Thema des Monats Dezember 2025 / Januar 2026: Eine andere Weihnachtsgeschichte - das Ehrenamt: Der Y's Men's Club Northeim und der Y's Men's Club Hamburg - der CVJM Wolfsburg sagt DANKE den Mutmachern und Daumendrückern Martin Walter und Hubert Martens vom organisierten Volleyballsport - Auszeichnungen für die Unterstützung der europäischen Woche des Sports durch den Deutschen Turner Bund - Integrationspreis für den CVJM Wolfsburg durch den Nordwestdeutschen Volleyball Verband - Ist das Ehrenamt in der Krise? - "Sport für Alle - auch für Ehrenamtliche" - Vertrauen, Unterstützung und Wertschätzung für das Ehrenamt durch unsere Gesellschaft - Ausführungen zum Ehrenamt und viele Idee und Vorschläge zur Wertschätzung von ehrenamtlich Engagierten

Ehrenamtliches Engagement hilft besser und sinnvoller gegen Unbillen in unserer Zeit als Knoblauch
Ehrenamtliches Engagement hilft besser und sinnvoller gegen Unbillen in unserer Zeit als Knoblauch

In unserer Gesellschaft – im Gegensatz zu anderen Staaten - sind Ehrenamtliche kaum wegzudenken. Sie bringen viele Ideen und Engagement ein. Manfred Wille vom Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Wolfsburg hat 2013 einen „Gedankenblitz“ im Hauptausschuss der Niedersächsischen Sportjugend vorgestellt. Er stellt den Gedankenblitz modifiziert und erweitert heute als Thema des Monats auf diesem Internetauftritt vor. Einige Beispiele für ehrenamtliches Engagemnt sind in diesem Artikel erwähnt: Der internationale Y's Men's Club - Martin Walter und Huber Martens vom Volleyball - Engagierte bei den europäischen Wochen des Sports - Integrationspreis für den CVJM Wolfsburg beim Nordwestdeutschen Volleyball Verband.   Es wäre sehr schön, falls wir über diese wichtige gesellschaftliche Frage in die Diskussion kommen könnten. Mail: mwille-cvjm-wob(at)t-online.de. Telefon: 05361/62813. Anschrift: Neue Reihe 16, 38448 Wolfsburg. Eine hilfreiche Adresse zum Ehrenamt ist noch der Verein "Deutsche Ehrenamt", wo ihr interessante Informationen erhalten könnt: Zum Internetauftritt hier klicken.

Der Y’s Men’s Club – Förderverein des CVJM: Seit über 100 Jahren Partner von jungen Menschen – viele Aktionen auf allen Kontinenten

 

Wir sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen aller Berufe und aller Konfessionen, die die Idee, dem CVJM eine helfende Hand zu sein, in die Tat umzusetzen versuchen. Als Mitglied kann jeder aufgenommen werden, der die Satzung und die Ziele des Clubs anerkennt und an der Clubarbeit regelmäßig teilnehmen will. Da wir ein Dienstleistungsclub sind, erwarten wir von unseren Mitgliedern, entsprechend ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten, eine aktive Mitarbeit. Der Y’s Men’s Club will in der Nachfolge Jesu Christi besonders für junge Menschen da sein, die Gemeinschaft der Mitglieder fördern, gemeinsame Probleme erörtern und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Er steht als örtlicher Club innerhalb der internationalen Y’s Men’s Bewegung.

