversammlung des CVJM Landesverbandes Hannover kam Silvia Lamprecht vom CVJM Stederdorf auf mich zu. Sie habe gehört das ich CVJM-T-Shirts sammele. Simmt. sie gab mir ein T-Shirt vom CVJM Bogota/Kolumbien. Ganz nebenbei: Für ein Projekt des CVJM Bogota mit Straßenkinder haben wir mehrere Jahre bei unserer Fahrradsponsorenrundfahrt Geld gesammelt.

 

Und noch ein Nachtrag: Bei seinen Urlaubsaufenthalten in Chiang Mai/Nordthailand geht Manfred Wille häufig in das Hotel "The Empress", um dort Musik der Live-Band "Emotions" zu hören. Dort traf er auch das niederländische Ehepaar Jose und Charles Altheer aus Loon op Zand. Groß war dann die Überraschung, als sie sich in der Lounge der Fluggesellschaft China Airlines wiedersahen: Alle drei flogen gemeinsam im selben Flieger vom Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi zum Amsterdamer Flughafen Schiphol. Gelebte holländisch-deutsche Freundschaft im Urlaub: Im nächsten Jahr gibt es dann ein nächstes Treffen in Chiang Mai - der Rose von Thailand. Auch wieder ein kleines Zeichen, dass Europa immer stärker zusammenwächst!

 

Charles Altheer (links), Jose Altheer aus den Niederlanden und Manfred Wille in der Lounge von China Airlines auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi
Charles Altheer (links), Jose Altheer aus den Niederlanden und Manfred Wille in der Lounge von China Airlines auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi
Darren Hua (links) und Manfred Wille mit dem farbenfrohen Bild mit einem fliegenden Elefanten
Darren Hua (links) und Manfred Wille mit dem farbenfrohen Bild mit einem fliegenden Elefanten

Mit China Airlines zweimal um die Welt: Globetrotter Manfred Wille fliegt häufig mit der taiwanesischen Fluggesellschaft - seit 25 Jahren Mitglied - als Dankeschön ein frabenfrohes Bild mit einem fliegenden Elefanten - 谢谢 xiexie / xièxie

 

Da wurden wieder Erinnerungen wach: Die Vorbereitung eines Besuches der Deutschland-Zentrale der Fluglinie China Airlines in Frankfurt am Main im Rahmen der Aktion „Eine neue Kultur des DANKEsagens“ war ein Rückblick in viele Reisen rund um die Welt mit dem Fahrrad, dem Auto, dem Taxi, dem Bus, der Eisenbahn, dem Schiff und natürlich auch mit dem Flugzeug. Ich fand Zeitungsartikel aus verschiedenen Teilen der Welt, Eintrittskarten von Museen rund um den Globus, Bahnfahrkarten aus Südamerika, den USA, Europa, Asien, Afrika und Australien, Flugtickets und Bordkarten von vielen Fluggesellschaften – manche gibt es nicht mehr wie SABENA, PAN AM, Swissair, Crossair, Erinnerungen an Flughäfen, Bahnhöfe, Häfen, Züge, Hotels … - und natürlich mit der taiwanesischen Airline China Airlines. Allerdings das erste Mal war ich 1988 in der Hauptstadt von Taiwan - Taipei - mit Cathy Pacific auf dem Weg nach Südkorea. Aber irgendwann – 1989? – bin ich schon mit China Airlines von Amsterdam nach Bangkok geflogen. Vor rund 25 Jahren bin ich dann Mitglied des Dynasty Flyer Programms geworden – auf der Reise um die Welt von YMCA (Young Men’s Christian Association) zu YMCA und YWCA (Young Women’s Christian Association). Bei deiden Weltreisen begleitete mich meine damals 76-jährige und ein Jahr später 77-jährige Mutter. Begonnen habe ich mit der Dynasty-Karte, dann die Gold-Karte und jetzt die Emerald-Karte, zuerst in der Economy-Klasse und der Business-Klasse, jetzt öfter in der Premium-Economy-Klasse und der Premium-Business-Klasse. Die Paragon-Karte werde ich wohl nicht mehr schaffen, da müsste ich nach Asien ziehen oder Wochen im Flugzeug verbringen. Die Bordkarten haben sich verändert, früher gab es noch Menü-Karten, die Uniformen, das Bordprogramm, auch Flugstrecken. Lassen wir uns überraschen, wie es weitergeht am (Flug)Himmel.

 

Als Dankeschön für die 25 Jahren habe ich jetzt ein farbenfrohes und buntes Bild des thailändischen Künstlers Nuttee Kosaiphat aus Chiang Mai/Nordthailand mit einem fliegenden Elefanten an Darren Hua, den Repräsentanten von China Airlines in Deutschland. 谢谢 xiexie / xièxie ! Elefanten bedeuten übrigens Weisheit, Kraft, Klugheit und in China bedeutet ein Elefant Scharfsinn, Energie und Souveränität.

 

Since 25 years Manfred Wille is a member of the Dynasty Club of the airline China Airlines. In 1993 the globetrotter was travelling with China Airlines around the on the Hawai-route and in 1994 the Alaska-route. Both times he was accompanied of his mother 76 years and in 1994 she was 77 years old (See the articles in this page below.) Also he was a couple of times in Taipei, the headquarter oft he taiwanese Airline. First he had the Dynasty-card, then the Gold-card and now the Emerald-Card. As a big „Thank-you“ he gave a colourful picture with a flying elefant to the general manager Darren Hua. Elefants mean wisdom, power, cleverness and in China acumen, energy and souveranity.

Erntedank in Hehlingen
Erntedank in Hehlingen

Erntedankgottesdienst in Hehlingen: Lieder, Predigt, Abendmahl, Gebet und leckere Kürbissuppe - Besucher zufrieden - viel Lob

 

Lecker, lecker: Diesmal haben viele Köche den Brei nicht verdorben. Die Ehepaare Jutta und Günther Hartwig und Ida und Robert Fischer kochten eine leckere Kürbissuppe für die Gäste des Erntedankgottesdienstes in der Hehlinger St. Pankratius-Kirchengemeinde. 

 

In der herbstlich geschmückten Kirche feierte die Gemeinde in der vollbesetzten Kirche das Erntedankfest. Es wurde viel gesungen, Pastor Peter Placke predigte und Gemeindemitglieder nahmen das Abendmahl gemeinsam ein.

 

Und dann waren Gemeindemitglieder zu der leckeren Kürbissuppe eingeladen. "Wir haben am Samstag Nachmittag richtig angepackt", erzählte Robert Fischer schmunzelnd. "Wir haben Kürbisse genommen, Gehacktes vom Rind und Schwein, Kartoffeln, Möhren, Salz, Pfeffer und Gewürze", sagte Ida Fischer.

 

Den Gästen schmeckte die Suppe. Viele wollten unbedingt einen großen Nachschlag. Anja Fink: "Die Suppe schmeckt sehr gut." Auch Gemeindepastor Placke war zufrieden: "Ein leckerer Abschluss unseres Erntedankgottesdienstes."

 

Der Erntedankgottesdienst ist auch Thema des Monats Oktober 2012 auf unserem Internetauftritt. Dort macht sich Pastor Daniel Janzen von der Mennoniten-Kirchengemeinde aus Westhagen, einer evangelischen Freikirche, sich einige Gedanken (zum Text).

 

Pastor mit helfenden Händen: Peter Placke (Zweiter von links) mit dem Kochteam von links Günther Hartwig, Robert Fischer, Ida Fischer und Jutta Hartwig
Pastor mit helfenden Händen: Peter Placke (Zweiter von links) mit dem Kochteam von links Günther Hartwig, Robert Fischer, Ida Fischer und Jutta Hartwig
Spielenachmittag
Spielenachmittag

Fahrten in die Justizvollzugsanstalten in Wolfenbüttel und Braunschweig- Begegnungen unter dem Kreuz - Volleyball, Tischtennis, Fußball und Spielenachmittage - Informationen über den Gefängnisalltag - Vorbeugung wichtig - Opfer nicht vergessen


Zu einem Spielnachmittag fuhren Sozialsportlerinnen und Sozialsportler des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) Wolfsburg in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Braunschweig. "Es ist immer sehr schön, dass die Wolfsburger zu uns in die JVA kommen", freuten sich die JVA-Bediensteten Dietmar-Gero Meyer und Oliver Grau. Auf CVJM-Seite organisierten Michael Kühn und Manfred Wille den sozialsportlichen Vergleich. Mit dabei auch Katrin Müller, Landessekretärin des CVJM-Landesverbandes Hannover, und der ehemalige Vorsitzende des Landesverbandes, Eckhard Wassmann.

Fußball
Fußball

Überraschung zu Beginn der Veranstaltung bei Rudolf (Rudi) Stein und Oliver (Olli) Grau: Für ihre vorbildliche Jahre lange Unterstützung erhielten sie jeweils ein Glasbild mit einem spielenden Elefanten des thailändischen Künstlers Sayon Kaew-Lerng. Während des Besuches erzählten sich natürlich Rudi Stein, Olli Stein und Manfred Wille viele Geschichten aus der gemeinsamen Zeit in der Justizvollzugsanstalt. "Wir haben viele sportliche Begegnungen prima durchgeführt", lobte Manfred Wille den Einsatz der beiden.

Spiele, Tischtennis, Tischfußball
Spiele, Tischtennis, Tischfußball

Bei Tischfußball, Tischtennis, Schach und Mühle kamen die Besucher und Einsitzenden gut ins Gespräch. So erhielten die Wolfsburger einen guten Einblick in den Gefängnisalltag. "Wichtig ist, dass in der Kinder- und Jugendarbeit nicht gespart werden darf", waren sich die CVJMer nach dem Besuch einig.


Ein Besuch der Justizvollzugsanstalten beginnt immer schon Wochen vorher. Der Termin muss mit der Anstalt abgestimmt werden. Dann werden Vereine und Gruppen angesprochen, Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht. Anschließend werden etwa eine Wocher vor der Begegnung die Besucher mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum zur Überprüfung dem Gefängnis mitgeteilt. Alles o.k.?! Hoffentlich kommen alle angemeldeten Sozialsportlerinnen und Sozialsportler.

Tischtennis
Tischtennis

An einem Samstag Nachmittag spielten wir Volleyball in Wolfenbüttel. Ein jugendlicher Wolfsburger hörte einem Häftling zu. „In den letzten zehn Jahren war ich nur drei Monate draußen“, sagte der 30-jährige Einsitzende. Dieser Gefängnisbesuch war für den Jugendlichen ein „Aha-Erlebnis“. Später bekam der Jugendliche eine Lehrstelle, heiratete, ist jetzt Familienvater, lebt in Süddeutschland und hat sich gut eingelebt. Eine andere Geschichte: Einmal sagte ein Einsitzender zu mir: „Falls die Oma die Tasche nicht freiwillig rausrücken will, muss ich die Oma halt zusammenschlagen.“

Volleyball
Volleyball

In dieser oben aufgezeigten Spannbreite finden unsere sozialsportlichen Aktivitäten seit rund 40 Jahren statt. Vorbeugung und damit die Verhinderung von Straftaten und somit von Opfern im kleinen wie im großen – aber die Gestrauchelten nicht vergessen und sie durch präventive Maßnahmen nicht erst zu Tätern werden lassen. Dies ist nicht so einfach in der täglichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, jüngeren und älteren Menschen. Nachhaltigkeit ist angesagt, und das Setzen von inhaltlichen Werten. Gelingt uns dies? Werden wir von staatlichen Stellen unterstützt? Zuschüsse, Sporthallen, Räumlichkeiten, inhaltliche Fragen, Tipps, Daumendrücken?                                                                     Manfred Wille

Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit: Martin Berger (von links), Dieter Münzebrock, Andreas Rehr und Georg Caldenhoven
Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit: Martin Berger (von links), Dieter Münzebrock, Andreas Rehr und Georg Caldenhoven

Teilnehmende Gruppen, Vereine, Schulen, Kirchen und Organisationen

TUS Barenburg, Hauptschule Westhagen, Realschule Sulingen, Hans-Christian-Andersen-Schule; VfR Eintracht Nord Wolfsburg, LSB-Programm „Integration durch Sport“, SSV Neuhaus, TTC Detmerode, TTC Magni Braunschweig, TSV Ehmen, evangelische Mennonitengemeinde Westhagen, evangelisch-baptistischen Immanuelgemeinde, CVJM Landesverband Hannover, Selbständig-Evangelisch-Lutherische Kirche Wolfsburg, evangelisch-lutherische Kirche Mörse, Diakonie Wolfsburg, CJD Wolfsburg, CVJM Wolfsburg, Tischtennis-Stadtverband Wolfsburg, Niedersächsische Tischtennis Verband, Diakonie Hannover, CVJM Bennigsen, CVJM Bissendorf, CVJM Nienburg, CVJM Laatzen, CVJM Stederdorf, evangelisch-lutherische Bonhoeffergemeinde Westhagen, Mütterzentrum Westhagen, Chor der Deutschen aus Russland, CVJM Sarstedt, CVJM Landesbergen, Nachbarschaft Teichbreite, Politiker und zahlreiche Einzelpersonen

Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit: Rudolf Stein (von links) und Oliver Grau
Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit: Rudolf Stein (von links) und Oliver Grau

Mitarbeiter aus Hameln, Wolfenbüttel und Braunschweig, die uns in den vier Jahrzehnten unterstützt haben:

Günter König, Ulrich Bock, Hans-Werner Müller, Rudolf Stein, Georg Caldenhoven,Oliver Grau, Mario Loba, Dietmar-Gero Meyer, Martin Berger, Hannes Wittfoth, Frank Gericke, Klaus Kandziora

 

Informationen zur JVA Wolfenbüttel und zur JVA Braunschweig (hier klicken).

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Preisverleihung "Sterne des Sports" für die (Sport)Arbeit im Strafvollzug
Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Preisverleihung "Sterne des Sports" für die (Sport)Arbeit im Strafvollzug
Manfred Wille aus Wolfsburg (Zweiter von links) mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Schweiz, Rumänien, Dnemark, Finnland und der Tschechischen Republik
Manfred Wille aus Wolfsburg (Zweiter von links) mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Schweiz, Rumänien, Dnemark, Finnland und der Tschechischen Republik

"Teile deine Geschichte - gestalte unseren CVJM": Unter diesem Motto trafen sich CVJM-Hauptamtliche in Deutschland - CVJMer aus 14 Länder - viel gelernt - viele Begegnungen - nachdenklicher Gottesdienst

 

Unter dem Thema "Share your story - shape our YMCA" (Teile deine Geschichte - gestalte unseren CVJM") trafen sich zum 13. Mal Hauptamtliche des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM/YMCA) und des Christlichen Vereins Junger Frauen (CVJF/YWCA) - diesmal im Bernhäuser Forst in Deutschland. An der Tagung nahmen mehr als 80 Hauptamtliche aus 14 verschiedenen Mitgliedsverbänden unter dem Dach des europäischen CVJM teil.