 

Y’s Men’s Clubs gibt es in sämtlichen Erdteilen. Der erste Club wurde 1922 in den USA gegründet. Es bestehen mehr als 800 Clubs in zurzeit 52 Ländern. In Deutschland gibt es seit 1948 solche Gemeinschaften. Wir kommen zusammen in Hamburg-Oberalster und Northeim. In anderen Städten sind Clubs im Aufbau. Was tun Y’s Men? Wir unterstützen den CVJM finanziell und stellen unsere Arbeitskraft, Erfahrungen, Ideen und unseren gesellschaftlichen Einfluss zur Verfügung. Wir engagieren uns für örtliche soziale Projekte und beteiligen uns bei Aktivitäten der Kirchengemeinde. Weitergehende

 

Informationen werden auf der Homepage des Y’s Men International zur Verfügung gestellt: www.ysmen.org Kontakt in Deutschland: Bilian Proffen [email protected] 

 

Martin Walter
Martin Walter

Der CVJM Wolfsburg sagt DANKE: Farbenfrohes Bild mit einem Volleyball spielenden Elefanten und Löwen und einer Dokumentation zum Sport mit Newcommern für Martin Walter - der Volleyball-Spitzenfunktionär ist seit rund 20 Jahren Unterstützer und Mutmacher von sozialsportlichen Aktivitäten und der Volleyball-Pausenliga des CVJM Wolfsburg - viele Ideen für den Volleyballsport in den kommenden Jahren

 

"Volleyball tur Deutschland gut" ist immer noch ein "Ohrwurm" im Volleyballsport. Leiter des Projektes im Deutschen Volleyball Verband war damals Martin Walter. So entstanden die ersten Kontakte zum CVJM Wolfsburg. Richtig los ging es aber mit dem Projekt "Mitglieder finden und binden". Martin Walter war damals DVV-Vize-Präsident und Präsident des Volleyball-Landesverbandes-Württemberg. Die Volleyball-Pausenliga mit kindgerechten Bällen und kindgerechten Regeln war ein Modellprojekt des DVV und der Deutschen Volleyball Jugend.  Aber auch andere Aktionen wie Volleyball im Gefängnis, Volleyball und Ehrenamt, stadtteilorientierter Sport mit Volleyball, Bewegung und soziales Engagement, Spendensammeln für unterprivilegierte junge Menschen waren immer wieder Gesprächsthemen mit Manfred Wille vom hiesigen CVJM.

 

Eine große Schnittmenge war und ist die CVJM-Volleyball-Pausenliga. Mit Jürgen Berkle und Peter Ibrom vom Niedersächsischen Volleyball Verband (Es gibt einen Artikel "Der NVV gibt Gas" auf der Westhagener Pausenliga zum Artikel hier klicken) und Hubert Martens vom Deutschen Volleyball Verband brachte Martin Walter diese niederigschwellige Idee in den oganisierten Volleyballsport. "Ich bin erfreut über die große Leistung, die in den letzten Jahren mit der Pausenliga vollbracht worden sind", schreibt er in einem Statement für einen Film über die Pausenliga bei youtube. Durch viele Fürsprecher wie ihn im und außerhalb des Volleyballsports sind ähnliche Aktionen in der Volleyball-Republik entstanden und großer Wert auf kindgerechte Volleybälle gelegt. 

 

Hubert Martens
Hubert Martens

Der CVJM Wolfsburg sagt DANKE: Farbenfrohes Bild mit einem Volleyball spielenden Elefanten und Löwen und einer Dokumentation zum Sport mit Newcommern für Hubert Martens - der Volleyball-Spitzenfunktionär ist seit rund 20 Jahren Unterstützer und Mutmacher von sozialsportlichen Aktivitäten und der Volleyball-Pausenliga des CVJM Wolfsburg - viele Ideen für den Volleyballsport in den kommenden Jahren

 

Im Jahr 2007 schrieb Manfred Wille einen Artikel mit bunten Fotos im Volleyball Magazin über die Volleyball-Pausenliga unter dem Titel "Lohnende Pause". Viele positive Reaktionen und Fragen von Schulen wie dem Heinrich-Nordhoff-Gymnasium in Wolfsburg-Westhagen und Vereinen wie Eintracht Frankfurt erreichten den CVJM Wolfsburg. Und auch der damalige Jugendwart der Deutschen Volleyball Jugend / Deutsche Volleyball Verband meldete sich: Hubert Martens bedankte sich in einem Brief und mit einem großen Paket mit T-Shirts und anderen Volleyballartikeln für das vorbildliche Engagement. So entstand der erste Kontakt mit Hubert Martens, später auch DVV-Vizepräsident und Ehrenmitglied und jetzt Präsident des Westdeutschen Volleyball Verbandes.

 

Später trafen sich Hubert Martens und Manfred Wille bei einer Arbeitsgruppe des Niedersächsischen Volleyball Verbandes (jetzt Nordwestdeutscher Volleyball Verband) zur Mitgliedergewinnung. Viele, viele Ideen wurden von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe entwickelt. Es gibt einen Artikel "Der NVV gibt Gas" auf der Westhagener Pausenliga (zum Artikel hier klicken). Auch bei einem Symposiums des Deutschen Volleyball Verbandes - die Leitung hatten Karlheinz Langolf und Reinhold Roth - kamen die bei Volleyball-Aktivitsten ins Gespräch. 

 

Eine große Schnittmenge war und ist die CVJM-Volleyball-Pausenliga. Mit Jürgen Berkle und Peter Ibrom vom Niedersächsischen Volleyball Verband und Martin Walter vom Deutschen Volleyball Verband brachte Hubert Martens diese niederigschwellige Idee in den oganisierten Volleyballsport. "Die Pausenliga schafft es spielend Kinder durch Volleyball zu integrieren und ihnen Spaß am Sport zu geben", lobt er diese Idee. Durch viele Fürsprecher wie ihm im und außerhalb des Volleyballsports sind ähnliche Aktionen in der Volleyball-Republik entstanden und großer Wert auf kindgerechte Volleybälle gelegt. 

 

Hamid Popal (von links), Michael Kühn, Valeri Seifried, Alena Rudnizki und Manfred Wille freuen sich über die Auszeichnung des Deutschen Turner Bundes
Hamid Popal (von links), Michael Kühn, Valeri Seifried, Alena Rudnizki und Manfred Wille freuen sich über die Auszeichnung des Deutschen Turner Bundes

Europäische Woche des Sports: Auszeichnung für Engagierte des CVJM Wolfsburg - Aktionen in der Justizvollzugsantalt Wolfenbüttel, im multi-kulti Stadtteil Westhagen und in der Nordstadt - "Schön, dass an uns Ehrenamtliche gedacht wird" - "Im nächsten Jahr sind wir ieder dabei"

 

Sehr aktiv war der CVJM Wolfsburg in diesem Jahr bei der europäischen Woche des Sports: Die hiesigen vier Veranstaltungen unter dem Motto "Sport und mehr" bei der europäischen Woche des Sports des Deutschen Turnerbundes waren ein voller Erfolg. Insgesamt 1.000 Veranstaltungen wurden in Deutschland im Rahmen von „#BeActive“ an verschiedenen Standorten durchgeführt.  „Ihr habt Menschen vor Ort bewegt und gezeigt: Ihr bewegt Deutschland, ihr bewegt Europa. Vielen Dank für euer Engagement – an jede einzelne Person und jedes Team, das hinter den #BeActive-Veranstaltungen steht, ob ihr zum ersten Mal dabei wart oder schon seit Jahren eine Tradition daraus macht!“, schreibt Claudia Mörtzsch, Projektleitung „Europäische Woche des Sports - #BeActive“. Dem Sorttag in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wolfenbüttel, zwei Westhagener SportAbenden und einem Nordstadt Volleyball Abend. Jetzt zeichnete der Deutsche Turner Bund Engagierte des CVJM mit einer schmucken Urkunde aus. Bei der Aktion "Sport und mehr" im Westhagener Schulzentrum erhielten Alena, Hamid, Michael, Manfred und Valeri die Urkunden. "Schön, dass an uns Ehrenamtliche gedacht wird", freuten sich die Sozialsportlerin und die Sozialsportler. "Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei", versprachen sie. Weiter engagierten sich bei dieser Aktivität Mortaza, Dietmar-Gero und Oliver. DANKE!