 

Begonnen hatte die Konferenz mit einem vom finnischen CVJM gestalteten Begrüßungsabend. Dabei wurde deutlich wie unterschiedlich CVJM-Arbeit in Europa sein kann - und trotzdem die Pariser Basis und die drei wesentlichen CVJM-Schwerpunkte "Leib, Geist, Seele" verbindende Elemente sind. Auch der deutsche Abend traf den Geschmack der europäischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Es wurde viel erzählt, viel gelacht, viel gesungen. Kurz wurde der Generalsekretär des deutschen CVJM, Dr. Roland Werner, vorgestellt und der langjährige Vorsitzende der Vereinigung der Hauptlichen im CVJM, Aaron Büchel-Bernhardt aus der VHM verabschiedet: Fetter Beifall für den Leitenden Sekretär des CVJM Leipzig für seine vorbildliche und segensreiche Arbeit in den letzten zehn Jahren.

 

Die Impulsreferate der zwei Hauptredner wurden unterschiedlich aufgenommen. Eine kontroverse Diskussion entstand beim Vortrag von Dr. Brian Belton vom Londoner YMCA George-Williams-College über "Past Shapes The Future" (Die Vergangenheit gestaltet die Zukunft) und "Biography And Faith" (Lebensgeschichte und Glauben). Der neue europäische Genralsekretär Juan S. Iglesias schlug von der Geschichte seines eigenes CVJM (aus Spanien) die Brücke zur Zukunft des europäischen CVJM.

 

In verschiedenen Arbeitsgruppen und Workshops vertieften die Hauptamtlichen ihr Wissen. Einer der Workshops befasste sich mit der christlichen Sportarbeit des CVJM Wolfsburg. Unter dem Titel "Christliche Aspekte in der sportlichen Sozialarbeit" stellte Manfred Wille die vielfältigen Aktivitäten wie Arbeit im Strafvollzug, Fahrradsponsorenrundfahrten, Turniere, Fahrten, Feste, Netzwerke, Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden, Arbeit mit Neubürgern - besonders mit deutschstämmigen Spätaussiedlern. "Besonders die Arbeit mit Strafgefangen hat mich begeistert", stellte Akseli Hinkkala aus Finnland fest. "Auch die Idee der Westhagener Pausenliga gefällt mir - wir werden sie versuchen in Schulen in Helsinki umzusetzen", so der junge CVJM-Sekretär.

 

Für die tägliche Arbeit vor Ort gaben die "Gedanken des Tages" viele Impulse. besonders der Vortrag des dänischen CVJM kam vielen Ideen für die Arbeit vor Ort bei den Teilnehemrn gut an - wie auch die sportliche Übung des CVJM von Schweden mit einem Bleistift.

 

Bunt und vielfältig war der Internationale Abend. Die einzelnen Länder wurden durch Musik, Tänze, Fotos und viel Informationen vorgestellt. Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten zahlreiche Spezialitäten aus ihrer Heimat mitgebracht. Zu Hochform lief dabei wieder Günter Lücking vom CVJM-Westbund auf: Humorvoll - gespickt mit vielen Anekdoten aus seinem Leben - brachte er mit Speisen und Getränken den europäischen Nachbarn in seiner verbindlichen Art Deutschland näher.

 

Mit einem nachdenklichen und nach vorn gewandten Gottesdienst, gestaltet durch Csaba Veres und Juck Daves, klang die Konferenz aus. Und der finnische YMCA lud CVJM-Vertreter zur nächsten Konferenz nach Finnland ein. Auf den Geschmack gekommen? Hinfahren!

 

Natürlich wäre so eine tolle Tagung ohne viele Helferinnen und Helfer nicht möglich: Dank gilt Eva Tschornova, Kea Lagerquist, Alma Ulmer, Stefan Brandt, Daniel Lommatzsch, Risto Koikkalainen und Csaba Veres vom Organisationsteam für die unerwmüdliche Unterstützung der CVJMerinnen und CVJMer, für die gekonnte Übersetzung Eckard M. Geisler, dem schwungvollen und dem mitreißenden Konferenzchor, den Rednern, den Arbeitsgruppenleitern, dem Team des Bernhäuser Forstes, den beiden Busfahrern .... 

 

Einige Stimmen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Konferenz:

 

Mir hat die Konferenz sehr gut gefallen. Ich bin seit zwei Jahren im CVJM (KFUM/KFUK) und habe jetzt eine bessere Vorstellung über diese weltweite Organisation. Ich habe viele Leute getroffen und Gedanken mit ihnen ausgetauscht. Es war sehr schön, mich mit anderen Menschen zu unterhalten. Wir sind uns in den Tagen näher gekommen.(Ingrid Bang aus Dänemark)

 

Die Konferenz war sehr hilfreich für mich. Ich habe viele Dinge gelernt, die ich mit nach Finnland nehmen und in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verwerten kann. Die Reden der Referenten haben mich über verschiedene Dinge nachdenken lassen. Und ich habe einige Verbindungen zu Leuten aus verschiedenen Ländern geknüpft - also auch als Mensch haben mir die Tage im Bernhäuser Forst viel gebracht. (Akseli Hinkkala aus Finnland)

 

Es war eine großartige Konferenz von Hauptamtlichen aus Europa im Bernhäuser Forst. Hier haben sich viele Menschen aus den verschiedenen europäischen CVJM getroffen. Ich habe viel über die CVJM-Bewegung ("YMCA-Movement") in der Welt kennengelernt. Und ich habe festgestellt, dass wir ("Hauptamtliche") den CVJM gemeinsam mit Ehrenamtlichen, die den CVJM auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene führen, gestalten. (Miguel Santos Blasco aus Spanien)

 

Es war ein großer Austausch unter den europäischen CVJM-Hauptamtlichen. Ich habe in der Konferenz und in zahlreichen Gesprächen viel von Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelernt. Und ich werde natürlich weiterhin im CVJM lernen. Begeistert bin ich von der großen Erfahrung mit Netzwerken unter den teilnehmenden Hauptamtlichen. Das Essen der Mitarbeiterinnen des Bernhäuser Forstes hat mir sehr gut geschmeckt. (Dave Chuck aus England)

 

Faszinierend an der Konferenz war für mich, dass vom ersten Tag der Begegnung eine sehr große Offenheit und ein sehr großes Vertrauen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestand. Wir haben gemeinsame Interessen, es gibt eine vertrauensvolle Ebene, wir kommen aus dem CVJM mit dem selben Anliegen. (Günter Lücking aus Deutschland)

 

Eine Fotogalerie über die Konferenenz gibt es auf dieser Internetseite unter Berichte über Aktionen 2012 (zur Fotogalerie). Auf dem internetauftritt www.cvjm-wolfsburg.de gibt es unter Aktuelle Berichte 2012 einen Artikel mit Fotogalerie.

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmern der europäischen CVJM-Konferenz stellen sich dem Fotografen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern der europäischen CVJM-Konferenz stellen sich dem Fotografen
Fatima Abdulahi (links) und ihr Vater Ahmed Abdulahi
Fatima Abdulahi (links) und ihr Vater Ahmed Abdulahi

Wunderschönes Erlebnis: Ramadan in Mekka - Wolfsburger Moslems zum Gebet an der Kaaba im Innenhof der Al-Haram-Moschee während einer  für sie gesegneten Zeit

 

Ich hatte dieses Jahr das große Glück, knapp einen Monat lang, darunter die letzten 20 Tage von Ramadan, in Mekka/Saudi-Arabien (der Geburtsstadt von Mohammed und heiligste Stadt der Moslems) verbringen zu dürfen. Es war ein wunderschönes Erlebnis während einer so gesegneten Zeit in der Heimatstadt unseres geliebten Propheten Muhammad - Frieden und Segen sei auf ihm - zu sein. Über meine Eindrücke und Erlebnisse möchte ich euch hier berichten.


Jeder Muslim träumt doch davon, einmal in dieser wundervollen, riesigen Moschee mindestens ein Gebet beten zu können. Mein Traum wurde mir erfüllt, alhamdulilah, und jetzt war es für mich endlich soweit; aufgeregt war ich mit meiner Familie auf dem Weg zum Masjid Al-Haram. Wir brauchten gar nicht nach dem Weg zu fragen, sondern mussten einfach nur der Menschenmasse folgen.


Dort angekommen, machten wir sofort Tawaf, das siebenmalige Umrunden der Ka’ba, fastend und bei 37°C. Da habe ich den Spruch "Geteiltes Leid ist halbes Leid" erstmals richtig verstanden und gespürt. Es ist was ganz anderes, mit einer ganzen Stadt zu fasten, als in einer Stadt, wo die Mehrheit nicht fastet, und man überall genüsslich kauende Menschen sieht. Kaum waren wir fertig, schon hörten wir den Adhan (Gebetsruf) zum Abendgebet.


Überall verteilten Muslime Datteln, Tee und Kaffee. Schnell aßen wir eine Dattel und tranken Zamzam (Wasser aus Mekka), bevor das Gebet anfing. Es war ein wunderbares Gefühl, mit so vielen Geschwistern Maghrib zu beten. Ich glaube nicht, dass es irgendwo auf der Welt noch einen Ort gibt, wo so viele verschiedene Menschen, die nur durch ihre Religion verbunden sind, aufeinandertreffen. Sie haben alle unterschiedliche Nationalitäten, Hautfarben, Traditionen, Kulturen, Sprachen, und trotzdem treffen sie alle in dieser Stadt zusammen und leben dort für eine Weile friedlich zusammen.


Da es auch viele dort gibt, die kein Arabisch und kein Englisch können, verständigt man sich oft über Zeichensprache, was manchmal sehr amüsant sein kann. Aber auch wenn uns auch noch soviel unterscheidet, sind wir alle Glaubensgeschwister. Besonders im Ramadan spürt man die Geschwisterlichkeit richtig, wenn zum Beispiel Menschen, die du gerade zum ersten Mal in deinem Leben siehst, sehen dass es dir nicht gut geht oder an etwas fehlt, dir sofort ohne zu zögern helfen soweit sie können.


Subhanallah, echt rührend, wie brüderlich das Verhältnis zwischen den Leuten ist, obwohl man sich kaum kennt. Wäre es überall so, würde es sicherlich ein paar Probleme weniger geben…


Ein paar Augenblicke später waren schon zehn Tage vergangen, und die zehn letzten Tage von Ramadan fingen an. Plötzlich schienen die Menschenmassen sich verdoppelt zu haben, und der Masjid Al-Haram war dauervoll, sodass es keine Seltenheit mehr war, dass man Draußen beten musste, weil Drinnen alles schon besetzt war. Viele Menschen machten I’tikaf, das heißt sie blieben die zehn Tage durchgängig im Haram, um möglichst viele Ibadat (gottesdienstliche Handlungen) zu machen und die Zeit nicht mit anderen Sachen zu verschwenden.


Immerhin war das ja die beste Zeit des Jahres, und wie oft kommt es denn vor, dass man da auch noch am besten Ort der Welt ist? Außerdem war darin auch Lailatul-Qadr (die Nacht der Bestimmung), über die Allah - Gelobt und Erhaben ist Er - im Qur’an sagt: „Wir haben ihn (den Qur’an) herabgesandt in der Nacht von Al-Qadr. Und was lehrt dich wissen, was die Nacht von Al-Qadr ist? Die Nacht von Al-Qadr ist besser als tausend Monate. In ihr steigen die Engel und Gabriel herab mit der Erlaubnis ihres Herrn zu jeglichem Geheiß. Frieden ist sie bis zum Anbruch des Frühlichts.“ (97:1-5).


Es wurde in diesen Tagen viel geweint, Allah um Verzeihung gebeten, Qur’an gelesen und vor allem gebetet. Täglich wurde im Haram nach dem Nachtgebet noch 20 Raka’at (Gebetseinheiten) Tarawih (ein besonderes Nachtgebet, was nur im Ramadan gebetet wird), und dann zwei Stunden später noch zehn Raka’at Tahajut (ein zusätzliches Nachtgebet) gebetet. In der Zeit zwischen den beiden Gebeten sind die Meisten was essen gegangen, um ein bisschen Kraft und Energie zu tanken für die nächsten Stunden. In anderen Worten: tagsüber wurde gefastet und nachts wurde gebetet. Alleine würden dass die Wenigsten machen, aber in einer so großen Gemeinschaft schafft man alles. Alhamdulillah!


In den letzten Tagen von Ramadan war es besonders voll, und eine Zeitschrift schrieb, dass am 27. Ramadan 2,5 Millionen Menschen das Tarawih gebet im Haram gebetet haben. Draußen wurden sogar Straßen abgesperrt, und große Plastikdecken ausgebreitet, damit da auch gebetet werden kann, weil es drinnen keinen Platz mehr gab. Am 29. War es ca. genauso voll wie am 27., und dann hieß es auch schon nur noch einen Tag fasten und dann ist Id! Der letzte Ramadan war wieder etwas ruhiger. Nach dem Nachtgebet beteten wir kein Tarawih mehr und die ersten Feuerwerke wurden hochgeschossen.


Die ersten reisten jetzt schon zurück, um Iid mit ihren Familien und Freunden feiern zu können. Dann war es endlich soweit: es war Iid! Wir verzichteten auf Schlaf und machten uns schon vor dem Morgengebet auf dem Weg zum Haram, damit wir auf gar keinen Fall zu spät zum Iid gebet kamen. Als wir dort ankamen, und es war 03:00 Uhr nachts, war es überall schon voll.


Gleich nach dem Morgengebet ging der Takbirul-Id los und dauerte ca. zwei Stunden. Danach beteten wir das lang ersehnte Iid-Gebet, und plötzlich schienen die Menschen wie ausgetauscht; da, wo vor dem Gebet noch müde, erschöpfte Gesichter zu sehen waren, waren jetzt fröhliche, plappernde, sich gratulierende Gesichter. Glücklich, zufrieden und müde gingen wir zurück zum Hotel, um etwas zu schlafen und danach mit Bekannten was essen zu gehen.