 

Franziska Sonnenberg vom NWVV (5. von rechts) übergibt die Aurkunde an Alena Rudnizki (2. von rechts) und Manfred Wille (7. von rechts) die schmucke Urkunde
Franziska Sonnenberg vom NWVV (5. von rechts) übergibt die Aurkunde an Alena Rudnizki (2. von rechts) und Manfred Wille (7. von rechts) die schmucke Urkunde

Nordwestdeutscher Volleyball Verband: Integrationspreis für herausragendes Engagement im Bereich Integration, Vielfalt und gesellschaftliche Zusammenarbeit im Volleyballsport - Franziska Sonnenberg übergibt die schmucke Urkunde - "konstante, jahrzehntelange verlässliche Arbeit - eine tolle Werbung für den Volleyballsport" - "wir machen mit unseren sozialsportlichen Aktionen weiter"

 

Frohe Botschaft für die Engagierten im CVJM Wolfsburg: Der Nordwestdeutsche Volleyball Verband (NWVV) zeichnete die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit dem Integrationspreis. NWVV-Präsident Lars Thiemann schreibt: "Der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband verleiht den Integrationspreis 2025 an den CVJM Wolfsburg für herausragendes Engagement im Bereich Integration, Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenarbeit im Volleyballsport. Mit dieser Auszeichnung würdigen wir das besondere Engagement für ein respektvolles, inklusives Miteinander." 

 

Franziska Sonnenberg vom NWVV überreichte die Urkunde an Alena Rudnizki, Michael Kühn und Manfred Wille vom CVJM während eines Westhagener SportAbends im Rahmen von Sport und mehr" im Rahmen der "europäischen Woche des Sports" im Schulzentrum Westhagen. Franziska Sonnenberg lobte die Verantwortlichen des CVJM für "ihre konstante, jahrzehntelange verlässliche Arbeit - eine tolle Werbung für den Volleyballsport." Für Manfred Wille war es eine Bestätigung der geleisteten Arbeit. "Und wir haben unsere Ideen immer auch in verschiedenen Ausschüssen und Kommissionen des Niedersächsischen Volleyball Verbandes und jetzt des NWVV eingebracht. Dies ist für uns sehr wichtig - obwohl wir nur eine kleine Gruppe von Volleyball-Enthusiasten sind", so Sozialsportler Manfred Wille. Unterstützt werden sie dabei von vielen Organisationen und Gruppen, Schulen, Kirchengemeinden, der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel, Politik, städtischen Ämtern, dem Bündnisprogramm Integration durch Sport" und Einzelpersonen.

 

Übrigens: Neben vielen Auszeichnungen ist der hiesige CVJM schon vom Internationalen Volleyball Verbandes (FIVB) 1991 ausgezeichnet worden für seine Aktivitäten um "Volleyball A Game For Youngsters" (Volleyball, ein Spiel für junge Menschen). Zum Artikel hier klicken.

 

Der CVJM Wolfsburg ehrt Ehrenamtliche
Der CVJM Wolfsburg ehrt Ehrenamtliche

 

Gedanken

 

zum

 

Ehrenamt 

Soll ich mich ehrenamtlich engagieren?

 

Soll ich mich ehrenamtlich engagieren? Diese Fragen stellen sich immer wieder jüngere und ältere Menschen.

 

Auf der einen Seite sollten sich (junge) Menschen überlegen, was bringt ein Ehrenamt für mich, für meine Weiterentwicklung, für mein weiteres Leben?

 

Auf der anderen Seite müssen sich Vereinsverantwortliche und Vereinsmitglieder fragen, warum will ich Ehrenamtliche für unseren Verein haben?

 

In der heutigen, schnelllebigen Zeit muss eine „neue Kultur des Ehrenamtes“ diskutiert werden, denn viele Vereinsmitarbeiter beklagen eine Überlastung durch gesetzliche Regelungen und eine mangelnde Unterstützung durch Politik, Verwaltung und Gesetzgeber. "Bloß keine Fehler machen", denken Vereinsverantwortliche, wie in der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung vom 18. Februar 2016 zu lesen ist. Oder ein enttäuschter ehrenamtlicher Funktionär schreibt: „... stelle fest, dass wir alle zwar von der Wichtigkeit des Ehrenamtes reden, die Arbeit des ... jedoch nicht so angenommen wird, wie wir es uns wünschen. Meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter hätten es mehr als verdient, dass alle Vereine, die dem ... angehören, zur Versammlung mit mindestens einer Person vertreten wären. Sie erwarten unsere Unterstützung und Zusammenarbeit in Bezug auf Veranstaltungen, Fort-, Aus- und Weiterbildungen für Ihre Übungsleiter, die wir Ihnen auch in jeder Hinsicht geben. Leider wird aber die Arbeit der Fachwarte, die das ganze Jahr über geleistet wird, in keiner Weise gewürdigt. Man soll sich nicht wundern, wenn immer weniger Personen bereit sind ein Ehrenamt zu übernehmen.“ Auch Vorgänge in Hannover wurden von Ehrenamtlichen als „Strafarbeit für Ehrenamtliche“ und „Zeitdiebstahl gegenüber Ehrenamtlichen“ empfunden. Hier müssten Hauptamtliche deutschlich nachgeschult werden, damit in Zukunft solche „fehlerhaften“, „beschämenden“ und „würdelose“ Aktionen nicht mehr vorkommen. Laut einer Umfrage befürchteten rund ein Sechstel der Vereine im Deutschen Olympischen Sportbund um ihre Existenz wegen Nachwuchsmangels von Ehrenamtlichen (und wegen des überbordenden Verwaltungsaufwandes.

 

Ist das Ehrenamt

 

in der Krise?

Kultur der Nachhaltigkeit bei der Betreuung von und mit Ehrenamtlichen

 

 

 

  • nicht jeden Trend in Bezug auf Ehrenamtlichkeit im Verein mitmachen, eigene Positionen im Umgang mit Ehrenamtlichen im Verein entwickeln

 

  • Vorschläge von Ehrenamtlichen und gegenüber Ehrenamtlichen im Verein Ernst nehmen und auch durchsetzen

 

  •  (gute) Ergebnisse von anderen Gruppen auf die eigene Situation im Verein umsetzen

 

·         fairer und ehrlicher Umgang mit Ehrenamtlichen im Verein

 

·         Durchhaltevermögen im Umgang mit Ehrenamtlichen im Verein haben

 

·          Kultur der Anerkennung und Unterstützung von Ehrenamtlichen

 

  •  (mögliche) steuerliche Nachteile gegenüber Ehrenamtlichen beseitigen (gleiche Tätigkeit als Hauptamtlicher und Ehrenamtlicher - Musiklehrer, Leiter eines Kinderchores usw.)

 

  • „Kümmerer“ nicht enttäuschen: Wir haben in Wolfsburg-Westhagen - ein multi-kulti Stadtteil im Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" - die Situation gehabt, dass neben unserer seit zehn Jahren bestehende Sozialvolleyballgruppe/Freizeitvolleyballgruppe am selben Tag, zur selben Uhrzeit und in die selbe Halle eine andere Freizeitvolleyballgruppe ohne Not und Rücksprache gelegt worden ist. Die "Kümmerer" haben aufgehört, die Volleyballgruppe ist aufgelöst worden

 

·         Ehrenamtliche nicht „überfordern“ (aber auch nicht „unterfordern“) - Ehrenamtliche also nicht an „Profis“ messen. Vorgänge wie in Hannover müssen unbedingt verhindert werden.