Wie im Flug verging dann leider auch unsere letzte Woche. Mit Tränen in den Augen, machten wir kurz vor unsere Abreise nochmal Tawaf, in der Hoffnung, dass das nicht unser letzter sein wird. Möge Allah – Gepriesen und Erhaben ist Er – es jedem Muslim ermöglichen, mindestens einmal diesen wundervollen Ort besuchen zu können. Amin!

 

Informationen zum Islamischen Kulturzentrum in Wolfsburg im Internet unter www.islam-wolfsburg.de.

 

Die Kaaba in Mekka
Die Kaaba in Mekka
Gebetsraum im Islamischen Kulturzentrum
Gebetsraum im Islamischen Kulturzentrum

Interessante Führung durch das Wolfsburger Islamische Kulturzentrum - viele Informationen - Gäste immer herzlich willkommen

 

Eine Führung durch den Islamischen Kulturverein organisierte die Westhagener Interessengemeinschaft "Integration" und das Stadtteilmanagement Westhagen. Und Ahmed Abdulahi, Leiter der Zeituna Schule, ein ausgewiesener Kenner des Islam und des Wolfsburger Kulturvereins, führte die Interessierten durch das große Gebäude.

 

In einem rund 90-minütigen Rundgang gab Ahmed Abdulahi einen offenen und umfassenden Einblick in das Vereinsleben. Vor etwa sieben Jahren wurde das Zentrum nach einer intensiven Standortdiskussion eröffnet. Es ist rund 2000 Quadratmeter groß mit einem großen Gebetsraum - getrennt nach Frauen und Männer - , getrennten Waschräumen, Bibliothek, Computerraum, Cafeteria, verschiedenen Vereinsräumen, Wohnungen, ein Geschäft und sogar einem kleinen Fitnessraum.

 

Er berichtete von fünf Gebeten am Tag, jeweils zwischen 300 bis 500 Gläubigen, vom Ramadanfest, der Pilgerfahrt nach Mekka, über die Zeituna-Schule und vieles mehr. Wichtig war für ihn: "Wir stehen voll auf dem Boden des Grundgesetzes." Dankbar war er auch für die vielfältige Unterstützung aus Politik und Verwaltung Wolfsburgs.

 

"Wir haben guten Kontakt zu vielen Gruppen. Schulen, Vereine, Kirchen, Sportgruppen besuchen uns", erzählte Ahmed Abdulahi. "Bei uns ist jeder willkommen", lud er Interessierte aus Wolfsburg und der näheren und weiteren Umgebung ins Islamische Kulturzentrum ein. Kontakt: Telefon (05361/2764572) und E-Mail: info@islamwob.de und mzeituna@yahoo.de. Der Verein hat eine Homapage: www.islamwob.de.

 

Auf der Homepage der Westhagener Pausenliga sind zahlreiche Artikel über verschiedene Aspekte des Islam. Eine Auswahl: "Der Islamunterricht" (hier klicken), "Islamische Religiosität im Integrationsprozess": Informativer Vortrag im Islamischen Kulturzentrum" (hier klicken), "Ramadan: Der islamische Fastenmonat hat begonnen Wolfsburgs Moslems fasten mit" (hier klicken).

 

Islamisches Kulturzentrum
Islamisches Kulturzentrum
Das CVJM-Zeltlager in Glere/Frankreich
Das CVJM-Zeltlager in Glere/Frankreich

Glere: Ein kleiner Ort im französischen Jura ist Ziel von drei Zeltlagern in den siebziger Jahren und weiterer Fahrten - schöne Zeit - viele Aktivitäten und Rundfahrten - prima Erinnerungen - unvergessen

 

1973 fuhren zuerst Wolfsburger CVJM-Mitarbeiter in das Französische Jura, um einen Zeltplatz für das nächste Zeltlager 1974 zu suchen. Im kleinen Dörfchen Glere am Fluß Doubs fanden sie einen geeigneten Platz und nette Menschen, die sie gastfreundlich aufnahmen. 1974, 1976 und 1978 schlugen jeweils gut 60 Wolfsburger ihre Zelte in diesem schönen Tal auf. Viele Aktvitäten, kleinere und größere Rundfahrten bis nach Italien, in die Schweiz, die Schluchten des Verdun, Nizza und Monaco rundeten das Programm ab. Auch danach fuhren Wolfsburger Jugendliche immer wieder gern nach Glere, ein Ort mit rund 200 Einwohnern.

 

Die Fotos hat Christiane Sere zur Verfügung gestellt. Merci!

 

Informationen über Glere gibt es bei Wikipedia.

 

Deutsch-französische Freundschaft: Mit jungen Menschen begann es - eine junge Französin erinnert sich über CVJM-Zeltlager in den siebziger Jahren in Glère

 

Je relate le souvenir du camp de jeunes des Wolfsburg en tant que jeune habitante du village der Glere. L’été dans les montagnes du Jura français est caractérisé par de fortes chaleurs alternant avec de violents orages.

 

Alors que pouvaient bien trouver à ce coin reculé de campagne les trois personnes qui se présentent cet été 1973 à la porte de la maison familiale, mon père étant le maire du village ?

 

J’ai 14 ans, ma mère m’appelle et me dit : « Ils parlent allemand, est-ce que tu comprends ce qu’ils disent ? »

 

J’apprends l’allemand au collège depuis 2 ans. La langue me plait, je la trouve étonnante et je m’évertue à mémoriser son vocabulaire et à me familiariser avec ses sons.

 

Pour autant, dans l’instant présent, mes petites connaissances ne me permettent pas de comprendre les personnes devant moi. Puis le mot « Camping Platz » fait surface et soudain tout s’éclaire.

 

Ma mère me donne alors la consigne d’accompagner les trois jeunes hommes chez Jean, paysan au village, qui pourrait avoir un lieu de camping à proposer.

 

Jean est un être très aimable, il accepte de rendre service et me propose à son tour d’accompagner le trio jusqu’à son champ à l’extrémité du village et de demander si le lieu leur convient.

 

Chemin faisant le trio discute en allemand et la situation m’amuse. Ils me sont sympathiques et paraissent peu exigeants car le champ parait convenir. Il est sur une légère butte, à quelques mètres de la rivière, où l’on peut se baigner.

 

De retour au village, je ne sais pas comment nous réussissons à expliquer à Jean que les trois garçons reviendront l’année suivante avec un groupe de jeunes !

 

Je ne comprends toujours pas d’où ils viennent et pour quelle raison leur choix s’est arrêté à mon si petit village totalement inconnu et à l’écart des grands axes routiers. De plus, les activités sportives et culturelles sont accessibles en ville à 45 km de là, par une route tortueuse.

 

Une année passe et l’été est marqué comme toujours par les travaux des champs ou de la forêt, la cueillette des fruits et des légumes, la réalisation de confitures et de conserves…A la campagne, les enfants aident les adultes dans tous les travaux et j’y participe.

 

J’apprends que « les allemands » sont arrivés et installent leurs tentes. Ah bon mais combien sont-ils et comment vont-ils occuper leurs journées sur ce champ ?

 

Bientôt un joli « village d’indiens » avec des tentes blanches pointues est monté sur le champ de Jean.

 

Les jeunes filles et garçons semblent se connaitre et bien s’entendre, ils paraissent très calmes en comparaison des jeune délurés de mon collège.

 

Bientôt le mini bus VW (WOB ??) sillonne régulièrement la place du village et je reconnais son bruit de moteur caractéristique depuis la maison : il ronronne !

 

Les lettres CVJM figurent sur le véhicule avec l’explication de mots. Je comprends le sens du C, pas celui du V, un peu celui du J et du M.

 

J’apprends tout de même le groupe de mots par cœur jusqu’à ce que j’arrive à le prononcer sans trop d’accroc. Je situe aussi la ville de Wolfsburg sur la carte d’Allemagne, Dieu que c’est loin !

 

Les trois jeunes gens de l’an passé sont revenus, j’apprends à les connaitre ainsi que d’autres filles et garçons du groupe. Je suis toujours bien accueillie au camp lors de mes visites. Il faut dire que je suis curieuse de ces jeunes venus de si loin et suis contente de trouver de la compagnie parmi eux.

 

Deux ans plus tard, le bruit du moteur du VW a de nouveau traversé le village et le camp de tentes blanches a refait surface. Mes amis étaient de retour !

 

Cette année là, je crois même que j’ai eu le privilège de monter quelques fois à bord du fameux mini bus pétaradant !

 

Fin des années 80, le village s’est équipé d’un véritable terrain de camping, d’une petite piscine et même de huttes en bois pouvant accueillir les vacanciers.

 

Merci à vous !

Christiane

 

Ich berichte über die Erinnerungen an das Zeltlager junger Wolfsburger. Ich war damals eine junge Bewohnerin des Dorfes Glere am Fluss Doubs in Frankreich..

 

Der Sommer in den Bergen der französischen Jura wird charakterisiert durch die große Hitze, die sich abwechselt mit heftigen Gewittern. Wie konnten sich in diesem Gott verlassenen Nest auf dem Lande drei Personen verirren in diesem Sommer 1973, als sie plötzlich vor der Tür unseres Hauses standen. Mein Vater war (und ist) Ortsbürgermeister. Ich bin 14 Jahre alt. Meine Mutter ruft mich und sagt mir: „Sie sprechen deutsch. Verstehst du, was sie sagen?“ Ich lerne auf dem Gymnasium seit zwei Jahren deutsch. Die Sprache gefällt mir und ich gebe mir Mühe, den Wortschatz zu lernen und mich mit dem Klang der Sprache vertraut zu machen. Im Augenblick helfen mir die geringen Kenntnisse nicht, die Personen vor dem Haus zu verstehen. Dann fällt plötzlich das Wort „Campingplatz“ und alles klärt sich auf. Meine Mutter gibt mir die Anweisung, die jungen Leute zu Jean zu begleiten, einem Bauern des Dorfes, der vielleicht einen Ort zum Camping vorschlagen könnte. Jean ist ein sehr liebenswerter Mensch und sofort bereit zu helfen. Er schlägt mir vor, das Trio zu begleiten bis zum Feld am Ende des Dorfes und zu fragen, ob dieser Ort ihnen zusagt.

 

Auf dem Weg diskutiert das Trio auf deutsch und die Situation amüsiert mich. Die jungen Leute sind mir sympathisch. Sie sind wenig anspruchsvoll, denn das Feld scheint ihnen zu gefallen. Es liegt auf einem leichten Hügel und wenige Meter vom Fluss entfernt, wo man Baden kann.

 

Als wir wieder im Dorf zurück sind, weiß ich nicht, wie wir Jean erklären sollen, dass die drei Jungen nächstes Jahr mit einer Jugendgruppe kommen möchten. Ich verstehe immer noch nicht, woher sie kommen und warum ihre Wahl ausgerechnet auf mein kleines Dorf gefallen ist, das abseits aller großen Straßen liegt.

 

Ein Jahr vergeht und der Sommer ist wie immer erfüllt von der Arbeit auf dem Feld und im Wald, mit dem Ernten von Früchten und Gemüse, mit Marmelade kochen und in die Gläser einfüllen. Auf dem Lande helfen die Kinder den Erwachsenen bei allen Arbeiten und ich mache mit.

 

Ich erfahre, dass die Deutschen angekommen seien und ihre Zelte aufbauten. Aber wie viele sind es denn und wie werden sie ihre Tage auf dem Feld verbringen?

 

Bald ist ein hübsches „Indianerdorf“ mit spitzen weißen Zelten aufgebaut auf dem Feld von Jean. Die Mädchen und Jungen scheinen sich zu kennen und sich gut zu verstehen. Sie scheinen sehr ruhig im Vergleich zu jungen Leuten aus meiner Schule, die oft ungehemmt sind. Bald zieht der VW-Minibus regelmäßig seine Runden über den Dorfplatz und ich erkenne sein Motorgeräusch schon von Zuhause aus. Er brummt und summt.

 

Ich lerne eine Gruppe von Wörtern auswendig, bis ich sie ohne größere Schwierigkeiten aussprechen kann. Dann finde ich auch die Stadt Wolfsburg auf der Deutschlandkarte. Mein Gott, ist das weit weg!

 

Die drei jungen Leute vom vorigen Jahr sind zurückgekommen. Dazu noch andere Mädchen und Jungen aus Wolfsburg. Ich werde im Camp immer gut empfangen, wenn ich zu Besuch komme. Ich muss gestehen, ich bin neugierig, diese jungen Leute kennenzulernen, die von so weit her kommen und es freut mich, in ihrer Gesellschaft zu sein.

 

Zwei Jahre später hat das Motorgeräusch des VW von neuem das Dorf durch tönt und das Lager der weißen Zelte ist wieder da. Meine Freunde waren zurück! In diesem Jahr hatte ich sogar das Privileg, in den berühmten Minibus einzusteigen.

 

Am Ende der achtziger Jahre entstand im Dorf ein „wirklicher“ Campingplatz mit einem kleinen Schwimmbad und sogar Holzhütten, die Leute aufnahmen, die dort ihre Ferien verbringen wollten.

 

Euch CVJMerinnen und CVJMern aus Wolfsburg herzlichen Dank!

 

(Die Geschichte wurde freundlicherweise von Marlene Hörmann übersetzt. DANKE!)

 

Die Fotos hat Christiane Sere zur Verfügung gestellt. Merci!

Informationen über Glere gibt es bei Wikipedia.

 

Seit vier Jahrzehnten ein Reiseziel für Wolfsburger - die Stadt Tolmin und der grün-blaue Fluss Soca in Slowenien laden zum Verweilen und Entspannen ein

 

"Tolmin, Tolmin, tralala, Tolmin, Tolmin, wir sind da", dies war 1975 das Siegerlied bei dem Gesangswettbewerb des Zeltlagers des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) Wolfsburg - gut 60 Jugendliche verbrachten wunderschöne Ferien wie auch 1977 und 1979 an der Soca, dem angeblich schönsten Fluss Europas mit dem glasklaren grünlich-blauem Wasser. In den weiteren Jahren fuhren viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach Tolmin, um dort Natur pur zu tanken und Sport zu treiben, Kontakt mit jungen Menschen zu haben und Land und Leute besser kennenzulernen. Häufig fuhren auch Westhagener mit. Betreut wurden sie bei ihren Trips von Hans-Jürgen Wille, Hans-Werner Ristau, Karl-Heinz Hilbert, Charlotte Wille, Heinrich Grund, Ferdinand Uecker, Walter Illnitzky, vom Busfahrer Willi und Manfred Wille. Auf jugoslawisch-slowenischer Seite waren es Marco Leban und seine Mutter Maria.

 

1991 lebten die Bewohnerinnen und Bewohner des ehemaligen Jugoslawien teilweise in Angst und Schrecken - auch in Slowenien. Junge Menschen des CVJM schrieben damals dem slowenischen Präsidenten Milan Kucan in der Hoffnung, dass die Menschen der Balkan-Halbinsel in Freiden in ihren Ländern leben könnten. Personlich antwortete ihnen Präsident Kacan und bedankte sich für den Brief, aber auch dafür, dass sie trotz der Schwierigkeiten anch Slowenien gefahren waren. Teilweise waren sie ganz allein auf den Straßen, in den Restaurants, vor Museen und der Adelsberger Grotte. Die Wolfsburger Jugendlichen schrieben nach dem bewegenden Brief des slowenischen Präsidenten an den Deutschen Bundesprädidenten, Bunddestagspräsidentin, Bundeskanler, Bundesminister und Bundestagsabgeordnete mit der Bitte für die Menschen auf dem Balkan. 

 

Die Fotogalerie gibt einen kleinen Einblick von Tolmin und seiner Umgebung. Dort ist ein Paradies für Mountainbiker, Biker, Paraglider, Camper, Inlineskater, Wanderer, Naturliebhaber, Kajakfahrer usw. Weitere Informationen unter www.slovenia.info und www.juliske-alpe.com. Außerdem gibt es viele Informationen unter www.dolina-soce.com. Informationen zu Tolmin gibt es auch bei Wikipedia. Wahrscheinlich gibt es im nächsten Jahr wieder eine Gruppenfahrt in diese erlebnisreiche Gegend.

 

Marco Leban
Marco Leban

Marco Leban aus Slowenien hat viele Jugendliche aus Wolfsburg in Tolmin betreut – CVJM organisierte zahlreiche Zeltlager und Fahrten in die Julischen Alpen - „Die Erinnerungen sind heute noch sehr lebendig“

 

Ich erinnere mich immer gern an die vielen Wolfsburger, die zu uns nach Tolmin gekommen sind“, ist Marco Leban immer noch voll des Lobes über die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zeltlager des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) Wolfsburg und zahlreicher Fahrten nach Slowenien an die Soca. 1974 waren zum ersten Mal CVJMer in dieser Gegend und suchten einen Zeltplatz für rund 60 bis 70 Jugendliche. Sie fanden in am Zusammenfluss der Soca und Tolminka. Und Marco musste zwischen dem Eigentümer der Wiese und den Deutschen übersetzen. Durch seine Aufenthalte in Österreich kann er fließend deutsch.

 

Es war einmalig, wie sie die Stadtverwaltung, die Miliz und den Bauern von ihrem Anliegen überzeugen konnten. Es war nicht einfach“, so Marco Leben. „Aber es hat geklappt, und sie haben viel zur jugoslawisch-deutschen und später zur slowenisch-deutschen Verständigung beigetragen“, so der Tolminer.


Die Jugendlichen in den Zeltlagern 1975, 1977 und 1979 waren sehr nett, wohl erzogen, hilfsbereit und höflich – alles war in Ordnung und es gab keine Schwierigkeiten“, berichtet er. „Einmal hatten sie es aber sehr schwer wegen eines schlimmen Unwetter mit eigroßen Hagelkörner“, sagt er.

 

Das Programm mit den Wanderungen und Fahrten in den Julischen Alpen und ans Mittelmeer bis nach Venedig kommt immer noch gut bei Marco Leban an. „Die Morgenandachten haben mir gut gefallen“, erzählt er. „Und die zahlreichen sportlichen Begegnungen im Volleyball, Fußball und Basketball mit den einheimischen Jugendlichen trugen viel zur Verständigung bei“, meint er. Das Mittagessen kam immer aus dem Hotel. „Der Küchenchef war ein ehemaliger Opernsänger“, so Marco Leban.

 

In den achtziger, neunziger und in diesem Jahrtausend waren dann viele Gruppen aus Vereinen, Kirchen, Schulen und Sport mit Kleinbussen und der Eisenbahn in Tolmin und haben teilweise sogar auf seinem Gelände in Zelten übernachtet - darunter viele russlanddeutsche Aussiedler..

 

Er selbst war auch in Deutschland, in Wolfsburg, in Sulingen, im Spreewald. „Deutschland ist sehr schön – aber das Flachland ist sehr gewöhnungsbedürftig für mich“, stellt der Slowene Marco Leban schmunzelnd fest. Und schöne Grüße nach Wolfsburg ...

 

Spanier und Deutsche der ersten Reisegruppe am Eingang der evangelischen Schule "El Porvenir"
Spanier und Deutsche der ersten Reisegruppe am Eingang der evangelischen Schule "El Porvenir"

Wie wird DANKE gesagt? Wolfsburger Jugendliche und Junggebliebene auf großer Fahrt nach Madrid - Hauptstadt von Spanien begeistert - Kontakte zur Schule "El Porvenir" und zum spanischen CVJM - Gottesdienstbesuche

 

Wie sagt man DANKE? Die erste Fahrt von Mitgliedern des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) Wolfsburg nach Madrid im Jahr 1987 war von Gastfreundschaft durch die evangelische Bekenntnisschule „El Porvenir“ (die Zukunft) und den Madrider YMCA (ACJ = Associon Christiana de Jovenes) geprägt. Die jungen Wolfsburgerinnen und Wolfsburger fanden Unterkunft in Schulklassen und durfte auch die Küche und Sanitäranlagen benutzen. Unvergesslich ist das Eier bemalen, das Eier suchen (in Spanien nicht bekannt), die Führungen durch die geschichtsträchtige Schule und sind die Spiele mit dem Fallschirm mit den Kindern der Schule. Auch bei der Begegnung mit CVJMerinnen und CVJMern kam der Fallschirm als eine Form der „nonverbalen Kommunikation“ zum Einsatz: Begeistert wurde im Park „El Retiro“ mit spanischen Kindern gespielt. Ebenso in guter Erinnerung sind die Besuche der Ferienaktionen des YMCA Madrid. Selbstverständlich gehörten die Besuche der Ostergottesdienste um 11 Uhr der deutschsprachigen evangelischen Kirche zum Programm. Die Fahrten wurden auf schulischer Seite zuerst von Elfriede Fliedner und Gerhild Hecker – später noch von Bettina Zöckler – und bei den Spaniern von Maria Jesus Martinez und Maria del Prado Pinilla unterstützt. Und nicht zu vergessen die VW-Sportkommunikation (damals VW-Sportförderung) mit zuerst Klemens Neumann und dann Axel Diedrich, die häufig die Fahrzeuge für die Fahrten  stellten.

 

Wie sagt man DANKE? Seit 1987 sammeln wir bei unseren sozialsportlichen Freizeitturnieren für die Arbeit der spanischen Schule für sozialschwache Kinder - besonders für Flüchtlingskinder.

Bei einer Spendenübergabe für die Unterschützung von sozialsschwachen Kindern. Von links: Ferdinand Uecker, Michael Meixneer, Michael Kühn, Gunhilde Hecker, Elfriede Fliedner, Manfred Wille und Bettina Zöckler
Bei einer Spendenübergabe für die Unterschützung von sozialsschwachen Kindern. Von links: Ferdinand Uecker, Michael Meixneer, Michael Kühn, Gunhilde Hecker, Elfriede Fliedner, Manfred Wille und Bettina Zöckler

Zwei Geschichten noch zu den Madridfahrten. Jeden Morgen haben wir bei unserem Bäcker an der Straße Bravo Murillo das Brot gekauft. Am Ostersonntag gaben wir ihm auch Ostereier. Vor Freude lief er in seine Backstube und holte vergilbte Fotos und zeigte sie den Spaniern im Laden. In den den sechziger Jahren war er für einige Monate in Deutschland und präsentierte stolz die Fotos von damals seiner Kundschaft. So können Ostereier zur „Völkerverständigung" beitragen. Und jetzt war ich wieder in Madrid. Auch im Gottesdienst in der deutschsprachigen Kirche. Als ich dann am Montag nach Wolfsburg zurückkam, lag eine Einladung zum 150-jährigen Jubiläum der Madrider Friedenskirche im Briefkasten. Zufall?

 

Noch drei Hinweise zu interessanten Internetauftritte: Die Fliedner-Stiftung-Madrid, der spanische YMCA/CVJM und die evangelische Friedenskirche. Und die wohl erste Fahrt aus dem CVJM-Landesverband Hannover unternahm 1971 der CVJM Wennigsen unter der Leitung von Jens Möller.

 

Sigrid Wille "dick eingepackt" vor einem Weihnachtsbaum
Sigrid Wille "dick eingepackt" vor einem Weihnachtsbaum

Nordstadt-Kulturverein: Einmal Celle zum Weihnachtsmarkt und zurück - Theateraufführung - Fahrt kommt bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern an


Zum ersten Mal fuhr Sigrid Wille mit dem Nordstadt-Kulturverein mit: Die Tagesfahrt ging zum Weihnachtsmarkt nach Celle. Abschluss der kurzweiligen Tour war die Aufführung „Der Boss vom Ganzen“. Der Ausflug war wieder gut von Frank-Helmut Zaddach und Gerald Kulms vom Kulturverein vorbereitet worden.


Los ging es mit dem Bus vom Hansaplatz. Nach einer guten Stunde war dann Celle erreicht. Beim Bummel über den Markt kam schon die erste Weihnachtsstimmung auf. In der Fußgängerzone luden viele Buden zum Verweilen ein. „Ich habe mir ein interessantes Holzspielzeug gekauft“, erzählte die Nordstadtbürgerin.


Im Schlosstheater wurde am Abend die Komödie „Der Boss vom Ganzen“ von Lars von Trier aufgeführt – eine lustige, tiefgründige Geschichte, die gut von den Schauspielerinnen und Schauspielern dem Publikum präsentiert wurde. Gegen Mitternacht kam die Reisegruppe wieder auf dem Hansaplatz an. „Die Fahrt hat mir gut gefallen – beim nächsten Mal bin ich wieder dabei“, zog Sigrid Wille ein positives Fazit.


Informationen zum Nordstadt-Kulturverein auf der Internetseite www.nordstadt-kulturverein.de.

Frank-Helmut Zaddach (links) und Andreas Meyer
Frank-Helmut Zaddach (links) und Andreas Meyer

"Singen mit Frank": Nordstadt-Kulturverein läd zu einem geselligen und schwungvollen Liedernachmittag ein


"Singen mit Frank“ stand auf den Liederbüchern – und war ein schöner Nachmittag des Nordstadt-Kulturvereins mit seinem Vorsitzenden Frank-Helmut Zaddach und dem Leiter der Wolfsburger Musikschule, Andreas Meyer. Im Mehrgenerationenhaus am Hansaplatz. Die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten Lieder aus dem Buch vorschlagen. Und dann wurde kräftig gesungen, begleitet von Andreas Meyer auf der Gitarre. Zu den Songs und Melodien wusste Frank-Helmut Zaddach eine kleine Geschichte oder Anekdote zu erzählen. Nach 90 Minuten ging ein schwungvoller Nachmittag zu Ende. Bis zum nächsten Mal.

Wolfsburger Sozialvolleyballer beim CVJM Annaberg
Wolfsburger Sozialvolleyballer beim CVJM Annaberg

Sozialvolleyballer des CVJM Wolfsburg Achter bei den Deutschen CVJM Volleyball Meisterschaften - CVJMer aus Ronsdorf bei Damen und Herren Deutscher Meister - vorbildliche Gastfreundschaft in Annberg-Buchholz

 

(15.07.2012) Erlebnis ist mehr als Ergebnis: Die Sozialvolleyballer des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) kehrten von den Deutschen-CVJM-Volleyball-Meisterschaften des deutschen CVJM in Annaberg – der sportfreundlichsten Stadt 2012 in Sachsen – mit dem achten Platz zurück. Teamchef Artur Stark: „Wir sind mit unser Platzierung sehr zufrieden.“ „Früher sind wir jedes Jahr bei den Meisterschaften dabei gewesen, aber jetzt waren einige Jahre Pause dazwischen“, erzählt Artur Stark.

In den sechs Spielen gegen CVJM-Mannschaften aus der ganzen Republik legten sich die Volkswagenstädter voll ins Zeug. „Wir haben die letzten Kräfte mobilisiert“, schwärmte Marcio Holzer. Nach einem 2:1 Satz-Sieg gegen den CVJM Görlitz belegte der hiesiege CVJM den achten Rang.

 

Zu den CVJM Meisterschaften gehört immer ein Rahmenprogramm. Das Turnier begann mit einem Sportgottesdienst, gestaltet durch Pfarrer Tobias Frauenlob von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Haus der Hoffnung" und die Kirchenband „Lobpreis“. Während der Begrüßung dankte  Fachbereichsleiterin der Stadt Annaberg-Buchholz für Soziales, Kultur und Sport für die Ausrichtung der Meisterschaften. Auch die Volleyballfachwarte des CVJM Deutschland, Sarah und Mirko Simmank lobten die Ehrenamtlichen aus dem Erzgebirge. Und bei einem gemeinsamen Abend in der evangelischen Schule lernten sich die Teams besser kennen.

 

„Es war ein schönes Turnier. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, zog Artur Stark ein positives Fazit über dieses christliche Volleyballturnier. CVJM-Vorsitzender Manfred Wille dankte den Annabergern Organisatoren um Thomas und Franziska Müller, Matthias Schreite, Thomas Kaufmann und Georg Mauersberger für die vorbildliche Gastfreundschaft mit einem Glasbild des thailändischen Glasmalkünstlers Sayon Kaew-Lerng .