 

·         Verständnis für die Lebenssituation von Ehrenamtlichen: Prüfungsstress bei Schülern und Studenten, Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe, familiäre Situation zum Beispiel die Betreuung von älteren Familienmitgliedern

 

·         Kranken(haus)besuche bei erkrankten Ehrenamtlichen (und anderen Gruppenmitgliedern), Telefonanrufe

 

  • Lob und Dank gegenüber Ehrenamtlichen: Dankeschön-Kegeln, Dankeschön-Pokale, Mutmach-Postkarten, Dankeschön-Postkarten, (YMCA)-T-Shirts aus der ganzen Welt, Glasbilder für Unterstützer usw., usw.. Bitte auch an hauptamtliche Unterstützer. (Bitte Steuer beachten!) Bei diesen Gesten geht es häufig nur um die „Symbolik“, um die "Anerkennung" und "Wertschätzung"!

 

·         Erwähnung von Ehrenamtlichen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!: bei Veranstaltungen, in Zeitungsartikeln, im Internet, Teilnahme bei Spendenübergaben, Mit-Unterschreiben von Urkunden, Fotos, bei Ehrungen, bei Preisverleihungen usw., usw.

 

  • Bildung und Weiterbildung für und von Ehrenamtlichen: Wir bezahlen (noch) bei uns die Rechnung für Fortbildungen unser „Kümmerer“

 

·         Austausch von Informationen unter Ehrenamtlichen und gegenüber Ehrenamtlichen (Erstellung von Datenbanken, zum Beispiel „Sport integriert Niedersachsen“ + Best-Practice-Beispiele)

 

·         Ehemalige Ehrenamtliche nicht vergessen: Der CVJM-Landesverband Hannover bietet jedes Jahr Reisen „Auf eigenen Füßen die Welt erkunden “ in Deutschland und Europa an und Verantwortliche rufen und besuchen ehemalige Daumendrücker, Daumendrückerinnen, Mutmacherinnen und Mutmacher

 

·         Und auch einmal ein bisschen „crazy“ sein!!!!!!!!!!!!

 

Ist das Ehrenamt

 

in der Krise?

 

Kultur des

„Grenzensetzens“

bei Ehrenamtlichen

und gegenüber

Ehrenamtlichen

 

 

 

·         kein „Abwerben“ von Ehrenamtlichen zwischen Vereinen

 

  • lieber (sinnvolle und notwendige) Netzwerke bilden, um gemeinsam für das Ehrenamt zu werben (1998: Werbung für die Freiwillige Feuerwehr!!!)

 

·         Vereinsübergreifende Betreuung von Ehrenamtlichen?! (Sportjugend, Stadtjugendring, CVJM-Landesverband usw.)

 

·         Informationsaustausch zwischen den Gruppen und Ehrenamtlichen?!

 

·         gemeinsames Erstellen von Veranstaltungskalendern in Stadtteilen, Städten und Regionen

 

Bundespräsident Joachim Gauck ehrt Manfred Wille mit dem Bundesverdienstkreuz
Bundespräsident Joachim Gauck ehrt Manfred Wille mit dem Bundesverdienstkreuz

Mir hat das Ehrenamt im Leben viel gegeben – es war eine prima Horizonterweiterung und mehr Lust als Last, besonders das CVJM-Motto „Leib, Geist, Seele“ ist eine große Bereicherung für mein Leben.

 

 

Zu Besuch beim Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne / Schweiz: Präsident Dr. Thomas Bachund Manfred Wille
Zu Besuch beim Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne / Schweiz: Präsident Dr. Thomas Bachund Manfred Wille

Gerade in der Diskussion um „Neubürger“ (ihr sagt „Migranten“) kann das Ehrenamt eine große Hilfe für „Hinzugezogene“ sein, sich in der neuen „Heimat“ besser einzuleben und für „Einheimische“, die „Neuen“ besser zu verstehen.

Viele Aspekte werdet ihr schon kennen, dann fühlt euch bestätigt, dass ihr auf dem „richtigen“ Weg seid.