 

Damen:

  1. CVJM Ronsdorf
  2. CVJM Arzberg
  3. CVJM Siegen
  4. CJD Berlin
  5. CVJM Görlitz

 

Herren

  1.  CVJM Ronsdorf
  2.  Schmiedegeister Wasserzell
  3.   CVJM Dresden Prohlis
  4.   CJD Berlin
  5.   Eichenkreuz (EK) Scorpions Ansbach
  6.   CVJM Arzberg e. V.
  7.   CVJM Annaberg
  8.   CVJM Wolfsburg
  9.   CVJM Görlitz

 

Die diesjährigen CVJM Meisterschaften stehen unter dem Motto "Gott macht Schwache stark", schreibt Volker Kamin, Sportreferent des CVJM Gesamtverbandesin seinem Grußwort zu dem Turnier. Dabei reisst er drei Fragen auf:

 

  • Wie gehen wir in unseren Sportgruppen mit Schwachen um?
  • An welcher Stelle und von wem bekommen gerade sie diese Zusage Gootes: Meine Kraft ist in dir mächtig!
  • Wie gehen wir als Team und als Einzelner mit den Verlierern um? Lassen wir Spott- und Schmähgesänge auf unseren Tribünen zu?

Eine Fotogalerie zur Meisterschaft gibt es auf diesem Internetauftritt unter Berichte über Aktionen 2012. Zur Fotogalerie hier klicken.

 

Aphinan Veeraphan, Präsident der Gesellschaft
Aphinan Veeraphan, Präsident der Gesellschaft

Über Wolfsburg und Deutschland erzählt: Weltenbummler Manfred Wille bei kantonesisch-chinesischer Gesellschaft in Chiang Mai/Nordthailand

 

Während seiner Urlaubsreise war der Wolfsburger Weltenbummler Manfred Wille Ehrengast bei einer Präsidiumssitzung der kantonesisch-chinesischen Gesellschaft in Chiang Mai/Nordthailand. „Es gibt rund 30 verschiedene chinesische Gesellschaften in Chiang Mai, und diese Gruppe hat rund 200 Mitglieder“, berichtet der Globetrotter. „Mich hat schon das aktive Vereinsleben überrascht mit gemeinsamen Essen und Ausflügen. Außerdem werden sozialschwache Vereinsmitglieder durch die unterstützt“, so Manfred Wille. Und natürlich hatte der Volkswagenstädter deutsche Schokolade und Glückspfennige für die Präsidiumsmitglieder im Gepäck. „Manfred hat uns einen guten Einblick über Wolfsburg und Deutschland gegeben“, bedankte sich Aphinan Veeraphan, Präsident der kantonesisch-chinesischen Geellschaft beim Gast aus Wolfsburg.

 

Beim Fussball-Tipp für das Spiel am Abend lagen aber alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer falsch: Deutschland verlor das Spiel bei der Europameisterschaft gegen Italien mit 1:2 Toren. "Wir hatten auf Deutschland getippt", verrät Manfred Wille.

 

Manfred Wille (Fünfter von links)
Manfred Wille (Fünfter von links)
Der Baum des Lebens mit Wünschen von Teilnehmernnen und Teilnehmern der internationalen CVJM-Konferenz
Der Baum des Lebens mit Wünschen von Teilnehmernnen und Teilnehmern der internationalen CVJM-Konferenz

"Cross Cultural - The inclusive Mission of the YMCA": Vielfältige und informative Konferenz des deutschen CVJM mit vielen internationalen Gästen in Dassel

 

"Cross Cultural - The inclusive Mission of the YMCA" (frei übersetzt: "Interkulturell - Die einschließende/umschließende Mission des CVJM"): Dies war das Thema der internationalen Konferenz des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) Deutschland in Dassel. Rund 200 CVJMerinnen und CVJMer aus über 20 Nationen aus vier Kontinenten nahmen an der außergewöhnlichen Tagung teil. Trotz der Sprachenvielfalt klappte die Verständigung unter den Besuchern sehr gut - außerdem wurde in die deutsche, englische und spanische Sprache übersetzt.

 

Mit auf den Weg in die internationale CVJM-Arbeit wurden sie beim soziologischen Impuls "Lebenswirklichkeiten in Deutschland und weltweit" durch Professorin Dr. Christiane Schurian-Bremecker von der CVJM-Hochschule in Kassel genommen.

 

Den theologischen Impuls gab der Generalsekretär des deutschen CVJM, Dr. Roland Werner: Er sprach darüber, wie man als "Christ und Gemeinde inclusiv" leben kann.

 

Bereichernd für die Arbeit vor Ort die vielen Arbeitsgruppen von "verschiedenen Glaubensrichtungen im Islam" über "die entwicklungspolitischen Dimensionen von Migratiosnbewegungen" bis hin zu "jungen Leuten mit Migrationshintergrund in der offenen Arbeit" und "Kulturknigge": Insgesamt 19 Workshops wurden an zwei Sessionen angeboten.

 

Sehr informativ der "interKULTURabend": Spielerisch erhielten die Teilnehmer viele Informationen über Länder aus verschiedenen Erdteilen und wurden gleichzeitig "Weltbürger".

 

Sehr berührend das Konzert mit Njeri und Johannes Weth: Mit Liedern und lustig-nachdenklichen Geschichten nahmen sie die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise um die Welt mit.

 

Sehr spannend das interkulturelle und erlebnispädagogische Projekt "Die Kugelbahn". Noch einmal mussten die CVJMer alles geben und  eine Wasserleitung in 90 Minuten in Sechser-Gruppen bauen. Großer Jubel unter den Bauenden, als das Wasser tatsächlich durch die Plastikrohre floss.

 

Abschluss der Tagung war ein Gottesdienst mit Solomon Benjamin aus Indien und vielen internationalen Mitwirkenden. Die Predigt hielt Pastor Dr. Werner. Während des Gottesdienstes wurde durch die Teilnehmer ein Baum des Lebens mit ihren Wünschen erstellt (siehe die zwei Fotos unten).

 

Nach dem Gottesdienst diskutierten die Konferenzteilnehmer noch die "Dasseler Impulse" zur internationalen und weltweiten Arbeit des deutschen CVJM: Dr. Reinhardt Schink stellte eine Diskussionspapier vor, dass große Zustimmung bei den CVJMern fand.

 

Sarah Simmank aus der Europastadt Görlitz aus dem Bundesland Sachsen war begeistert von der Tagung: "Sehr bereichernd. Toll, dass soviele Nationalitäten mit dabei waren." Die Geschäftsführerin des CVJM Schlesische Oberlausitz mit Auslandserfahrung fand, dass "das Thema für alle relevant ist." "Die Organisation war super", lobte sie das Organisationsteam. "Und es war ein gute Mischung aus geplantem Programm und spontanen Aktionen", zog sie ein positives Fazit von der Konferenz für sich.

 

Auch Sabine Drescher war sehr angetan von der internationalen Veranstaltung. Sie ist als ehemalige pädagogische Mitarbeiterin im CVJM Lüdenscheid und seit Jahren Mitglied der Vereinigung Hauptamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im CVJM ein alter Hase bei internationalen Tagungen und Fahrten in Europa. "Die Tagung war vielfältig, inspirierend, berührend, ansteckend für den Dienst vor Ort und ermutgend für den weltweiten CVJM", beschrieb die Gemeindepädigogin mit einem pastoralem Auftrag ihre Eindrücke.

 

Ein großes Dankeschön gilt dem  Organisationteam um Dr. Reinhardt Schink und Berthold Messinger: Sie hatten ein interessantes Programm mit gemeinsamen Veranstaltungen und Arbeitsgruppen zusammengestellt. Immer freundlich halfen Marion Reichow, Gabi Dumeier und Sigrun Koch an der Rezeption. Und das CVJM-Haus "Solling" (www.haussolling.de) war ein ausgezeichneter Veranstaltungsort für diese Tagung.

 

Weitere Informationen zur internationalen und weltweiten Arbeit des CVJM Deutschland und seiner Ortsvereine unter www.cvjm.de.

 

Es gab aber wieder einmal diesen Zungenbrecher während der internationalen Konferenz: "Migrantinnen und Migranten" und "Menschen mit Mitgrationshintergrund". Was sind Migranten? Und wer fragt Migranten, ob sie eigentlich Migranten sein wollen? In Wolfsburg sind es jetzt "Menschen mit Zuwanderungsgeschichte". Warum nicht "Neubürger" und "Altbürger" oder "Neu-Wolfsburger" und "Alt-Wolfsburger"? Oder wer es international mag: "Newcomer"?!

 

 

Anneliese Augustin (links) und ihre Schwester Ingeborg Fest-Festerling
Anneliese Augustin (links) und ihre Schwester Ingeborg Fest-Festerling

"Es ist immer schön, die alte Heimat wiederzusehen" - Anneliese Augustin flog vom sonnigen Florida in das kältere Deutschland - Viele Freunde kennengelernt


"Es ist immer schön, die alte Heimat wiederzusehen", stellt die in Berlin geborene Anneliese Augustin dankbar fest. Die 82-Jährige wohnt für sechs Wochen bei ihrer Schwester Ingeborg Fest-Festerling. Seit 59 Jahren wohnt sie in den Vereingten Staaten von Amerika (USA) - die letzten Jahre in Florida in der Nähe von Fort Myers. "Es ist doch etwas wärmer in Florida", gesteht sie. "Aber es gefällt mir in wolfsburg, sonst würde ich nicht kommen", erzählt sie mit eibnem leichten Schmunzeln. "Aber es gefällt mir auch in den Florida, sonst würde ich dort nicht ohnen", so die rüstige Rentnerin, die von Fort Myers mit dem Flugzeug nach Düsseldorf gelogen ist.

 

Der Besuch ist für sie schon eine Umstellung. "In Florida lebe ich in einem kleinen Ort", berichtet sie. "Hier in Wolfsburg ist alles viel größer", so die Weltenbummlerin. Und natürlich steht ihr Geburtsort Berlin auf dem Programm.

 

Beim Gottesdienst der Westhagener Mennoniten-Kirchengemeinde wurde sie freundlich von den Besucherinnen und Besuchern aufgenommen. "Eine tolle Gastfreundschaft", lobte sie die Gastlichkeit der jüngeren und älteren Gottesdienstteilnehmer.

 

Maria und Daniel Janzen
Maria und Daniel Janzen

Von der Weltreise zurück: Maria und Daniel Janzen waren drei Monate in Kalifornien - viele neue Eindrücke

 

"Wenn einer eine Reise macht, dann kann er viel erleben", sagt der Volksmund. Wenn zwei eine Reise machen, dann können sie noch mehr erleben - so geschehen bei Maria und Daniel Janzen von der Westhagener Mennoniten-Kirchengemeinde. Drei (!) Monate lebten sie in Kalifornien in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) mit einem kurzen Abstecher in Kanada. Jetzt wurden die Heimkehrer im Gottesdienst der evangelischen Freikirche an der Neubrandenburger Straße von der Gemeinde willkommen geheißen.

 

"Es war eine schöne Zeit", erzählen die beiden Weltenbummler. "Einmal aus dem Alltag heraus und ein neues Land erleben - einfach toll", so die Janzens. "Und in unserem Alter noch einmal eine neue Sprache lernen", berichten die Mitfünfziger stolz. Die Ausflüge, die Natur in Kalifornien, andere Kulturen, die Kirchengemeinden - alles ist noch frisch in Erinnerung. "Wir haben viele missionarisch aktive Kirchen gekennenlernt, die positiv nach vorn predigen", sagt Pastor Janzen.

 

Beide freuen sich jetzt auf ihre Familie, auf die Gemeinde, auf Wolfsburg, auf die Weihnachtszeit. "Zuhause ist es doch am Schönsten", stellen Maria und Daniel Janzen übereinstimmend fest. Und wohin geht die nächste 'Reise? Dies wird nicht verraten. Willkommen in Wolfsburg!!!!

 

Glasmalkünstler Sayon Kaew-Lerng in seinem Stand auf dem Nachtbasar in Chiang Mai
Glasmalkünstler Sayon Kaew-Lerng in seinem Stand auf dem Nachtbasar in Chiang Mai

Hochwasser in Thailand - Menschen leiden stark unter den Wassermassen - Atelier von Glasmalkünstler Sayon Kaew-Lerng steht Knie tief unter Wasser

 

Hochwasser in weiten Teilen von Thailand: Die Fluten haben Regionen im Norden, Nord-Osten und in Zentral-Thailand in ihren Besitz genommen. Das Wasser steht teilweise ein, zwei oder gar drei Meter hoch. Täglich waren bewegende Bilder im Fernsehen und die Zeitungen und Zeitschriften voll von Berichten.

 

Auch in Chiang Mai in Nordthailand trat das Wasser über die Ufer des Flusses "Ping" und überflutete große Bereiche der Innenstadt für einige Tage. "Bei mir stand das Wasser bis zu den Knieen", berichtete Glasmalkünstler Sayon Kaew-Lerng und zeigte mit der Hand, wie hoch das Wasser in seinem Stand war. Die Überschwemmung hat er noch gut überstanden. Aber jetzt bleiben die Touristen und damit die Kunden aus. "Es ist sehr hart", stellt er fest. Er hofft auf das "Weihnachtsgeschäft" mit vielen Besuchern in Chiang Mai.

 

Sayon Kaew-Lerng malt die wunderschönen Glasbilder mit dem sporttreibenden Elefanten für die Unterstützer von Aktionen des Chrisltichen Vereins Junger Menschen (CVJM) Wolfsburger und der Westhagener Pausenliga aus Vereinen, Schulen, organisiertem Sport, Politik, Presse und dem CVJM selbst. Die Bangkok Post - Thailands führende Englisch Sprachige Zeitung - überschrieb einen Artikel über ihn "Traditional art for modern life" (Traditionalle Kunst für das moderne Leben). Er ist wirklich ein Könner auf seinem Gebiet und malt die Bilder nach den Vorstellungen seiner Kunden. Also, wer Urlaub in Thailand macht, sollte eine Station auf dem Nachbasar in Chiang Mai und bei Sayon Kaew-Lerng vorbeischauen.

 

PS. Bei unseren sozialsportlichen Volleyballturnieren sammeln wir Geld für die Arbeit des YMCA Chiang Mai. In diesem Jahr sind 500 Euro gespendet worden. DANKE!

 

Eine Fotogalerie von Bildern von Sayon Kaew-Lerng gibt es auf dem Internetauftritt des CVJM Wolfsburg unter Ehrungen: CVJM hat Unterstützer geehrt. Zur Fotogalerie hier klicken

 

Stimmungsvoll: Der Chor der Deutschen aus Russland sang in Berlin
Stimmungsvoll: Der Chor der Deutschen aus Russland sang in Berlin

Zentraler Gedenktag der Deutschen aus Russland in Berlin: Wolfsburger waren unter den vielen Besuchern und gestalteten die Feier mit

 

Pünklich fuhr der Zug auf dem Wolfsburger Bahnhof ein. Mit viel "Hallo" betiegen die Mitglieder des Chores der Deutschen aus Russland - darunter viele Westhagener - den ICE nach Berlin. Alle freuten sich auf einen schönen Tag in der Bundeshauptstadt. Anlässlich des „70. Jahrestages der Vertreibung“, wurde auch in Berlin am Reichstag am 27. August 2011 vom Bundesverband „Heimat e. V.“ ein  zentraler Gedenktag  durchgeführt.

 

Den musikalischen Beitrag zum  Veranstaltungsprogramm leistete neben vielen Chören und Gesangsgruppen auch der Wolfsburger "Chor der Deutschen aus Russland“., unter Die musikalische Leitung lag wieder in den bewährten Händen von Waldemar Varlamov, und die Anreise hatte Chorsprecher Alexander Schlegel organisiert. "Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei", zogen die Mitglieder des Chores ein positives Fazit über den Ausflug nach Berlin.

 

Gedanken von Helmut Kieß zur Deportation von Deutschen in der Sowjetunion vor70 Jahren


Am 28. August 2011 war der 70.Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion. Als am 22. Juni 1941 der Krieg zwischen Deutschland und Rußland ausbrach, ergab sich für die  Volksdeutschen in der UdSSR eine Situation, die von ihnen bis dahin größten Opfer erforderte und sie in ihrer Substanz traf. Mit dem Erlass des Obersten Sowjets des Präsidium der UdSSR  vom 28. August 1941 wurden alle Volksdeutsche der UdSSR zu Feinden erklärt und aus den abgestammten Siedlungen nach Sibirien und Mittelasien  deportiert.


Alle Personen zwischen 15 und 50 Jahren wurden in Arbeitslager verschleppt. In den Lagern herrschten unmenschlichen Bedingungen: schwere Arbeit, sehr schlechte und mangelhafte Ernährung, unerträgliche Kälte, Erniedrigungen und Misshandligen bei denen  tausende zum Opfer gefallen sind.


In der bewegten und dramatischen Geschichte der Deutschen in der Sowjetunion, stellten die Jahre 1941 bis 1956 die finsterste Zeit dar. Mit einem Federstrich wurden alle geschlossenen deutschen Siedlungen an der Wolga, der Ukraine, Kaukasus und der Krim, über Nacht ausgelöscht und rund 895.000 Personen umgesiedelt.



Die Teilnehmerinnen der kurzweiligen Busfahrt in den Harz waren begeistert
Die Teilnehmerinnen der kurzweiligen Busfahrt in den Harz waren begeistert

Westhagener Mütterzentrum: Die kurzweilige Fahrt ins "Grüne" führt in diesem Jahr in den Harz - Teilnehmerinnen begeistert

 

Ungeduldig und voller Vorfreude warteten die Teilnehmerinnen  der Fahrt ins "Grüne" des Mütterzentrums auf den Bus. "Wo geht es diesmal hin?", fragten sie sich. Doch Mütterzentrums-Chefin Elisabeth Streich hatte bis zum letzten Moment eisern geschwiegen. Nur der Fahrer beliebte Fahrer Thomas Gall von der Busfirma Bachstein und sie kannten das Ziel der kurzweiligen Tour. Pünktlich um 9.45 Uhr trat Thomas Gall auf die Pedale und gab Gas. Und los ging es Richtung Autobahn.

 

Die erste Aufgabe für die Reisegruppe - Teamfrauen, Seniorinnen und passive Mitglieder - bestand darin, das Reiseziel zu erraten. Nach vielem "Aah" und vielem "Ooh" lösten die Westhagenerindie knifflige Aufgabe.

 

Erster Stopp war das Restaurant "Windbeutel-Palast" in Schulenburg im Harz. Dort stärkten sie isch erstmal. Das Wetter wurde von Minute zu Minute immer besser. So war es ein reiner Genuss, im größten Kräuterpark Europas in Altenau einen weiteren Halt zu machen. Dort gab es eine interessante und informative Führung. Viele wissenswerte Einzelheiten lernten die Mütterzentrum-Aktivistinnen kennen. Sehr gut war, dass Kräuter für den Garten und getrocknete Kräuter für die Küche gekauften werden konnten, fanden die Mitfahrerinnen und decvkten sich Pflanzen ein.

 

Ein weiterer Höhepunkt der Tour war eine Schifffahrt auf der Okertalsperre. Neben einer wunderschönen Fahrt gab es Kaffee und Kuchen und den riesigen Windbeutel "Okersee-Schwan". "Einfach riesig", lobte Elisabeth Streich diese süße Delikatesse. Nach der 90-minütigen Bootsfahrt ging es zurück nach Wolfsburg.

 

"Es war ein sehr schöner und gelungener Ausflug", dankten die zufriedenen  Teilnehmerinnen Organisatorin Elisabeth Streich. Bis zum nächsten Jahr.

 

 

 
Von rechts: Der neugewählte Präsident des Internationelen YMCA/CVJM, Ken Colloton aus Albany(New York) aus den Vereinigten Staaten von Amerika, Manfred Wille, Vize-Präsident Fernando Ondarza aus Mexiko Stadt/Mexiko

17. Weltkonferenz der Internationalen YMCA in Hongkong: "Streben nach einer Welt-Staatsbürgerschaft für alle" - Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom ganzen Globus - viele neue Ideen für Westhagen 

 

Viele neue Ideen für Westhagen: Sozialsportler Manfred Wille nahm auf eigene Kosten an der 17. Weltkonferenz des internationalen YMCA (Christlicher Verein Junger Männer/Menschen) unter dem Motto "Streben nach einer Welt-Staatsbürgerschaft für alle" in Hongkong teil. Wille begeistert. "Es war eine tolle Gemeinschaft unter den 1100 Teilnehmern aus über 80 verschiedenen Ländern.

 

"In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden Themen wie Arbeit mit Zuwanderern, Rechte von Kindern, Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungsprozessen, eine Welt-Staatsbürgerschaft für alle, Frieden und interreligiöser Dialog behandelt", erzählte Manfred Wille. Und er ergänzte: "Für mich wurde deutlich, dass wir seit über drei Jahrzehnten in Westhagen gute Arbeit im christlich-geprägten Sport mit Neubürgern machen. Viele vorgeschlagene Aktionen setzen wir schon seit Jahren erfolgreich um."

 

Auch der Dialog mit anderen Teilnehmern war für Manfred Wille wichtig. "Es war eine Super-Ideenbörse für unsere Arbeit in Westhagen", so der Wolfsburger Integrationsexperte. Selbstverständlichen wurden Freundschaften gepflegt. "Den neugewählten Präsidenten Ken Colloton aus den USA und seinen Vize Fernando Ondarza aus Mexiko kenne ich schon seit Jahren von YMCA-Fortbildungsveranstaltungen", berichtete Manfred Wille.

 

Sehr emotional der Abschied vom scheidenden Präsidenten Martin Meißner (Deutschland) und Generalsekretär Dr. Bart Shaba (Bangladesh): Minutenlanger dankbarer Beifahll für die segensreiche Jahre lange Arbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf unserem Globus. Der deutsche Präsident Karl-Heinz Stengel dankte den Beiden für die vorbildliche Arbeit im Namen der anwesenden Teilnehmer.

 

Manfred Wille zog ein positives Fazit über die 17. Konferenz der Allianz der internationalen YMCA. "Die Gastfreundschaft des YMCA Hongkong war super, das Essen war o.k - ich habe drei Kilo zugenommen - , die Arbeitsgruppen waren sehr lehrreich mit vielen neuen Impulsen. Von Hongkong habe ich kaum etwas gesehen, da das Programm so interessant war", berichtete Wille zufrieden.

 

Einen Artikel mit Bildergalerie gibt es auf diesem Internetauftritt unter Berichte über Aktionen 2010 (29.07.2010) hier klicken. Informationen zum Internationalen YMCA gibt es im Internet (hier klicken).

Die Kirche der Evangelischen Freien Gemeinde in Westhagen
Die Kirche der Evangelischen Freien Gemeinde in Westhagen

„Deutschland sucht den Superchrist“ - tolle Freizeit der Jugend der Evangelisch-Freien Gemeinde in Westhagen

 

Pünktlich mit dem in Wolfsburg campierenden „Deutschland sucht den Superstar“-Truck zog es auch die – zugegebener Maßen nicht ganz so bekannte – Schwestershow nach Wolfsburg. Statt mit einem Truck ließen sich das Team um die Superstars Frank, Stefan & Co aber in den Räumlichkeiten der Schweriner Str. 27 nieder, dem Gemeindehaus der EFG Wolfsburg. Knapp 30 aufmerksamkeitssuchende Teens und Jugendliche mieteten sich für das Wochenende vom 24.-26. September in die Räume der EFG Wolfsburg ein. Für den Schlafkomfort war dank Massenlagern und „Isomatte mit Schlafsack“ gesorgt. Auf Körperhygiene wurde für diese Zeit großen Wert gelegt, so stand den 30 Teilnehmern sogar eine einzelne Dusche zu Verfügung.

 

Gerade erst angekommen, hatten die Teilnehmer nicht viel Zeit zum verschnaufen: Sofort ging es ans Casting. Die bereits erwähnt Jury um Frank fühlte den Probanden auf den Zahn: Vortragen sollten sie in kleinen Gruppen ein Lied. Vorbereitungszeit: 5 Minuten. Spätestens hier überlegte sich der ein oder andere Teilnehmer doch noch, ob es die richtige Entscheidung war, das Wagnis aufzunehmen… Und so endete das Casting tatsächlich recht – wie sagen wir es – glanzlos. Die spontan dazu gewählten Jurymitglieder bewiesen, dass sie Dieter Bohlen in Sachen Schlagfertigkeit und „Motivation“ in nichts nachstanden. Lediglich Frank lobte jede Gruppe für deren Bemühungen und Mut und versuchte sie, nach mitunter desaströsen Vorstellungen wiederaufzubauen. Die Frage, die er an diesem Abend mit auf den Weg gab: „Macht Jesus es nicht genauso? Zählt für ihn nicht auch nur unsere Person und unser Bemühen? Besteht die Leistung eines ´Superchristen` in seiner Person oder in seinen Taten?“

 

Am gleichen Abend noch verbrachten die Teilnehmer einen wettkampfreichen Abend im SoccerFive – der genauso anstrengend war, wie er Spaß gemacht hat. Der Vorteil: Es gab Duschen! Aber so kam es letztlich auch, dass sich – zurück im Camp – bereits gegen 12 Uhr ein breites Schnarchen in allen Gängen und Räumen breitmachte.TeenyJugendfreizeit2010

 

Der nächste Tag, ruhig mit etwas Vuvuzela-Chill-Musik begonnen, hatte ein großes Programm vor Augen: Die Teilnehmer sollten ihre Choreographiekünste unter Beweis stellen. Da aber einfach nur Tanzen recht langweilig erscheint, sollte es in den Harzer Hochseilgarten gehen! Sachen gepackt, im Auto sitzend und in einer Kolonne fahrend, bereits nach wenigen Kilometern hoffnungslos in alle Ecken versprengt und verfahren, meuterte ein Teil der Teilnehmer und ging postwendend zu Plan B über: Die Kletterhalle in Braunschweig. Da angesichts des Wetters den meisten Teilnehmer Angst und Bange wurde, wegen der im Freien und im Hohen abzuleistenden Choreographieprüfung, hatte die meuternde Bande Erfolg und die Teilnehmer konnten sich vor der Herausforderung drücken. So ging es zum Squashen und „Bouldern“ (Klettern in bis zu 4 Metern Höhe ohne Absicherung) nach Braunschweig, wo wir eine Menge Spaß hatten. Naja, zumindest die, die sich etwas getraut haben.

 

Im Camp wieder angekommen, nach anderthalb Stunden audiovisueller „Eiszeit“, gab es Teil 2 des Themas. Was den „normalen“ DSDS-Leuten normalerweise verwehrt bleibt, wurde den Teilnehmern hier von Frank näher gebracht: „Was muss ein guter Christ mitbringen? Wie habe ich gute Chancen auf den Titel des besten Christen?“

 

Weiter ging es dann mit einem leckeren Grillen bei gefühlten 3° C im „Schatten“ (Regenschutz), welches das extra eingefahrene mind. 4-Sterne-Koch-Ehepaar „Nelli & Richi“ trotz widrigster Bedingungen erstklassig zubereitete. Im Bezug zum 2. Thema erfuhren die Wagemutigen in Teil der 3 der Schulung von Stefan, dass stolpern menschlich ist – David lässt grüßen – und dass die Kandidaten in dem Wissen um Superchristen nicht verkrampfen sollten, perfekt zu sein – denn das waren auch die Helden der Bibel nicht.

 

Und so verbrachten alle einen wieder recht kurzen Abend – nun saß uns noch das Klettern in den Rippen – und freuten sich darüber, dass der Wecker – bzw. die Vuvuzela – am folgenden Sonntag etwas später klinge(l)n würde. Trotzdem blieb noch Zeit für ein ausführliches „Bad-Taste“-Fotoshooting, das für einige grausige Bilder als Andenken sorgte.

 

Der Sonntag dann ging recht schnell vorbei: Nach dem Sonntagsgottesdienst war eigentlich noch ein optionaler Turnhallenbesuch geplant – der aber in etwa so gut ankam wie Nusspli auf dem Frühstücksbrötchen. Also gar nicht. Und so fuhren 30 geschaffte (dabei noch geschonte!) Teilnehmer nach Hause, um Alltags-Superchristen zu sein.

 

 

Christa Kuhn im Mütterzentrum Westhagen beim gemeinsamen Frühstück
Christa Kuhn im Mütterzentrum Westhagen beim gemeinsamen Frühstück

Gerührt: Beim Lied "Ich bete an die Macht der Liebe" kamen die Tränen

 

Christa Kuhn machte sich einige schöne Tage in Kappeln. "Als ich durch die Fußgängerzone ging, sah ich zwei russische Soldaten, die sangen und auf dem Akkordeon spielten", erzählte sie. Sie ging weiter, um sich in einigen Läden umzuschauen.

 

"Als ich zurückging, wollte ich den Soldaten einen Euro schenken", berichtete sie. "In dem Moment, als ich den Euro in die Mütze warf, spielten sie mein Lieblinglied "Ich bete an die Macht der Liebe" - ein Kirchenlied - auf russisch und anschließend auf deutsch", so Kuhn. "Ich musste etwas zur Seite gehen, weil ich so gerührt war und mir die Tränen kamen", sagte sie.