 

Stichworte sind zum Beispiel:

 

  •  Kontakte knüpfen

 

·         Vereinsleben kennenlernen

 

·         Vereinsstrukturen kennenlernen

 

·         Lernen für die ganze Familie

 

·         gemeinsame Feste

 

·         gemeinsame Aktionen,

 

·         gemeinsame Punktspiele und Turniere

 

  • Mitarbeit bei Aktionen und Aktivitäten

 

·         Durchsetzungsvermögen lernen

 

·         Höflichkeit und Respekt lernen

 

·         demokratische Spielregeln akzeptieren und respektieren

 

·         Regeln kennenlernen und leben

 

·         Anerkennung erfahren

 

·         Geben und Nehmen

 

·         Gruppen und Vereine unterstützen

 

·         eigene Meinung entwickeln

 

·         Parallel-Gesellschaften?

 

·         andere Sichtweisen lernen

 

·         andere Traditionen kennenlernen

 

·         neue Heimat durch Fahrten kennenlernen  

 

·         Einblicke in die neue Gesellschaftsstruktur

 

·         Sprache/informelle Sprache erlernen

 

·         Bereicherung für Vereine

 

·         andere Sichtweisen in Vereinen

 

·         Organisationstalent entwickeln

 

·         Lernen durch „kleine Tätigkeiten“

 

  • Einblicke, die Neubürger sonst nicht erhalten

 

·         Bildung und Fortbildung

 

·         Betreuung von jungen und älteren Menschen

 

·         Einbringen von Fähigkeiten aus dem Herkunftsgebiet

 

·         Einbeziehen von „Einheimischen“ ins Vereinsleben

 

  •  Einbeziehen von „Einheimischen“ in den Punktspielbetrieb

 

·         Verantwortung übernehmen

 

·         Probleme lernen zu lösen

 

·         Lernen, mit anderen Gruppen zusammenzuarbeiten

 

Der Volksmund sagt: Durch Eintracht macht man kleine Dinge groß, durch Zwietracht wird man Dinge los! Versuchen wir das Positive zu betonen und benennen negative Entwicklungen im Ehrenamt und gegenüber dem Ehrenamt!

Der damalige Bundespräsident Joachim Gauck zeichnet Eangagierte im Berliner Schloss Bellevue aus
Der damalige Bundespräsident Joachim Gauck zeichnet Eangagierte im Berliner Schloss Bellevue aus

 

 

Weitere Informationen zu diesem Thema:

 Viele Ideen: Der CVJM Wolfsburg als Best-Practice-Beispiel (hier klicken)

 

Manfred Wille: Pausenliga und Pausensport (zur Broschüre hier klicken)

 

Manfred Wille: „CVJM-Broschüre - 40 Jahre Sport im Strafvollzug – 40 christlicher Sozialsport“ 2012 (hier klicken)

Manfred Wille: "Referat zur Ehrenamtlichkeit im Sport bei der Integration von Aussiedlern“ Fachtagung „Integration und bürgerschaftliches Engagement bei Spätaussiedlern - Die Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeit“ vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen, Mitglied des Bundestges Jochen Welt, Berlin, Abgeordnetenhaus des Deutschen Bundestages 2001 (hier klicken)

Manfred Wille: "Integration von Neubürgern - am Beispiel des Volleyballsports" 33. Internationales Symposium des Deutschen Volleyball Verbandes Bad Blankenburg 2007 (hier klicken)

"Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement - Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter": Sitzung des Hauptausschusses der Sportjugend Niedersachsen im LandesSportBund 2013 in Hannover Ein Gedankenblitz von Manfred Wille:"Wie motiviere ich (junge) Menschen für ein ehrenamtliches Engagement" (hier klicken)

 

Manfred Wille: Sportjugend Niedersachsen - "Ganztagsschule und Sport" - Gedanken zur Pausenliga (zum Bericht hier klicken)

Manfred Wille: Dokumentation "CVJM bewegt - 40 Jahre Aktionen mit und für Neubürgerinnen und Neubürger" 2019 (hier klicken).