 

Jetzt freut sie sich auf die Seniorennachmittage jeden Dienstag um 14 Uhr und das gemeinsame Frühstück ab 9 Uhr im Mütterzentrum im Westhagener Markt.

 

 

Valerie Seifried mit Zippe Maria vor seinem neuen Kaninchenstall
Valerie Seifried mit Zippe Maria vor seinem neuen Kaninchenstall

Valerie Seifried baut einen Kaninchenstall in den Sommerferien

 

Stolz ist Valerie Seifried auf seinen neuen Stall: 14 Tage brauchte er, um ihn zu bauen. "Natürlich habe ich auch Pausen gemacht", erzählt der Hobbybastler schmunzelnd. Unterstützt wurde er von seinem Sohn Alexander.

 

In seinem Stall hat Holz, Drahtnetze, USB-Platten, Nägel und Schrauben verbaut. Auf dem Dach verlegte er dann noch Dachpappe. "Jetzt habe ich einen schmucken Stall für meine Kaninschenzucht", sagt der 46-Jährige stolz.

 

Bis jetzt hat er, Maria, ein Weibchen - eine Zippe. "Ich werde mir noch ein Männchen - einen Rammler - kaufen", berichtet er.

 

Aber nun freut er sich auf Volleyball in Westhagen. "Die sechs Wochen ohne Volleyball waren schlimm", betont der Freizeitsportler. Jeden Montag ist von 20 bis 21.30 Uhr Volleyballtraining für Jugendliche und Erwachsene im Freizeit- und Bildungszentrum (FBZ) Westhagen (Eingang Dassauer Straße). "Und dann wird hart trainiert - im nächsten Jahr wollen wir zu den Deutschen CVJM Volleyball Meisterschaften", freut er sich schon auf die Übungsstunden.

 

Vanesa Santiago Fernandez im Trikot  von Real Madrid
Vanesa Santiago Fernandez im Trikot von Real Madrid

Für Vanesa Santiago Fernandez aus Westhagen ist ein riesengrosser Traum in Erfüllung gegangen: "Wir sind die Besten aller Zeiten" - den  Spanien wird erstmalig Fußball-Weltmeister

 

Ein grosser Traum ging für Vanesa Santiago Fernandez in Erfüllung gegangen: Im Sommer wurde Spanien erstmalig Fußball-Weltmeister durch ein 1:0 gegen die Niederlande in Südafrika. "Wir sind die Besten aller Zeiten", strahlt die neunzehnjährige Westhagenerin nach dem gewonnenen WM-Titel.

 

Gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester schaute sie das Finale im Spanischen Zentrum in Braunschweig. "Wir haben uns richtig auf das endspiel gefreut", erzählt sie. Gut 60 Spanier aus Braunschweig, Wolfsburg, und Helmstedt verfolgten das Fußballspiel am Fernseher bei Lomo, Calufos, Churizos, Vino tinto und Sangria. "Es war eine tolle Stimmung, und wir standen ständig per Handy mit unseren Verwandten in Spanien in Kontakt", so die Westhagenerin. !Als Andres Iniesta in der Verlängerung das entscheidende Tor schoss, war der Jubel bei uns riesengroß", schwärmt Vanesa Santiago Fernandez. "Diese Weltmeisterschaft und dieses Finale werde ich niemals vergessen", zog sie ein begeisterndes Fazit für sich.

"Am besten haben mir Fernando Torres, David Villa und Ike Cazillas gefallen", schwärmt sie von den spanischen WM-Helden.

 

In vier Jahren geht es wieder um den Pokal - dann vom 13. Juni bis 13. Juli in Brasilien. Mal sehen, wie sich dann Spanien schlägt?!

 

Ingeborg Fest-Festerling beim Gottesdienstbesuch in Westhagen
Ingeborg Fest-Festerling beim Gottesdienstbesuch in Westhagen

Die Schwester in Florida besucht - Ingeborg Fest-Festerling reist mit 84 Jahren noch um die Welt

 

"Ich bin gern unterwegs", sagt Ingeborg Fest-Festerling. Zwei Monate war sie bei ihrer Schwester Anneliese in Fort Myers an der Westküste von Florida in den USA. "Ich liebe Florida. Das Wetter ist schön, es gibt gute Möglichkeiten zum Baden und die Leute sind nett", erzählt die 84-Jährige. "In Fort Myers gibt es auch viele Deutsche", ergänzt sie. 

 

Vor 29 Jahren begann sie das Reisen. Alaska, Australien, Bali, Türkei, Sri Lanka, Israel, Hongkong, Nordkap, Indien - die Liste der Reiseziele will einfach nicht aufhören. "Ich interessiere mich für Land und Leute, und beim Reise lerne ich viele unterschiedlichen Menschen und Kulturen kennen", betont die in Berlin geborene Fest-Festerling.

 

"Jetzt bevorzuge ich allerdings Florida", so die reislustige Rentnerin. Von Düsseldorf aus geht es direkt mit Air Berlin nach Fort Myers. "Sie haben einen guten Service an Bord", lobt sie die Fluglinie. "Im Frühjahr im nächsten Jahr packe ich wieder meine Koffer und fahre für zwei Monate nach Florida - versprochen", betont Ingeborg Fest-Festerling zum Abschluss des Gesprächs. Na dann.

 

Fisch-Spa auch in Wolfsburg

 

Der Wolfsburger Weltenbummler Manfred Wille testete einmal die tierische Körperpflege in Chiang Mai/Nordthailand - ein Renner in Asien und den USA.

 

In meinem roten Westhagen T-Shirt mache ich mich auf den Weg. Schon im Hotel werde ich gefragt, ob ich zu den "Rot-Hemden" gehöre. Auf der Straße klatschen einige Thailänder und manche Tuk-Tuk-Fahrer hupen laut. Andere schauen mich schief an - sie sind wohl auf der Seite der "Gelb-Hemden". Zurzeit ist die thailändische Gesellschaft tief gespalten - wie die Lösung aussehen und wer sie verhandeln wird, ist sehr ungewiss.

 

Ich betrete das Spa. Der Preis wird ausgehandelt: Rund vier Euro (150 Baht) wollen die Mitarbeiter für 30 Minuten. Die Fische sollen aus der Türkei kommen und "Gararufa" heißen.

 

Ich wasche mir die Füße, und dann ab in das Fischbecken. Etwas flau ist mir doch im Magen - hoffentlich sind keine Piranhas darunter. Sofort stürzen sich 30 bis 40 kleine Fische auf meine Füße und knabbern an meiner Sohle und meinen Zehen. Zum Glück bin ich nicht kitzlig.

 

Besonders ein Fisch scheint Gefallen an meinen Füßen gefunden zu haben: Es piekst etwas und ich spüre seine klitzekleinen Zähne an meiner Haut. Gehe ich mit meinen Füßen tiefer in das laufwarme Wasser, kommen mehr von diesen zehn Zentimeter langen Beißern. Spreize ich die Zehen, knabbern sie auch zwischen den Zehen. Sie müssen zurzeit sehr ausgehungert sein, da wegen der Unruhen in Bangkok im April und Mai kaum Touristen vorbeischauen.

 

Nach 30 Minuten ist der Badespaß vorbei. Ich trockene mir die Füße ab. Mit dem sicheren Gefühl, dass ich das Altern meiner Füße um Jahre gestoppt habe, bezahle ich und verlasse das Fisch Spa. Und irgendwie kribbelt es immer noch.

 

Emotion: Vittaya (links), Nootty Jaruwan, Jaran, Muay Korazon; Thong Chai, Viravi und Surachai
Emotion: Vittaya (links), Nootty Jaruwan, Jaran, Muay Korazon; Thong Chai, Viravi und Surachai

Live-Musik in Chiang Mai - die Golden Oldies - die Bands Emotions und Good Days unterhalten die Gäste mit schwungvollen Klängen

 

Thais lieben Musik: So ist es kein wunder, dass in vielen Restaurants und Hotels Live-Musik gespielt wird: Die Beatles, die Rolling Stones, ABBA – die Golden Oldies aus den sechziger, siebziger und achtziger Jahren. Aber auch japanische, chinesische, koreanische, spanische und portugiesische ebenso wie thailändische Musik haben die Musiker in ihrem Programm. Wünsche der Gäste werden (fast) immer erfüllt.

Good Days Band: Pongpan Rungrasri (left), Jude Karumpad, Worasak Tayapong, Siriwan Yimsara, ein Gast und Chan Yimsara
Good Days Band: Pongpan Rungrasri (left), Jude Karumpad, Worasak Tayapong, Siriwan Yimsara, ein Gast und Chan Yimsara

Ein guter Platz zum Verweilen in Chiang Mai /Nordthailand ist das Empress-Hotel. Dort spielt die Band „Emotion“ am Abend die Hits von früher: Singer Viravi, Gittarist Vittaya, Gittarist und Sänger Jaran, Schlafzeuger Thong Chai und am Piano und Keyboard Surachai. Im Suriwongse-Hotel im Fueng Fah Restaurant ist die „Good Days Band“ für die gute Laune der Gäste zuständig: Sängerin Siriwan Yimsara, Guittarist und Bassist Chan Yimsara, Gittarist Worasak Tayapong, Schlagzeuger Jude Karumpad und Pianist Pongpan Rungrasmi. Es ist immer schön, in beiden Hotels einige Stunden zu verweilen.

 

Manfred Wille in Chiang Mai vor einem VW-Bulli
Manfred Wille in Chiang Mai vor einem VW-Bulli

Volkswagen-Oldtimer in Chiang Mai - bei den buddhistischen Neujahrsfeiern in Nordthailand sind VW-Käfer und VW-Bullis bei den Autoschauen dabei - Erinnerungen an den ersten Vereinsbulli des CVJM Wolfsburg


Ausnahmezustand in Thailand: Ausgelassen feiern Thais und Touristen das buddhistische Neujahrsfest „Songkran“ im April jeden Jahres. Und in Chiang Mai /Nordthailand gehört immer eine Auto-Oldtimer-Schau zum Programm der Festlichkeiten. Dabei entdeckte der Wolfsburger Weltenbummler Manfred Wille viele VW-Käfer und VW-Bullis vom dortigen Little Bug Volkswagen Club. „Mir wurde richtig warm ums Herz, als ich die VW-Bullis sah“, so Manfred Wille. 1973 und 1974 war ein VW-Bulli das erste Vereinsfahrzeug beim Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Wolfsburg. „Der VW-Bulli hat uns immer gute Dienste bei den Zeltlagern an die Thülsfelder Talsperre, nach Glere in Frankreich, bei Fahrten zu den Deutschen CVJM Tischtennis Meisterschaften nach Kassel und zu den Sportvergleichen in die Jugendanstalt Hameln geleistet“, erinnert sich der christliche Sozialsportler gern an das bunte 34-PS-Gefährt. „Auch später hatten wir noch VW-Bulli – auch ehemalige Fahrzeuge der Polizei –, aber der erste Bulli bleibt doch besonders in Erinnerung. Und so konnte ich mich sehr gut mit den Thais über die alten Volkswagen unterhalten“, erzählt Manfred Wille.


Mitglieder des Little Bug Volkseagen Club während des Songkran-Festes (buddhistisches Neujahrsfest) in Chiang Mai
Mitglieder des Little Bug Volkseagen Club während des Songkran-Festes (buddhistisches Neujahrsfest) in Chiang Mai
Spaß und "sabei" stehen bei den Kindern im Vordergrund
Spaß und "sabei" stehen bei den Kindern im Vordergrund

Montags trägt Thailand Gelb - ein Bericht über eine thailändische Dorfschule im Goldenen Dreieck

 

Vormittags mache ich mich mit einem Sammeltaxi auf den Weg vom Diamond Riverside Hotel in Chiang Mai zur Busstation. Ich rufe die Schule an, in einer Stunde bin ich an der Haltestelle. Verwunderte Blicke: Der "Farang" (westliche Ausländer) spricht etwas thailändisch. Und dann geht es 60 Kilometer mit dem Minibus Richtung Norden in die Berge weiter nach Chiang Dao.

Endlich komme ich durchgeschüttelt an. Mein Kumpel Worasak Tayapong (Spitzname "Nui") wartet schon mit dem Moped auf mich. Es fängt an zu nieseln. Regenschirm aufspannen, ich habe ein mulmiges Gefühl im Magen. Hält das klapprige Moped, frage ich mich in jeder Kurve.  Einige jugendliche Schüler sind im Reisfeld. Praktischer Unterricht. Lachend begrüßen sie mich. Kein Wunder, wir sind im Land des Lächelns.

Nach zehn Minuten geht es weiter. Den letzten Kilometer gehe ich lieber zu Fuß. Auf dem Gelände der "Maeornai-Schule" werde ich freundlich empfangen. Einige (staatlichen) Pfadfinder räumen die Zelte auf. Am Wochenende haben sie gezeltet.

Dann mein großer Auftritt: Ich gehe in die erste Klasse. "Sawadee, krap" sage ich, guten Tag. Ich gehe zu den kleinen Schülern. "Khun chu arai, krap?" frage ich ein kleines Mädchen, wie heißt du? Schüchtern antwortet es "Noi". Staunend erhält sie wie die anderen einen deutschen Glückspfennig, "samrap chokdie". Als Dank singen sie mir ein Lied vor. Ich bringe ihnen die Zahlen von eins bis zehn bei. Und "ich heiße", und "ich komme aus Wolfsburg". Laut wiederholen sie immer die deutschen Worte. In den anderen Klassen werde ich noch strahlender empfangen: Es hat sich herum gesprochen, dass ein "Farang" in der Schule ist. Später sagt mir Nui, sie haben mich als "Gigant" empfunden - ich bin doch nur 1,86 Meter lang.

Stolz zeigen sie mir ihre sportliche Leistungen. Die Kleinen in ihren weiß-blauen (Mädchen) und weiß-braunen (Jungen) Schuluniformen machen Gummitwist wie die Gleichaltrigen in Westhagen. Auf dem Spielfeld kicken die Jugendlichen den Ball artistisch über das Netz. Ich soll mitspielen. Ich lasse den Jugendlichen doch lieber den Vortritt. Später spielen wir Volleyball. In einem Raum bewegen die älteren Mädchen sich nach Karaoke-Rhythmen. Die Thais lieben Musik.

In ihrem Klassenzimmer üben einige Kinder einen Tanz ein - am Freitag ist Muttertag. Wie bei uns tanzen die Jungs aus der Reihe und albern herum. Stoische Ruhe bei der Lehrerin. Nur die Mücken stören etwas. Das wäre doch eine Aufgabe für einen Nordstadtbürger...

Nein, mit den Schülern gibt es keine Probleme, betont Schulleiter Nattawood Rungrattannachai. Natürlich hat er die besten Schüler von Thailand. Er ist begeisterter Fußballfan.  Er liebt den deutschen Fußball. "Bundesliga" sagt er. Ich erzähle, der VfL Wolfsburg spielt auch in der Bundesliga. Aha. "Und wir hauen Bayern München in den Sack", sage ich. Das gefällt ihm nicht so - er ist Bayern-Fan.

14.000 Baht verdient Nui im Monat - rund 300 Euro. Der Durchschnittslohn ist rund 120 Euro. Jeden Abend ist der 34-jährige noch Gitarrist in der Malibu-Band im Duangtawan-Hotel in Chiang Mai. Er baut für seine Frau und seine zwei Kinder ein Haus. Eine Lehrerin ist noch Krankenschwester, eine andere putzt am Wochenende in einem Hotel, ein Lehrer baut Reis an...

Ich gehe zurück zu den Schülern und mache Fotos. Sie wollen die Fotos sehen. Plötzlich eine markante Frauenstimme. Das Klassenzimmer aufräumen und den Boden fegen, hat sie wohl gesagt. Es soll noch die Prügelstrafe geben...

Um 16.30 Uhr Aufmarsch der Schüler auf dem Sportfeld. Es werden einige Ansagen gemacht. Alle Lehrer tragen gelbe T-Shirts: Zu Ehren des wirklich geliebten und hoch verehrten Königs Bhumibol tragen die Thais am Montag gelb. Ich bedanke mich. Die Kinder klatschen. Und dann wieder aufs Moped, in den Minibus, in das Sammeltaxi. Abends  spendiere ich mir eine wohltuende Fußmassage.

 

Dorfidylle: Jungen und Mädchen spielen gemeinsam auf dem Schulhof Volleyball
Dorfidylle: Jungen und Mädchen spielen gemeinsam auf dem Schulhof Volleyball
Ferdinand Uecker
Ferdinand Uecker

CVJM-Urgestein Ferdinand Uecker erinnert sich: Urlaub von beengten Wohnverhältnissen - jugendliche Russlanddeutschen nutzten das CVJM-Freizeitgelände täglich - Beachvolleyballanlage gebaut -  Frisbeegolfanlage schon 1999 auf dem Gelände

"Für die jugendlichen Russlanddeutschen war unser CVJM-Freizeitglände am Promilleweg ein Segen", erinnert sich CVJM-Urgestein Ferdiand Uecker. Damals - Anfang der neunziger Jahre - lebten Tausende von Aussiedlern in Notunterkünften und in beengten Wohnverhältnissen bei Verwandten. "In den Ferien waren sie jeden auf unserem Gelände und haben richtig Urlaub für einige Stunden von ihrer beengten Lebenssituation genommen. Häufig haben sie auch gezeltet", so Ferdinand Uecker. "Wir haben dann gemeinsam mit ihnen ein Beachvolleyballfeld gebaut", erzählt er. An einem Vormittag war der Platz fertig. "Der Lastwagenfahrer war total überrascht, dass Jugendliche so aktiv mit anfassen", berichtet der Sozialsportler schmunzelnd.

Die Jugendlichen "spucken" kräftig in die Hände
Die Jugendlichen "spucken" kräftig in die Hände

1999 kam dann noch eine Frisbeegolfanlage auf dem CVJM-Gelände dazu - ebenfalls 1999  sollte in Westhagen auch eine Frisbeegolfanlage aufgebaut werden. Mit Unterstützung der städtischen Jugendwerkstatt wurden die "Fangkörbe" für die Frisbeescheiben gebaut. Finanziell wurde beide Anlage vom Programm "Sport für alle" (jetzt: "Integration durch Sport") des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen. "Es war sehr schön zu sehen, wie hilfreich unser Gelände beim Einlebenungsprozess von jungen Menschen gewesen ist", ist Ferdiand Uecker heute noch stolz über die vielfältigen Hilfen des Christlichen Vereins Junger Menschen zur damaligen Zeit.

 

Eine Aktion im Rahmen der deutschen Einheit 1990: Wir sitzen im selben Boot - in Ost und West - 50 Schülerinnen und Schüler aus Sulingen, Havelberg und Wolfsburg paddeln von der Oder zur Elbe 280 Kilometer

 

"Als die Berliner Mauer zusammenbrach" überschrieb der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt ein Buch zur deutschen Wiedervereinigung. Es war damals eine bewegte Zeit. Und mittendrin:  Schülerinnen und Schüler aus Sulingen, Havelberg und russlanddeutsche Aussiedler aus Wolfsburg. Unter dem Motto "Wir sitzen im selben Boot - in Ost und West" paddelten sie gemeinsam im April und Mai 1990 acht Tage lang von der Oder zur Elbe. Hauptorganisator Hans-Jürgen Wille von der Realschule Sulingen erinnert sich: "Es war eine tolle Tour. Die Schüler haben symbolisch Unterstützung von Prominenten durch Unterschriften auf einem Kupferplättchen erhalten. Super sind die 13- und 14-Jährigen die Strecke über Flüsse und Kanäle gepaddelt. Und die Betreuer haben vorbildlich mitgeholfen."  Eltern in Sulingen und Havelberg, der Sportdienst des Wolfsburger Volkswagen-Werkes, Pastoren, Journalisten, Politiker, Sportler, Lehrer, Polizeibeamter, Fernsehleute und Rundfunkreporter.

 

Über 300 Prominnente aus dem In- und Ausland unterstützen die Aktion durch ihre Unterschriften. Von Box-Weltmeister Max Schmeling und Fußballstar Fritz Walter bis hin zu Politikern wie Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth, Bundeskanzler Helmut Kohl, die Ex-Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt bis hin zu Künstlern wie Phil Collins und Sophia Loren.

 

Höhepunkte waren der Empfang durch Niedersachsens Ministerpräsident Ernst Albrecht im Landtag und seinem Privathaus in Burgdorf, der Besuch der Volkskammer im Palast der Republik in Berlin mit einem ausführlichen Gespräch über die deutsche Einheit mit Volkskammerpräsidentin Dr. Sabine Bergmann-Pohl und die Fahrt nach Lausanne/Schweiz zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Komittees, des Spaniers Juan Antonio Samaranch, mit einem sehr menschlichen Erfahrungsaustausch über die Tour und Autogrammen auf vielen IOC-Wimpeln und IOC-Plakaten.

 

Unvergesslich der Tag der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990: Zuerst der Besuch eines Gottesdienstes und ein Tischtennisvergleich in den neuen Bundesländern. Am Abend dann gemeinsam mit Freunden aus Spanien das Feuerwerk direkt unter dem Brandenburger Tor.

 

Berichte in Presse, Rundfunk und Fernsehen zeigen: "Eine Idee von Jugendlichen schlug Wellen."

 

Eine Fotogalerie zur Paddeltour gibt es im Internetauftritt (hier klicken).

 

IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch (Fünfter von links stehend) mit den jugendlichen Paddlerinnen und jugendliche Paddlern
IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch (Fünfter von links stehend) mit den jugendlichen Paddlerinnen und jugendliche Paddlern
Charlotte Wille in Sydney vor dem Opernhaus, das nach einer Vorlage einer geöffneten Apfelsine gebaut wurde.
Charlotte Wille in Sydney vor dem Opernhaus, das nach einer Vorlage einer geöffneten Apfelsine gebaut wurde.

Mit 75 Jahren nach Australien: Charlotte Wille flog nach "Down Under" - viele Eindrücke - entspannte Tour -

 

Mit 75 Jahren flog Charlotte Wille nach "Down Under" - nach Australien. Sie startete in Hannover, es ging über Frankfurt nach Singapur und dann nach Melbourne. Mit dem Zug ("Overlander") reiste sie über Adelaide mit dem "legendären Ghan" nach Alice Springs. Mit dem Bus fuhr sie zu dem Wahrzeichen von Australien - Ayers Rock - und dem Uluru Nationalpark.

 

Per Flugzeug ging es nach Darwin, der nördlichsten Stadt von Australien, und dort auch in den Kakadu-Nationalpark. Über Brisbane landete sie dann in Cairns mit dem großen Barrier Riff, einem faszinierenden Naturspektakel. Ein Fahrt mit der Kuranda-Scenic-Rail und mit dem Bus in das Atherton-Hochplateau rundeten diesen Stopp ab.

 

Mit dem Flugzeug ging es über Rockhampton und Brisbane dann nach Sydney und dem Bus in die Hauptstadt Canberra. "Eine tolle Tour. Australien hat eine sehr entspannte Lebensweise", findet die rüstige Rentnerin.

 

Charlotte Wille vor dem Symbol Australiens - dem Ayers Rock
Charlotte Wille vor dem Symbol Australiens - dem Ayers Rock
Charlotte Wille vor dem Königspalast in Bangkok in Thailand
Charlotte Wille vor dem Königspalast in Bangkok in Thailand

Auf dem Rückflug machte sie ein Stoppover in Bangkok, der Hauptstadt von Thailand, und erhielt so einen eindrucksvollen Einblick in die siamesische Kultur. Vom Hotel des Christlichen Vereins Junger Frauen (YWCA = Young Women's Christian Association) unternahm sie noch Tagestouren nach Ayutthia und in der Megametropole.

Charlotte Wille im Flugzeug
Charlotte Wille im Flugzeug

Zwei Weltreisen waren Glanzpunkte der Reisetätigkeit von Charlotte Wille: Viele Städte, viele Länder, viele Kulturen, viele Eindrücke - Übernachtungen beim CVJM - nach Vertreibung und Flucht waren die Reisen um die Welt schöne Höhepunkte eines bewegten Lebens

 

Mit 70 Jahren startete Charlotte Wille, 1945 vertrieben aus Schlesien und vor Mauerbau in den Westen geflüchtet, ihre Fernreisen. Zuvor hatte sie schon viele Städte und Staaten in Europa bereist. USA, Mexiko, Kanada, China, Australien, Bahamas - tolle Touren über die Erdteile. Höhepunkte waren 1993 und 1994 zwei Weltreisen.

 

Häufig übernachtete sie im YMCA (Young Men's Christian Association = Christlicher Verein Junger Menschen /CVJM) und YWCA (Young Women's Christian Association = Christlicher Verein Junger Frauen /CVJF). Dabei lernte sie viele Flugesellschaften und Flughäfen kennen. Aber auch im Bus, mit der Eisenbahn und mit dem Schiff war sie unterwegs.

Charlotte Wille im Goldenen Dreieck von Thailand, Laos und Myanmar (Birma) am Mekong
Charlotte Wille im Goldenen Dreieck von Thailand, Laos und Myanmar (Birma) am Mekong

Bei ihrer ersten Reise um die Welt ging es in Hannover mit KLM nach Amsterdam. Dort wartete der Flieger von China Airlines nach Bangkok. Nach einigen Tagen ging es mit China Airlines weiter nach Hongkong und mit China Airlines nach Taipei/Taiwan. Über Tokio/Japan flog sie mit China Airlines nach Honolulo. Nach Los Angeles ging es mit Hawaii Airlines und mit SAS nach Kopenhagen und weiter zum Zielflughafen Hannover. Bei jedem Stopp genoss sie für einige Tage die Orte und das Essen in den verschiedenen Ländern

 

"Es war ein spannender Trip", erzählt Charlotte Wille. "Ich habe viele Menschen kennengelernt, Eindrücke gesammelt", so die Wolfsburgerin. "Es war eine prima Horizonterweiterung - selbst in meinem Alter", findet sie. Neben vielen Souvenirs und T-Shirts sammelte sie auch Pflanzen und Blumen für ihren Garten in der Nordstadt.

Charlotte Wille in Alaska (USA) vor einem kalbenden Gletscher
Charlotte Wille in Alaska (USA) vor einem kalbenden Gletscher

Nach der viel beachteten ersten Weltreise krempelte Charlotte Wille 1994 noch einmal die Ärmel hoch und packte ihre Reisetasche. Jetzt sollte es auf der Nordroute um die Welt gehen.

 

Startpunkt war wieder der Flughafen der niedersächsischen Hauptstadt Hannover. Mit KLM nach Amsterdam und mit China Airlines nach Bangkok. Auf dem Flughafen Don Muang wechselte sie Maschine und ab ging es mit Thai Airways nach Chiang Mai - der Rose des thailändischen Nordens. Mit einem Taxi und mit dem Speedboot auf dem Mekong ging es in das Goldene Dreieck (Laos, Birma/Myanmar und Thailand) und wieder mit dem Taxi nach Mae Sai, der Grenzstadt zu Myanmar (Birma). Nach Bangkok ging es dann mit dem Zug. Mit China Airlines ging es über Hongkong nach Taipei, der taiwanesischen Hauptstadt.

Charlotte Wille in Worcester/Massachusetts mit ihren Freunden Dory und Warren Chong mit ihrem Sohn Manfred
Charlotte Wille in Worcester/Massachusetts mit ihren Freunden Dory und Warren Chong mit ihrem Sohn Manfred

Dann wurde es kälter: Mit dem Flieger von China Airlines ging es nach Anchorage/Alaska. Großen Eindruck machte auf sie eine Fahrt mit dem Katamaran von Seward aus.  "Ich habe immer noch das Kalben der Gletscher im Ohr", sagt sie.

 

Wieder mit China Airlines flog sie nach New York City. Dort besuchte sie ihre Freunde Dory und Warren Chong in Worcester/Massachusetts. Die Fluggesellschaft SAS brachte sie dann über Kopenhagen nach Hannover in den Norden Deutschalnds.

 

"Diesmal war die Reise etwas anders. Bei der letzten Tour brauchte ich die Tasche kaum auszupacken - zwei bis drei Tage war ich an jedem Ort. Diesmal war es jedes Mal bei der 26-tägigen Reise immer rund eine Woche", berichtet Charlotte Wille. "Nach Vertreibung und Flucht war es eine erholsame und bewegende Reise", stellt die 77-Jährige zufrieden fest.

 

Charlotte Wille vor der Freiheitsstatue in New York City in den Vereinigten Staaten von Amerika
Charlotte Wille vor der Freiheitsstatue in New York City in den Vereinigten Staaten von Amerika